Was hat denn die Schnepf-Ruine im Gottesdienst zu suchen?
Fernseh-Regie-Skandal des ZDF am Sonntag
live bei der Übertragung aus Wasseralfingen
Andrea Hatam saß wenigstens in der 1. Reihe und sang sogar sehr eifrig Mit: Großer Aufwand und wenig kam leider heraus

ZDF-Kameraleute hätten vor der Kirche mit einem Schwenk Weih-nachtsstimmung erzeugen können. Hintergrund: Stefanskirche aus der am Sonntag live übertragen wurde. AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen-Wasseralfingen. Ein Fernseh-ZDF-Regie-Skandal ereignete sich am Sonntag dem 13.09. 2015 kurz nach zehn Uhr am Morgen bei der Live-Übertragung des katholischen Gottesdienstes aus der Stephans-Kirche: Gezeigt wurde - was nichts mit Weihnachten und dem Gottesdienst zu tun hatte -  Wasseralfingens größter Schand-fleck die alte "Schneck-Ruine" direkt gegenüber der Stephans-Kirche wo der leuchtende Weihnachtsbaum und 1.000 Lichter Stimmung verbreiten. Was das bedeuten sollte bleibt das Geheimnis des Regisseurs den ich feuern würde. Dazu muss man sagen, dass die Schneck-Ruine durch Abbrucharbeiten entstanden ist und es leider erst jetzt möglich war einen Investor für dieses Filet-Stück nahe dem Bezirksamt zu finden.

Statt typisches Wasseralfingen zeigte ZDF Schnepf-Ruine (links).    
Gefallen hat der inzwischen weltberühmte  Wasseralfinger Chor im adretten Rot vom Kupernikus-Gymnasiums - mehrfach ausgezeich-net - aber sonst am Rande keinen einzigen Tannenzweig, oder gar einen Weihnachtsbaum. Der katholische Pfarrer Golla hat das Beste aus den stümperhaften Übertragungen noch heraus geholt und wenigstens kam für Millisekunden die Weihnachtskrippe des verstorbenen Pfarrers Sieger Köder ins Bild und wenigstens haben drei Kerzen am viel zu hoch aufgehängten Adventskranz gebrannt.

Die inzwischen abgedeckte Schnepf-Ruine noch vor dem Abbruch.   
Im Fazit eine glatte ZDF-Enttäuschung für die Millionen Zuschauer und Kirchenbesucher am Sonntag in Wasseralfingen. Keine Werbung für die katholische Kirche um Gottesdienstbesucher - auch der Jugend. Da hatte es gepasst und wäre gerade  zwingend not-wendig gewesen aus Wasseralfingen einen Schwerpunkt als Vorbild zu setzen in der ökumenischen Zusammenarbeit zwischen Moscheen, Imane, evangelischer und katholischer Kirche und den über 8.500 Türken, die in Aalen und auch im Stadtteil Wasser-alfingen eine sichere Heimat gefunden haben

Stefanskirchen-Pfarrer Sieger Köder hätte im Grabe Einspruch ein-gelegt: Seine Gottesdienste waren noch ein großes Erlebnis für alle.
Kein Wunder dass bei solch schwäbischer Regieleistung Dekan Dr. Pius Angstenberger von den Kameras nicht gesehen wurde u. nur Ortsvorsteherin Andrea Hatam in 1. Reihe brillierte, sang u. ohne OB Rentschler oder weitere "Promis" in der Live-Übertragung mit hohem Aufwand  gesehen wurden. Der verstorbene Stephanus-Pfarrer Sieger Köder der zuletzt in der Stephanskirche bis zu seinem Tode predigte hatte diese 95%-Regiepanne niemals geduldet und hätte die ZDF-Leute davon gejagt mit der Meinung was hat denn die Schnepf-Ruine - die man andernorts auch findet - überhaupt im Wass-eralfinger Gottesdienst zu suchen? Dieter Geissbaue

Sieger Köder bei seiner letzten Predigt mit seiner Weihnachtskrippe (li.)die auch für einen Teil einer Sekunde im ZDF-Bild zu sehen war. 
Infos:
http://www.aaleninfo.de/jun15/29/koeder.htm

http://www.aaleninfo.de/dez15/31/weihnachten_aalen.htm

http://www.aaleninfo.de/mea15/21/koeder.htm