Bürger der Ostalb lieben und schätzen ihn:   
Ersten "Grünen-Minister" Alexander Bonde   

"Das ELR ist und bleibt 2012 das zentrale Förder-Programm":
4,3  Million Euro aus dem Hause von Minis-
ter Alexander Bonde nur für den Ostalbkreis
„Starkes Bekenntnis der Landesregierung zum Ländlichen Raum“: Grün-Rot stockt Mittel für den Ländlichen Raum auf

Aalen/Stuttgart. „Das Entwicklungs-programm Ländlicher Raum ist das be-deutendste Förderinstrument des Land-es, um die Strukturentwicklung der Ge-meinden im Ländlichen Raum zu unter-stützen. Die Landesregierung stellt in diesem Jahr Zuschüsse in Höhe von 52,6 Millionen Euro zur Verfügung. Diese kommen 825 Projekten in 362 Gemeinden des Landes zugute. Damit bringen wir auch die ökologische und soziale Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft im Ländlichen Raum voran“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexan-der Bonde (unser AIZ-Foto) , am Montag in Stuttgart.

 

Federstrich von Bundesverteidigungsminister T. de Maizière:
Von 1.460 dienen bei Auflösung des Bundes-
wehrstandortes Ellwangen noch 30 Soldaten

Der Standort Ellwangen hat noch die gigantische Fläche von
1. 859.997 qm: Davon Reinhard-Kaserne 463.769 Quadratmeter


Ellwangen. Sie haben sich damit ab-gefunden und die bittere Pille geschluckt, die Führungsriege des aufzulösenden Bundeswehrstandortes Ellwangen: Der Heeresflugplatz Niederstetten bleibt erhal-ten, die Soldaten und Zivilmitarbeiter in Ellwangen trifft es dagegen ganz hart. Hier dienen künftig nur noch 30 statt 1460 Beschäftigte. Nur das  Bundessprachenzen-trum bleibt vorerst, das Bundeswehr-Dienst-leistungszentrum (BWDLZ) und das Transp-ortbataillon werden aufgelöst. In Zahlen bedeutet der Federstrich von Bundesver-teidigungsminister Thomas de Maizière:  1.300 Dienstposten hat die Bundeswehr derzeit in Ellwangen. Hinzu kommen rund 160 Dienstposten beim BWDLZ, überwieg-end Zivilbeschäftigte. Addiert kommt man auf 1460 Stellen. Überwiegend handelt es sich um Zeit- und Berufssoldaten, die meisten mit Familien. Nur weil der Heer-esflugplatz Niederstetten erhalten bleibt dienen künftig nur noch in Ellwangen von den einst 1.460 Beschäftigten nur noch 30 Soldaten. Beim Besuch von Minister Bonde am 4. Januar im Bundeswehr-Sprachenzentrum in Ellwangen war der Gigant "Reinhardt-Kaserne" wie ein Kartenhaus zusammen gebrochen. Dies drückte Oberstleutnant Uwe Zvonar in eindrucksvollen Zahlen bezogen auf die Fläche aus: Der Standort Ellwangen hat eine gigantische Fläche von 1. 859.997 Quadratmeter. Davon die Reinhard-Kaserne 463.769 Quadrat-meter (mit dem BwDLZ und Bstf-Lager und Sportplatz auf der Gemarkung Rainau), 112.475 Quadratmeter in Eigenzell (zusätzlich in Eigenzell 18.401 qm gepachtet), das SaStOSchAnk 64.616 Quadratmeter und das StOÜbPI Haisterhofen 1.199.736 Quadratmeter. Landrat Klaus Pavel wies zurecht darauf hin, dass der Bundeswehrstandort Ellw-angen den Ostalbkreis, seine Men-schen, Freundschaften und Kontakte mit der Zivilbevölkerung und der lokalen Wirtschaft geprägt hat. Es gab kein böses Wort der offenen Kritik an Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière der mit einem Federstrich Ellwangen auslöschte.

 

Beispiele wie aus Ellwangener Schließung "Mehrwert" wird:
MdB Roderich Kiesewetter will als "Reser-
ve" für Einsätze Standort Ellwangen erhalten

Warnung von Landrat Pavel: "Nicht Standort-Gelände an  Hö-
chstbietenden verkaufen": Bonde im Rathaus u. bei Soldaten

Ellwangen. "Das Wunder von Ellw-angen" ist nun perfekt: Keiner der Teilnehmer ging aus dem Saal nach dem Gespräch mit Minister Alexander Bonde mit Sorgenfalten sondern in der Gewiss-heit, dass die von der Bundesregierung beschlossene Schließung des Bundes-wehr-Standortes Ellwangen von allen Verantwortlichen abgefedert wird und so sogar die Menschen in und um Ellw-angen einen "Mehrwert" haben werden. Das war jedenfalls das Fazit des Gespräches mit dem smarten Minister Bonde aus Stuttgart der sich wie Ro-derich Kiesewetter, Landrat Klaus Pavel, Ellwangens OB Karl Hilsenbek und Minister Bonde in einer Runde als Sachkenner am Mittwoch 4. Januar 2012 outeten: Alle Teilnehmer nehmen die Sorgen der Bürger ernst und haben sich - so das Fazit - sehr viele Gedanken gemacht, wie man aus der Schl-ießung des Standortes Ellwangen "Mehrwert" macht.

