AIZ-Polizeibericht vom 06. JANUAR 2017        
Als Löschversuche scheiterten verließen Anwesende das Haus
Mit Böllern aus Neujahrsnacht für 300.000 €
das Wohnhaus im Außenbereich abgefackelt

45 Wehrmänner der Feuerwehr Waldhausen leisteten gute
Arbeit: 1. BM Steidle u. OV Gentner besorgten die Unterkünfte


Die Feuerwehr Waldhausen ist in Ebnat bestens ausgerüstet.         
Aalen-Waldhausen.
Auf rund 300.000 Euro wird der Sachschaden geschätzt, der am Mittwochabend durch ein Feuer an einem Einfamilienhaus in der Albstraße entstand. Die Bewohner bemerkten gegen 20 Uhr Brandgeruch und stellten bei der Nachschau fest, dass es im Außenbereich des Hauses brannte. Als eigene Löschversuche scheiterten, verließen die vier Anwesenden das Haus. Als die alarmierte Feuerwehr eintraf, hatte das Feuer bereits auf den Dachstuhl übergegriffen, der nahezu komplett ausbrannte, bevor das Feuer gelöscht war. Die Feuerwehren aus Aalen und Waldhausen waren mit rund 45 Einsatzkräften vor Ort und löschten unter anderem auch durch den Einsatz des Drehleiterfahrzeugs.

Glück dass es noch einen "örtlichen Bauhof"
gibt:Das Löschwasser als beste Rutschpartie

Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar, seine Bewohner kamen vorläufig in einem Hotel unter. Die Unterbringung wurde von der Stadt als zuständiger Behörde veranlasst, Bürgermeister Steidle und der Ortsvorsteher von Waldhausen, Gentner waren vor Ort. Für die Bewohner war vorsorglich der Rettungsdienst angefordert worden. Die vier Personen blieben durch den Brand unverletzt, standen aber durch die Ereignisse unter Schock. Der örtliche Bauhof musste eb-enfalls ausrücken, um das auf die Fahrbahn gefrorene Löschwasser abzustreuen. Die Aalener Polizei hat die ersten Maßnahmen unmittelbar mit dem Einleiten der Brandbekämpfung durchgeführt, der Kriminaldauerdienst hat noch am Abend die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Aalen fortgeführt.

Die Kpipo sucht nun noch Hinweise aus der
Bevölkerung zum Brand-Thema Feuerwerk

Ersten Befragungen zur Folge wurde vor dem Brandausbruch das Abfeuern von Böllern gehört. Die Kriminalpolizei bittet diesbezüglich um weitere Hinweise. Wer zum Umstand, dass geböllert wurde und zu Personen, die damit in Verbindung stehen können, Angaben machen kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Aalen, Telefon 07361/5800 in Verbindung zu setzen. :

Traurige Bilanz: Drei Verletzte in Schnee-
wehe auf der L 1158 am Mittwochnachmittag

Heuchlingen. Drei Verletzte in einer Schneewehe Ostalbkreis (ots) - Auf der Landesstraße 1158 stießen am Mittwochnachmittag zwei Pkw zusammen, wobei alle drei Fahrzeuginsassen verletzt wurden. Die 37 Jahre alte Fahrerin eines Pkw Volvos war von Heuchlingen in Richtung Schechingen unterwegs. Auf der Kuppe, nach einem Anstieg, fuhr sie gegen 15.30 Uhr in eine plötzlich auftretende Schneeverwehung auf der Fahrbahn. Dadurch geriet ihr Pkw ins Schleudern und prallte gegen einen Pkw Ford im Gegenverkehr. Der alarmierte Rettungsdienst brachte die drei Fahrzeuginsassen, neben der Volvo-Fahrerin auch die 47-jährige Ford-Fahrerin und deren Beifahrer, ins Krankenhaus zur Behandlung ihrer, beim jetzigen Kenntnisstand, wohl eher leichten Verletzungen.

Der Schaden den beiden Unfall-Pkw wurde auf zusammen etwa 20.000 Euro geschätzt
Der Schaden an den beiden Unfall-Pkw wurde auf zusammen etwa 20.000 Euro geschätzt. Die Strecke war für die Dauer der Unfallaufnahme und die Beseitigung der Schneeverwehung durch den Bauhof gesperrt. Der sehr stark wehende Wind hat allerdings die geräumte Straße sofort wieder verweht, weshalb auch an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen wird, dass nachteilige Witterungseinflüsse auch auf schon gereinigten Straßenabschnitten erneut auftreten können und deshalb die Fahrgeschwindigkeit an solche Eventualitäten angepa-sst werden müssen.

Wollte sich doch an den Wänden der Polizei
in Ellwangen mit Kopf-Waffe selbst töten?
Ellwangen. Bis zur Ausnüchterung musste ein 27-Jähriger in polizeilichem Gewahrsam beim Polizeirevier Ellwangen bleiben. Der Mann war am Mittwochnachmittag, gegen 17 Uhr deutlich alkohol-isiert beim Revier erschienen und hatte nach Dokumenten gefragt. Als ihm gesagt wurde, dass für ihn keinerlei Papiere vorliegen, wurde der 27-Jährige immer aggressiver und brachte sein Missfallen auch lautstark zum Ausdruck. In seiner Wut warf er sogar sein eigenes Smartphone auf den Boden, das in mehrere Teile zerbrach. Der 27-Jährige wurde von zwei Beamten vor die Türe geleitet. Vor dem Gebäude schrie er lauthals umher und begann seinen Kopf massiv gegen die Fassade zu schlagen. Um ihn selbst und auch andere Personen zu schützen, wurde er auf Anordnung einer Bereitschafts-richterin in polizeilichen Gewahrsam genommen.

