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AIZ-Polizeibericht
vom
13.
JANUAR 2017
Vier Verdächtige sitzen deshalb schnell
bereits hinter Gitter:
4 Haftbefehle:
Zuständiger Amtsrichter setzte
Meilenstein zu Aufklärung der Diebstahlserie
LEA-Nordafrikaner wieder auffällig: "Dienstag im Schließfach
im Aalener Hauptbahnhof mehrere Gepäckstücke gefunden

Wieder musste
Polizei in LEA ermitteln. AIZ-Foto:Dieter Geissbauer
Ellwangen/Aalen. Aufgrund eines Beschlusses des zuständigen
Amtsgerichtes wurde am Mittwoch der Haupttatverdächtige einer Diebesgruppe
(aus der LEA) in Untersuchungshaft genommen. Aufgrund der laufenden
Ermittlungen von Polizei und Staatsanw-altschaft steht eine Gruppe von vier
Männern im Verdacht, eine ganze Reihe an Diebstählen begangen zu haben. Im
Zuge polizeilicher Ermittlungen wurden am Dienstag in einem Schließfach im
Aalener Hauptbahnhof mehrere Gepäckstücke gefunden, in denen sich eine
Menge Kleidungsteile, Schmuckstücke und einige gebrauchte Smartphones
befanden. Bei der Durchsicht ergab sich schnell der Verdacht, dass es sich
bei den Gegenständen, im geschätzten Gesamtwert von mindestens 3.500 Euro,
durchweg um Diebesgut handelte.
Alle vier
Haupt-Verdächtigen lebten in der
Asylantenaufnahmestelle in Ellwangen (LEA)
Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte die Aalener Polizei vier
Tatverdächtige festnehmen. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um vier
Nordafrikaner im Alter zwischen 24 und 28 Jahren, die in der
Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen untergebracht sind. Die
Staatsanwaltschaft Ellwangen stellte aufgrund der ermittelten
Verdachtsumstände für den 24-jährigen Haupttatverdächtigen, der auch der
Besitzer des Schließfaches war, den Antrag auf Unters-uchungshaft, dem der
zuständige Richter entsprach. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen
stehen die anderen drei Verdä-chtigen im Verdacht, in wechselnder Besetzung
an den unte-rsuchten Taten beteiligt gewesen zu sein. Derzeit beschäftigen
sich die weiterführenden polizeilichen Ermittlungen mit der Zuordnung des
Diebesgutes. Vieles stammt wohl aus Aalener Geschäften.
"Fuß-Streifen" machen es
möglich: Pöbler
aus LEA musste am Ende in "Gewahrsam"
Ellwangen. Die Ellwanger
Polizei wurde am Mittwochnachmittag verständigt, weil drei Männer in der
Bahnhofstraße Passanten anpöbeln würden. Vor Ort stellte eine entsandte
Fußstreife der Polizei fest, dass tatsächlich ein Anpöbeln, aber keine
Straftaten stattgefunden hatten. Die fraglichen Personen hatten sich
bereits entfernt, wurden aber von der Fußstreife gegen 16.20 Uhr in der
Wolfgangstraße angetroffen. Einer der drei Männer war mehr als augenfällig
betrunken, er benahm sich auch dort in der Wolfgang-straße gegenüber
Passanten daneben. Bei der polizeilichen Kontrolle konnte er sich nicht auf
den Beinen halten und fiel unkontrolliert zu Boden. Die Polizei nahm den
25-jährigen Bewohner der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen (LEA) in
Gewahrsam.
Auf der Aalener
Westumgehung Donnerstag
Verletzte bei missglücktem Überholmanöver
Aalen. Auf der Bundesstraße 29/Westumgehung stießen am
Donn-erstagvormittag zwei Pkw's im Begegnungsverkehr zusammen. Dabei wurden
die beiden Fahrer verletzt, die Strecke war zunächst vollgesperrt. Der
Unfall wurde durch einen 54-jährigen Überholer ausgelöst, der gegen 8.20
Uhr, in Fahrtrichtung Aalen fahrend, zwischen den Anschlussstellen
Affalterried und Aalen-West, einen vorausfahrenden Lkw überholte. Im
Überholvorgang stieß er kurz vor dem Hochschulgelände Burren mit einem
entgegen kommenden Audi zusammen. Der VW Golf des Unfallverursachers
schleuderte danach über rund 200 Meter Länge auf der Straße entlang und
geriet dann nach rechts von der Straße ab, wo er im dortigen Buschwerk
hängenblieb. Weil das Unterholz dem Fahrer ein selbständiges Aussteigen aus
dem Wrack unmöglich machte, wurde er von der Feuerwehr, die mit 15 Mann im
Einsatz war, aus dem Fahrzeug geholt. Sowohl der Unfallverursacher, als
auch der 43-jährige Fahrer wurden durch Notarzt und DRK erstversorgt.
