Ein Dekan wie aus dem Bilderbuch aber dennoch für alle da:
Drescher hat als Dekan im evgl. Kirchen-
bezirk Aalen zum 50. hohe Maßstäbe gesetzt

Kein Wunder sondern Folge seines Engagements: Auch Ex-
Dekan Haller, Prälatin Wutz und Landrat Pavel gratulierten


Dekan Drescher wurde 50.                  AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen.
Vor einem Jahr kam er sozusagen als "Notnagel" aus seiner Pfarrei Bietigkeim-Bissingen nach Aalen mit der gesamten symphatischen Familie und hatte damals das schwere Erbe des geflüchteten Dekans - der sich als Missionar wohler fühlte und auf Druck seine Familie nach Stuttgart zog - angetreten: Dekan Drescher. Was dann kam war für den evangelischen Kirchenbezirk wie ganzjährig Weihnachten unterm Weihnachtsbaum:

Die Ökumene liegt Dekan Drescher sehr am Herzen: Hier beim ge-meinsamen Gottesdienst mit Papst-stellvertreter Dr. Angstenberger. 
Dekan Drescher tat genau das Gegenteil was seinen Vorgänger flüchten ließ: Er integrierte sich sehr schnell in Aalen und war schnell der Dekan den alle liebten und lieben gelernt haben. Drescher hat in diesem Jahr enorm viele Kontakte auch zur Politik aber auch zu seinen evangelischen Gemeindemitgliedern oder im Sinne der Ökumene zu Dekan Angstenberger von der katholischen Kirche aufgebaut und das geschafft was ihm am Anfang niemand in Aalen zugetraut hatte: Mit seinen 49 Jahren outete er sich zum "Dekan zum Anfassen" und er war immer öfter im Aalener Gemeindeleben zu sehen und zu hören.

Aber auch Kontakte zu Kindergarten und Behinderten im Mittelpunkt
Nun feierte er am Dienstag im evangelischen Gemeindehaus in Aalen seinen 50. und zwar an einem Orts an dem er vor einem Jahr seinen missionarischen Dienst in Aalen ebenfalls mit den Glückwünschen der Prälatin Gabriele Wutz (Ulm) angetreten hatte. Diese Prälatin atmete als Gratulantin genau so auf wie auch Ex-Dekan Erich Haller oder Landrat Klaus Pavel: Dekan Drescher ist nicht nur in Aalen seit einem Jahr angekommen sondern wurde seßhaft und zwar auf Dauer. Das konnte man schon im Dekanats-Garten beobachten: Die Hasen wurden die Lieblinge von Frau Drescher und den Kindern.

Typisch für Dekan Drescher: Gemeinsame Gottesdienst-Gestaltung  mit Dekan Pius Angstenberger und Landrat Klaus Pavel (mitte).      
Ex-Dekan Haller hatte schon schnell bemerkt dass Drescher der richtige Gottesmann war für den evangelischen Kirchenberzirk Aalen: Plötzlich  gab es einen Dekan der wieder sich in der Öffentlichkeit zeigte und auch mitmischte und vor allem die Nähe zu den Gläubigen auch in den Gottesdiensten in der Stadtkirche suchte, obwohl in der Stadtkirche Pfarrer Bernhard Richter in der Vergangenheit lange Zeit der Alleinherrschende war, weil ja der alte Dekan geflüchtet ist.

Dekan Drescher beim Gottesdienst von Pfarrer Richter auf Gleis 1 im Haupotbahnhof (rechts): Deneben seine liebe Tochter Hanna.          
Ex-Dekan Haller konnte beobachten, dass schon nach den ersten 100 Tagen Dekan-Amtszeit in Aalen Drescher sich besser entwickelte als man es eigentlich von ihm erwarten konnte. Auch die Gemeindemitglieder seiner alten Pfarrei in Bietigheim-Bissingen haben den "grandiosen Aufstieg des Herrn Pfarrer Drescher zum Dekan in Aalen" Dank weltweiter AIZ täglich im Internet beobachtet. Aber auch Dekan Haller war von seinem späteren Nachfolger Drescher in aller Freundschaft so begeistert, dass man Ex-Dekan Haller wieder öfters auf den harten Kirchenbänken der Stadtkirche sehen konnte und war mit einem sehr zufriedenen Gesicht: Aalen hat wieder einen Kirchenfürsten der genau hier her nach Aalen passt. Vorbei waren schnell die Zeiten wo der Aufstand der Pfarrer im Dekanat Aalen Dank Dreschers Engagement Vergangenheit war und eine neue Zukunft für das Dekanat begann.

Gelebte Ökumene: Gemeinsamer Gottesdienst in der Aalener Stadt-kirche mit Landrat Klaus Pavel (links) und Dr. Pius Angstenberger.   
Lange Zeit war 'Pfarrerin Ursula Richter die Stellvertreterin des Dekans Drecher aber schnell konnte auch Ursula Richter erkennen: "Das war viel zu viel Arbeitsbelastung neben meinem Pfarramt für mich"  und ist als stellvertretende Dekanin zurück getreten in der Sicherheit: Drescher hat sich im Dekanat Aalen schnell integriert und keine Wünsche der großen und Kleinen offen gelassen.

Harmonie wie im Bilderbuch: Dekan Drescher  und Aalens Stadtpfarrer Bernhard Richter (rechts) in Behinderten-Werkstätten.   
Jetzt kann wieder der nächste "Weltkirchentag" kommen: Drescher gehört heute zu Aalen wie der Spion zur Stadtgeschichte. Wie drückte es Pfarrer Uwe Quast bei der 50-er-Feier im Gemeindehaus treffend aus: "Ein Jahr hier und packt schon richtig an..." Es wird damit gerechnet, dass wir unseren neuen Dekan niemals mehr ver-lieren werden. Die Zukunft des Dekanates Aalen ist Dank Drescher gesichert: Drescher hat schon zu seinem 50. hohe Maßstäbe in Sachen Kontakte und Fürsorge gesetzt. Dieter Geissbauer