Neues vom "witterungsbedingten" Verkeh-
rs-Geschehen nun im gesamten Ostalbkreis

Aalen. Nach wie vor kommen die meisten Verkehrsteilnehmer sehr gut mit den Straßenverhältnissen klar. Immer wieder kommt es auch auf schon freien Abschnitten zu Glättesituationen. Die daraus resultierenden Unfälle verliefen bislang noch glimpflich. Bis 15 Uhr wurden am Mittwoch 4. Januar 2017 zwei Personen bei einem Unfall eher leicht verletzt, alle anderen Unfälle blieben Blechschäden. An den Steigungsstrecken im Bereich Schwäbisch Gmünd und bei Essingen kam es zu Störungen und teilweise Vollblockaden durch liegengeblieben Fahrzeuge.

In Aalen-Wasseralfingen rutschte gegen 12.35 Uhr ein Lkw gegen ein Verkehrszeichen in der Max-Liebermann-Straße und verursachte Sachschaden. - Im Ellwanger Hofwiesenweg fuhr gegen 12.55 Uhr ein Fahrzeug auf Schneeglätte gegen einen Streugutkasten. Der dabei angerichtete Schaden wurde auf etwa 1500 geschätzt.

Auf der Autobahn kam auf Höhe Westhausen ein Pkw im Gefälle vor dem Agnesburgtunnel gegen 13 Uhr von der Straße ab. Es entstand kein Fremdschaden; der Schaden am Fahrzeug ist noch nicht bekannt.

Auf der Limesstraße in Oberrombach fuhr ein Fiesta-Fahrer von Oberrombach in Richtung Unterrombach und musste gegen 13.05 Uhr einem parkendem Fahrzeug ausweichen. Dabei prallte er mit einem Pkw VW im Gegenverkehr zusammen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 16.000 €, Beide Fahrer wurden ärztlich versorgt, sie zogen sich wohl eher leichte Verletzungen zu.

Am Kreisel in der Aalener Rombacher Straße fuhren gegen 13.10 Uhr zwei Auto aufeinander. Beim Auffahrunfall entstand Sachschaden

In Schwäbisch Gmünd fuhr sich ein Lkw verbotswidrig auf der Panoramastraße gegen 13.20 Uhr fest. Er musste frei geschleppt werden. Um 15 Uhr war die Straße wieder frei.

In Aalen gab es gegen 13.50 Uhr in der Sauerbachstraße und um 15 Uhr in der Industriestraße noch einmal Blechschäden. Behinderu-ngen/Störungen: Fast zeitgleich wurden gegen 13.45 Uhr von drei Strecken liegengebliebene Fahrzeuge gemeldet.

Die L 1160 bei Weiler war dadurch genauso gestört, - wie die Bundesstraße 298, Mutlangen-Spraitbach. Dort half das THW beim Streuen der Fahrbahn aus.

Auf der L 1165, von Essingen nach Lauterburg wurden zunächst liegengebliebene Pkw gemeldet. Kurz darauf hingen auch Lkw fest und auch ein Linienbus kam dadurch nicht mehr weiter. Alle Strecken waren ab etwa 15 Uhr wieder befahrbar.
Neues aus Nachbarkreisen des Polizeipräsidiums Aalen 
In Leutenbach wegen dem Schnee Schachtg-
rube nicht gesehen: Lkw-Fahrer (62) verletzt

Leutenbach/Rems-Murr-Kreis.
Ein 62-jähriger Lkw-Fahrer lieferte am Mittwochmorgen gegen 6 Uhr in der Bahnhofstraße Waren an und betrat hierzu eine Baustelle. Dort trat er auf einen mit einer Blechtafel abgedeckten Schacht, welcher wegen der der Schnee-decke nicht gesehen wurde. Der Mann krachte dort ein fiel ca. 1,7m tief. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu, konnte aber selbst den Rettungsdienst alarmieren, die den Verletzten in ein Krankenhaus verbrachten. Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen dauern an.

Wegen winterlicher Straßenglätte in Gegen-
verkehr mit Ford auf auf der K 1120 gekracht
Althütte/Rems-Murr-Kreis.  Eine 27-jährige Lenkerin eines Ford Focus befuhr am Mittwoch gegen 10 Uhr die L 1120 zwischen Kallenberg und Rettichkreisel. Auf der winterglatten Straße geriet sie in einer Rechtskurve vermutlich infolge nicht angepasster Geschwin-digkeit auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einer entgegen gekommenen Fiesta-Fahrerin. Während der Focus sich nach dem Zusammenstoß drehte und auf der Fahrbahn zum Stehen kam, rutschte der Fiesta der 59-Jährigen in den Straßengraben. Dieses Auto musste auch durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Die in Richtung Kallenberg gefahrene Fiesta-Fahrerin zog sich beim Unfall leichte Verletzungen zu. Der Sachschaden an den Unfallautos wurde auf ca. 8000 Euro beziffert
                                         
AIZ-Service                                    
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