Beide kamen ins
Krankenhaus und der Sach-
schaden betrug Höchststand von 60.000 Euro
Beide Verletzten wurden zur weiteren Behandlung anschließend ins
Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden an den unfallbeteiligten Pkw
wurde auf zusammen etwa 60.000 Euro geschätzt, der überholte Lkw zog sich
einen leichten Streifschaden zu, der mit rund 1000 Euro zu Buche schlägt.
Die Strecke war zunächst für rund eine Stunde für den Verkehr voll
gesperrt. Zur Verhinderung, dass der Rückstau durch die Ausleitung bei
Aalen-West den Rombachtunnel blockiert, wurde die Ausleitung des in
Richtung Autobahn führenden Verkehrs schon vor dem Tunnel veranlasst. Durch
die Sperrungen kam es zu Staus und Behinderungen, auch auf der
Umleitungs-strecke.
Aalen-Unterkochen:
Körperverletzung u. Wi-
derstand gegen Polizei auf Himmlinger Weg
Aalen-Unterkochen. Die Polizei wurde am Mittwochabend
gerufen, weil es im Himmlinger Weg eine Auseinandersetzung gegeben hatte,
bei der ein Mann verletzt wurde. Vor Ort wurde der Polizei gegen 21.30 Uhr
mitgeteilt, dass ein inzwischen nicht mehr vor Ort befindlicher 30-jähriger
Aalener einen 40-Jährigen durch einen Schlag gegen den Kopf verletzt habe.
Als sich ein 21-jähriger Anwohner schlichtend eingeschaltet habe, sei auch
er durch einen Schlag gegen den Kopf verletzt worden. Zumindest der jüngere
der beiden Verletzten zog sich wohl eine Nasenbeinfraktur zu, zu deren
Behandlung er sich ins Ostalbklinikum begeben musste. Während der
polizeilichen Aufnahme des Sachverhalts mischte sich immer wieder ein
vorläufig als Außenstehender anzusehender Mann an. Der alkoholisierte Mann
störte die Amtshandlung nachhaltig und aggressiv und erhielt von der
Polizei einen Platzverweis.
34-jähriger versuchte in
Folge beim Wied-
ersehen sogar brutal Polizisten zu schlagen
Im Zuge der weiterführenden Ermittlungen bezüglich des Täters der
vorangegangenen Körperverletzung traf die Polizei wieder auf den zuvor
weggeschickten Aalener. Auch hier stellte er sich gegen die Polizei und
versuchte, die Polizeibeamten zu schlagen. Die Polizei konnte den Schlag
abwehren und nahm den 34-jährigen Mann vorläufig fest. Dagegen wehrte er
sich und trat auch bei der Verbringung zum Streifenwagen und beim Transport
zum Poli-zeirevier nach den Beamten. Er verletzte dabei die beiden
Poli-zeibeamten jeweils leicht. Auf Anordnung der Bereitschaftsrichterin
wurde er zur Verhinderung weiterer Störungen über Nacht in
Poli-zeigewahrsam genommen.
Donnerstagmorgen auf Gmünder
Parkplatz
an B 29 ohne zu zahlen 500 l Diesel geraubt
Schwäbisch Gmünd. Zwischen Mittwochabend, 21 Uhr und
Donn-erstagmorgen, 7 Uhr brachen Unbekannte den Tank eines Sattelzuges auf,
der in diesem Zeitraum auf einem Parkplatz an der B 29, Höhe Zimmern
abgestellt war. Aus dem Tank zapften die Diebe rund 800 Liter Diesel ab.
Zum Abtransport des Kraftstoffes muss ein Transporter o.ä. benutzt worden
sein. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Telefon 07171/3580
entgegen.
