AIZ-Polizeibericht April 2018

AIZ-Polizeibericht vom:17. August 2018 
Gott sei Dank Ende gut alles gut und Eltern und sogar "Oma":
Auf zur Oma: Zwei Ausreißer fan-
den in Streifenwagen ihr Zuhause

GdP-Sprecher zum Fall des islamischen Gefährders Sami S.:
"Möglichkeit daß A. bei der Einreise in Untergrund abtaucht"

Abtsgmünd/Fachsenfeld. Da-nk eines aufmerksamen Zeugen konnten zwei Kinder am Mittwo-chvormittag gegen 11.45 Uhr gesund und munter zu ihrer Mutter zurückgebracht werden. Die beid-en Kleinen, ein 7 Jahre alter Junge und seine 5-jährige Schwester waren dem Mann aufgefallen, als sie alleine an der Verbindungsstraße von Fachsenfeld nach Abts-gmünd unterwegs waren.

 Mehr als leichtsinnig verhielt sich eine 28-jährige am Mittwochmorgen gegen 9.15 Uhr
Schwäbisch Gmünd. "Sehr leichtsinnig" titelte heute die Polizei" und setzte eine Meinung dahinter: "Mehr als leichtsinnig verhielt sich eine 28-Jährige am Mittwochmorgen gegen 9.15 Uhr. Sie wurde von Beamten des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd beobachtet, wie sie während der Fahrt mit ihrem Pkw Mazda in der Theodor-Storm-Straße das Handy vor den Körper hielt und darauf herumtippte. Während der folgenden Kontrolle der jungen Frau wurde festgestellt, dass ihr 3 Jahre altes Kleinkind, das mit im Fa-hrzeug saß, nicht angegurtet war.

GdP: 30 Polizisten müssen Gefährder A. aus
Tunesien  wegen dem Anschlag bewachen

Aalen/Bochum/Berlin. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Arnold Plickert hat sich über eine mögliche Rückholaktion des von deutschen Behörden nach Tunesien abgeschobenen islamistischen Gefährders Sami A. entsetzt gezeigt. „Wir waren froh, dass ein aus polizeilicher Sicht relevanter, also aktionsfähiger Gefährder weg war“, sagte Plickert am Donnerstag in Bochum. Er könne sich nicht vorstellen, dass „wir einen potenziellen Terroristen mit möglichen Anschlagsplänen zurück ins Land holen“. Sami A. habe sich aufgrund einer sogenannten Meldeauflage täglich auf einer Polizeidienststelle in Bochum melden müssen, erklärte der GdP-Vize. Der Mann habe in einem engen Fokus der Sicherheitsbehörden gestanden. Wenn er jetzt nach Deutschland zurückkehren sollte, sei eine neue Risikobewertung dringend erforderlich, betonte Plickert. „Es besteht die Möglichkeit, dass A. nach seiner Einreise in den Untergrund abtaucht. Natürlich muss er auch damit rechnen, dass er in zweiten Verfahren erneut abgeschoben wird.“ Dass er die verbleibende Zeit bis zu einer Gerichtsentscheidung zu einem Anschlag nutzen könnte, sei jedenfalls nicht vom Tisch zu wischen. Um das zu verhindern, sei die Polizei enorm gefordert, betonte der Gewerkschafter. Etwa 30 Kolleginnen und Kollegen seien täglich für eine Rund-um-die-Uhr-Beobachtung des Mannes bereitzustellen.

Nachdem der Bestohlene ihn einholte schl-
ug Dieb zu Dank Bestohlenem ins "Gesicht"

Mögglingen.
Gegen 3.20 Uhr am frühen Donnerstagmorgen wurde ein Anwohner der Kirchstraße durch Geräusche geweckt. Als der 21-Jährige nachschauen ging, stellte er fest, dass sich in der Garage seines Hauses ein Unbekannter aufhielt, der offenbar Elektrogeräte entwenden wollte. Der Mann flüchtete und der 21-Jährige nahm die Verfolgung auf. Als der Täter eingeholt wurde, verpasste er seinem Verfolger einen Faustschlag ins Gesicht und rannte weiter davon. Eine sofortige Fahndung, an der auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz war, erbrachte keinen Erfolg. Der Täter hatte nach Zeugenaussagen "südländisches Aussehen", war ca. 175 cm groß und ungefähr 35 Jahre alt. Er hat kurze Stoppelhaare und war mit einer roten Trainingsjacke bekleidet. Er führte einen Rucksack mit sich. Zeugenhinweise erbittet das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580.