 

Kein einziger Volksvertreter außer Kiesewetter ein Interesse?
Minister Bonde ging nicht als Henker für den
Standort Ellwangen sondern Hoffnungsträger

Versteckt scharfe Kritik von MdB Roderich Kiesewetter war
angemessen: "Wir alle müssen jetzt an einem Strang ziehen"

Ellwangen. Er kam nicht als Henker oder gar Verwalter der Leiche Bundes-wehr-Standort Ellwangen, sondern als einer der beim gesamten Ostalb-volk beliebt ist (das hat ihm im Exclusiv-Inter-view am Mittwoch 4. Januar 2011 die AIZ ihm auch gesagt und darüber hat er sich mächtig gefreut: Minister Bonde (ein zurecht stolzer Grüner wie er der AIZ bekannte) wurde bei seinem Besuch im Standort Ellwangen umgarnt von denen die auf der Ostalb das Sagen haben: Vorneweg Landrat Klaus Pavel, der eine dicke und sehr schwere Aktenmappe mit sich schleppte, Ellwangens OB Karl Hilsenbek (der Bonde im Rathaus über Gebühr zeitlich strapazierte sodass sich der Troß um den Minister mit dem OB erst mit 25 Minuten Verspätung am Ellwangener Rathaus in Gang setzte) sodass die Presse einschließlich Regio-TV warten mussten, Der Ostalbkreis-Suchtbeauftragte Berthold Weiß vom Landratsamt (der natürlich von Bonde dem  Parteikollegen) nicht nur umarmt und so herzlich begrüßt wurde dass der Landrat sein Chef schon ein biss-chen neidisch schaute), und CDU-MdB Roderich Kiesswetter, ein ausgesproch-ener Kenner der Szene um Standort-schließungen und einer dem das Herz blutet als ehemaliger Bundeswehr-An-gehöriger. Kiesewetter konnte es sich nicht verkeifen auf der einen  Seite zu sagen dass "sich alle anderen Kollegen der Politik von Scheffold aus Gmünd über MdL Maier aus Heubach und nmatürlich der in Ellwangen geborene und dort noch lebende MdL Winfried Mack von der CDU sich zwar entschuldigt hätten sie könnten an dieser lebenswichtigen Veranstaltung wegen Verhinderungs-Gründen nicht teilnehmen, aber auch andererseits ein-mal tief schluckte und einen Appell vom Stapel ließ der mehr sagt als Kiesewetter ausdrückte: Gerade jetzt ist es an der Zeit dass wir alle eng zusammen sehen und zusammen halten und am gemein-samen Ziel Mehrwert für die Ostalb trotz Standort-Schließung". Diese Kritik ging ungesagt an die Kollegen der gesamten Parteien der Ostalb die im Ostalbkreis vertreten sind, auch (unausge-sprochen) natürlich an seinen Kreisvorsitzenden der CDU Norbert Barthle aus Schwäbisch Gmünd.

 

So sieht die Landesregierung im Pressedienst Bonde-Besuch:
A.
Bonde: "Das Land lässt die Kommunen ni-
cht im Stich: Bundesregierung ist gefordert"

Minister in Ellwangen: Großzügige Unterstützung bei Erarb-
eitung von Entwicklungs-Konzepten für Konversions-Räume 


Ellwangen. Die AIZ die auch mit dem Chefredakteur in Ellwangen am Mittwoch 4. Januar 2012 beim Bonde-Besuch in der Kaserne vertreten war, gibt ungekürzt die Meinung der Landesregierung wieder: "Die grün-rote Landesregierung hat im Vorfeld der Entscheidung über die Bundes-wehrreform nichts unversucht gela-ssen, um scharfe Einschnitte bei den Bundeswehrstandorten in Baden-Württemberg zu verhindern. Dennoch war klar, dass wir nicht ungeschoren davonkommen würden. Jetzt gilt es, so früh wie möglich zusammen mit den betroffenen Standortkommunen zu üb-erlegen, welche Probleme und Chancen vor Ort bestehen, welche Maßnahmen sinnvollerweise ergriffen werden können und wie mögliche Hilfestellungen von Bund und Land bei der Konversion aussehen." Dies erklärte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucher-schutz, Alexander Bonde, bei seinem Besuch in der Garnisonsstadt Ellwangen am Mittwoch dem 4. Januar 2012.