Neues aus Nachbarkreisen des
Polizeipräsidiums Aalen
Gesamte
Grundschule nur wegen der Kaffee-
maschine in Aspach am Donnerstag geräumt
Aspach/Rems-Mur--Kreis. In der Grundschule in Allmersbach am
Weinberg kam es am Donnerstagmorgen zu einem Feuerwehr-einsatz. Kurz vor 8
Uhr ging der Alarm bei der Rettungsleitstelle ein, dass im Lehrerzimmer ein
Feuer ausgebrochen sei. Die Grund-schule, in der zu diesem Zeitpunkt
bereits der Schulbetrieb aufgeno-mmen war, wurde vorsorglich geräumt. Die
örtliche Feuerwehr, die mit 30 Einsatzkräften ausgerückt war, stellte vor
Ort fest, dass eine dortige Kaffeemaschine in Brand geraten war. Das Feuer
im Lehrerzimmer wurde rasch gelöscht. Es entstand weder durch den Brand
noch bei den Löscharbeiten ein Gebäudeschaden.Personen kamen nicht zu
Schaden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Kommissar
Zufallstreffer hatte Erfolg: Betä-
ubungsmittel bei Durchsuchung aufgefunden
Waiblingen/Rems-Murr-Kreis. Im Rahmen anderweitiger
Ermittl-ungen im Bereich der Rauschgiftkriminalität geriet ein 24-jähriger
Mann aus Weinstadt in Verdacht, mit Betäubungsmitteln zu han-deln. Auf
Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde ein Durchsuchungsbeschluss
für dessen Wohnung erwirkt, welcher am Dienstagmorgen vollstreckt wurde.
Bei der Durchsuchung wurde unter anderem 60 Gramm Marihuana und wenige
Gramm Amphetamin aufgefunden. Der Mann muss nun mit einer entsprechenden
Strafanzeige rechnen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Gefährliche
Fahrmanöver auf der B29 in am
Dienstagmittag in der "Fahrtrichtung Aalen"
Remshalden/Schorndorf/Rems-Murr-Kreis. Am Dienstagnachm-ittag fiel
ein Mercedes SUV des Typs GLE durch gefährliche Fahrmanöver auf der B29 in
Fahrtrichtung Aalen auf. Laut Angaben eines gefährdeten Verkehrsteilnehmers
bei der Polizei, überholte gegen 15.45 Uhr der bislang noch unbekannte
Fahrer des schwarzen Mercedes auf Höhe der Anschlussstelle Geradstetten auf
der rechten Fahrspur eine Fahrzeugkolonne mit überhöhter Geschwindigkeit.
Im weiteren Verlauf zog der Mercedesfahrer auf den linken Fahrstreifen,
wodurch der Geschädigte stark bremsen musste. Auf der weiteren Fahrt bis
zur Anschlussstelle Schorndorf-Haubersbronn bremste der Mercedesfahrer
zweimal ohne ersichtl-ichen Grund stark ab, sodass der Geschädigte und wohl
auch andere Verkehrsteilnehmer Gefahrenbremsungen tätigen mussten, um einen
Unfall zu vermeiden. Zudem soll der Mercedesfahrer einen Gegenstand aus dem
Fahrzeug geworfen haben, wodurch die Frontscheibe des Mercedes des
Geschädigten beschädigt wurde. Das Polizeirevier Schorndorf sucht Zeugen:
Telefon 07181/2040.
An
Goldbodenkreuzung (L1150/1865/K1209
war der Volvo plötzlich nicht mehr fahrbereit
Winterbach//Rems-Murr-Kreis. An der Goldbodenkreuzung
(L1150/1865/K1209) ereignete sich am Dienstagmorgen ein Verkehrsunfall, bei
dem ein Schulbus beteiligt war. Personen kamen nach bisherigen
Erkenntnissen nicht zu Schaden. Der 49 Jahre alte Busfahrer, der
Schulkinder beförderte, fuhr von Manolzweiler kommend an die Kreuzung heran
und anschließend nach links in Richtung Winterbach in selbige ein. Dabei
kam es gegen 8.10 Uhr zum Zusammenstoß mit einem Volvo, dessen 50-jähriger
Fahrer aus Richtung Schlichten kommend seinerseits nach rechts in den
Kreuzungsbereich, ebenfalls in Richtung Winterbach einfuhr. An den
Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 8000 Euro. Der Volvo war nicht
mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Schulkinder stiegen
unmittelbar nach dem Unfall in einen anderen Schulbus um, der an der
Unfallstelle vorbeikam.
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