Die Essinger B 29 nach Frontalzusammenst-
oß: Verletzte und 30.000 Euro Sachschäden

Essingen. Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem VW Golf und einem Mercedes Sprinter wurden am Mittwochnachmittag eine Person schwer und eine weitere leicht verletzt. Ein 27 Jahre alter VW-Lenker hatte gegen 12:45 Uhr die B 29 in Richtung Aalen befahren und war im Bereich einer Baustelle auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort kollidierte der VW mit einem entgegenkommenden Mercedes Sprinter eines 68-Jährigen. Durch den Aufprall wurde der Mercedes nach hinten versetzt und hing am Hang der Baustelle mit einem Reifen in der Luft. Der 27-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Der 68-Jährige wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand leicht verletzt. Beide Verletzten wurden an der Unfallstelle von Rettungsdienst und Notarzt versorgt und ans-chließend in das Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr sicherte den Sprinter an dem Hang ab. An beiden Fahrzeugen war ein Gesamtschaden von circa 30.000 Euro entstanden, sie mussten abgeschleppt werden. Die B 29 war bis 14:10 Uhr voll gesperrt, eine Umleitung war über das Industriegebiet eingerichtet. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Diw Rohreiniger zockten in Waldstetten mit
Trick Seniorin mit Rechnung von 2.500 € ab

Waldstetten.
"Rohreiniger zockten Seniorin ab": Eine völlig überzogene Rechnung in Höhe von rund 2.500 Euro hat eine unseriöse Rohrreinigungsfirma einer 70-Jährigen in Waldstetten ausgestellt. In der Wohnung der Seniorin war am Dienstag Schmutzwasser in der Toilette und Küchenspüle übergelaufen. Die Frau suchte schnelle Hilfe im Internet und wählte die Nummer einer Rohrreinigungsfirma. Hierbei handelte es sich jedoch nicht, wie angenommen, um einen örtlich niedergelassenen Handwerks-betrieb, sondern um einen überregional agierenden Anbieter. Kurze Zeit später erschien ein junger Mann in der Wohnung, welcher noch Kosten von 500 Euro in Aussicht stellte. Nach einer Stunde getaner Arbeit verlangte er dann jedoch einen Betrag von 2484,42 Euro. Der Mann erklärte der Frau, dass eine Rechnung nicht möglich sei und sie die Kosten sofort zu begleichen habe. Hierbei hielt er der überrumpelten Dame sogleich eine mobiles EC-Kartenlesegerät unter die Nase. Nach einer schlaflosen Nacht erschien die Geschädigte bei der Polizei und erstattete Anzeige. Gegen den "Handwerker" wurden Ermittlungen wegen Wucher aufgenommen. Der Täter ist bereits wegen gleich gelagerter Fälle mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Die Polizei warnt ausdrücklich vor der Masche und rät lokale Anbieter zu kontaktieren. "Bezahlen sie nur nach Rechnungstellung und prüfen sie die Rechnung in Ruhe! Eine seriöse Firma hat keinen Grund eine Sofortzahlung zu verlangen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und rufen Sie im Zweifel die Polizei!"
Aus Nachbarkreisen der Präsidiums Aalen   
Staunte sogar die Polizei: Betrunkener fährt
mit drei Promille mit PKW über die Treppen
Gerabronn/Schwäbisch Hall. Am Mittwoch um 19:00 Uhr wurde durch mehrere Zeugen in Gerabronn ein PKW Nissan festgestellt, dessen Fahrer augenscheinlich betrunken war. Das Fahrzeug fuhr von der Hindenburgstraße in die Haller Straße auf einen Kundenparkplatz eines Supermarktes. Hierbei fiel den Zeugen schon eine unsichere Fahrweise auf. Unter anderem kollidierte das Fahrzeug mehrfach mit dem Bordstein. Anschließend fuhr der männliche PKW-Lenker mit seinem Fahrzeug über eine mehrstufige Treppe von dem Kundenparkplatz des Supermarktes auf einen gegenüberliegenden Parkplatz eines Discounters. Hierbei touchierte er noch einen dort aufgestellten Altkleidercontainer. Auf diesem Parkplatz konnte er von einem privat verständigten Polizeibeamten, der sich hierzu in den Dienst versetzte, gestoppt und der Fahrzeugschlüssel abgenommen werden. Ein anschlie-ßend durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 3 Promille. Der 31-jährige PKW-Lenker wurde deswegen zur Blutent-nahme in ein Krankenhaus gebracht. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

PKW kollidierte in Schwäbisch Hall mit Qu-
ad:Schwerverletzt u. 11.000 € Sachschöäden

Schwäbisch Hall.
  Am Donnerstag um 06:20 Uhr wollte ein 48-jähriger Opel-Fahrer von der Sulzdorfer Straße nach links in die Lindengasse abbiegen. Hierbei übersah der Opel-Fahrer einen entgegenkommenden Quad-Lenker und kollidierte mit diesem. Der Quad-Fahrer wurde bei diesem Unfall schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus verbracht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 11.000 Euro.

Schwäbisch Hall: PKW kollidiert mit Haus-
katze: Wen gehört nun doch das tote Tier?

Schwäbisch Hall. Am Mittwoch um 21:15 Uhr befuhr ein 43-jähriger Lenker eines VW Passat die Landstraße 1060 von Schwäbisch Hall in Richtung Bühlertann. Etwa 200 Meter nach der Abzweigung der Hauptstraße bei Sulzdorf (Schwarzenlache) sprang ein grau getigerter Kater auf die Fahrbahn und wurde von dem PKW erfasst. Trotz dass der Kater anschließend zu einer Tierarztpraxis gebracht wurde, konnte nichts mehr für ihn getan werden. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von etwa 500 Euro. Der Tierhalter kann sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Hall unter der Rufnummer 0791 / 4000 in Verbindung setzen.

Klein-Transporter kollidierte mit Motorrad:
Schweizer Ehefrau Gott sei Dank unverletzt

Schwäbisch Hall. Am Mittwoch um kurz vor 15:45 Uhr fuhr ein 21-Jähriger mit einem Mercedes-Benz Sprinter auf der Kreisstraße 2573 in Richtung Breitenstein. Auf Höhe von Geißberg wollte der Sprinter-Fahrer nach links auf einen Parkplatz einfahren. Hierbei übersah er einen entgegen kommenden 51-jährigen Motorradfahrer und kollidierte mit diesem. Der Kradfahrer kam zu Sturz und rutschte mit seiner Kawasaki nach links unter eine Leitplanke, wo er sich schwere Verletzungen zuzog. Der schweizer Motorradt-ourist musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden. Seine hinter ihm fahrende Ehefrau konnte ihr Motorrad rechtzeitig abbremsen. Der 21-jährige Sprinterfahrer sowie sein 51-jähriger und sein 45-jähriger Mitfahrer blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 11.000 Euro.

Polizei hat auf BAB 6 Schwertransport kontr-
olliert: 145 € Buße "und 7.400 € Einziehung"

Kupferzell/Schwäbisch Hall. Am Mittwoch um 08:45 Uhr kontrollierten Beamte der Autobahnpolizei Schwäbisch Hall einen rumänischen Schwertransport auf der BAB 6, zwischen den Anschlussstellen Kupferzell und Schwäbisch Hall. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen mehrere Auflagen verstoßen wurde. Zudem waren die transportierten Traktoren nicht vorschriftsmäßig gesichert. Zu der vor Ort verhängten Sicherheitsleistung in Höhe von 145 Euro wurde noch ein Einziehungsverfahren in Höhe von 7400 Euro beantragt.
                               
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