AIZ-Polizeibericht vom 18. September 2016       
Nach "Notdurft" stinkendes Erwachen bei 1.000 Haushalten:
Haben Aalener Diebe den Stadtwerke Aalen
gesamtes Wasser geklaut oder doch nicht?
Installateure hatten ohne Ankündigung Leitungen für Stadt-
oval angekuppelt und sich dafür in den Untergrund vergraben


Hier haben die Installateure mit Berggewalt einen unterirdischen Tunnel gegraben und Wasserleitungen gekillt und nicht einmal die Anlieger sofort oder später informiert.   AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen. Am Samstagmorgen den 17. September gab es im Hirchbach ein bitterböses Erwachen: Wer in diesem Bereich (etwa 1.000 Anschlußnehmer) seine Notdurft verrichtete und den Wass-erspüler andrücken wollte hatte ausgesprochenes Pech in einer stin-kigen und peinlichen Lage: Kein Wasser mehr. Also griffen viele zum Telefonhörer und natürlich versuchten sie nur die dafür zuständigen Stadtwerke anzurufen und den Stadtwerke-Notdienst (Tag und Nacht)  über diese Panne zu unterrichten und um Abhilfe zu bitten, auch wenn einige darunter keine Stadtwerke-Kunden sind, aber in diesen Momenten merkten dass die Stadtwerke unverzichtbar sind und zurecht auf Tolleranz hofften: Hier stimmt der - im Gegensatz zu "gelb und günstig" - der Preis und vor allem der Service.

Ist eigentlich erlaubt? Samstagsarbeit der Straßenbauer mit viel Staub und Lärm auch am ansonsten ruhigen Hirschbach-Samstag.  
Trotzdem Service: Natürlich waren  Stadtw-
erke-Leitungen durch viele Anrufer blockiert

Natürlich waren die Stadtwerke-Leitungen durch Anrufer für Stunden blockiert aber wenigstens eine freundliche Stadtwerke-Stimme machte Mut dass die stinkende Angelegenheit nicht über das gesamte Wochenende andauert, denn der Ärger am Lokschuppen war sowieso groß, weil die bauausführende Firme auch am Samstag den ganzen Tag über mit den Planierraupen arbeitete und Lärm und vor allem Millimeter-Staub auf den Autos (auch Bürogebäude Lokschuppen) hinterließ. Der Straßen-Feinstaub setzte sich bei späterem Tropf-Regen so fest in den Leck der Autos dass eigentlich die Verursacher (Baufirma und nicht Stadtwerke) Gratois-Waschgutscheine von "Ölbaron" Jumbo Wash in Unterkochen (saubeste und beste Waschanlage in ganz Aalen)  verteilen sollten oder müßten, oder Schadenersatz leisten.

"Stadtwerke Aalen haben keinem" einzigen
Anlieger im Hirschbach Wasser abgeklemmt

Jedenfalls erklärte die freundliche Servive-Stimme am Nottelefon der Stadtwerke das was sie wahrscheinlich in diesen Stunden über 1.000 Anrufern schon sagte: Die Stadtwerke Aalen haben keinem Anlieger im Hirschbach das Wasser abgeklemmt. Die Stadtwerke schickten aber trotzdenm als Service einen Mitarbeiter am Samstag ins Hirschbach-Gebiet hin um nach der Ursache zu suchen und dieser Mitarbeiter wurde schnell fündig:

Installateure fürs "Stadtoval" hatten wie Ber-
ggeist unter der Straße "Tunnel gegraben"

Die Installateure für das "Stadtoval" hatten sich wie ein Berggeist unter der Straße einen Tunnel gegraben und wahrscheinlich dabei die Hauptwasser-Leitung zerstört und natürlich kostenlos erneuert. Da Problem: Keiner der Installateure hatte die Anlieger davon unterrichtet dass ausgerechnet die Wasserleitung für die Notdurft kurzfristig und unangekündigt keine Wasser mehr liefert, denn dann hätte man such als Notbehelf das ersparen können was viele Anrufer machten: Einen Eimer klares Wasser für die Tätigkeit nach der Notdurft bereit stellen, denn nur die WC-Leitungen hatten keinen Wasserdruck mehr, was aber erst nach stunden aufgelöst werden konnte.

Erklärung der AIZ nach Abschluß der Ermitt-
lungen: Stinkende Sauerei keine SW-Schuld

Uns ist es wichtig zu erklären dass diese stinkende Panne nicht die Schuld der Stadtwerke war, aber deren Mitarbeiter den Frust und Ärger der Anlieger unberechtigt ab bekommen haben. Nun stinkt's nicht mehr und alles ist wieder gut oder? Dieter Geissbauer


Kinder verursachten die kleine Explosion in
Wasseralfingen: "Ein Unverschämtes Glück"

Aalen-Wasseralfingen. Am Freitag, gegen 16.25 Uhr, haben drei Kinder im Alter von 8 und 10 Jahren, die auf dem Spielplatz der Hinteren Abtsgmünder Straße ein kleines Experiment durchführten. "ein unverschämtes Glück": Die Kinder hatten durch Recherchen im Internet herausgefunden, dass man durch Mischen verschiedener Haushaltsmittel eine Flasche zum Explodieren bringen kann. Nachd-em sie sich die Stoffe besorgt hatten, mischten sie diese in einer Plastikflasche und schüttelten sie. Anschließend legten sie die Flasche in einem Sandkasten ab. nach ein paar Minuten kam es zu einer heftigen "Reaktion": Mit einem lauten Knall wurde die Plastikflasche zerrissen. Zum Glück blieben die drei, sowie alle and-eren Personen, die sich auf dem Spielplatz aufhielten unverletzt. Die hinzu gerufene Polizei griff die Verursacher auf und überstellte
sie ihren Eltern. Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Polizei Aalen aufgenommen.

Motorradfahrer gefährdet Verkehr und haben
die Tat per Video-Helm auch noch gefilmt

Lorch. Am Freitag, gegen 15.15 Uhr, befuhr ein 30-jähriger BMW-Lenker die B 297 von Wäschenbeuren in Richtung Lorch. In einem Waldstück, kurz vor einer scharfen Kurve, folgte ihm orange-schwarzes Leichtkraftrad. Dieses scherte kurz vor der Kurve aus und fuhr neben den BMW. In diesem Moment kam den beiden Fahrz-eugen ein Lkw entgegen, der den Kurvenbereich befuhr. Das Leichtkraftrad scherte kurz vor dem BMW und dem Lkw wieder ein. Der BMW-Fahrer konnte einen Unfall nur durch eine scharfe Bremsung verhindern. Der Motorradfahrer war mit drei weiteren Fahrern unterwegs. Auffällig an der Gruppe war, dass alle eine Videokamera an ihren Helmen befestigt hatten. Die Polizei bittet nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder denen die Gruppe durch ihre Fahrweise aufgefallen ist, sich beim Polizeirevier Schw-äbisch Gmünd unter Tel. 07171/358-0 zu melden.

Rabiater Autofahrer muss nun mit der Poliz-
ei-Anzeige wegen Körperverletzung rechnen
Schwäbisch Gmünd-Straßdorf. Ein 64-jähriger Mann stand am Freitag, gegen 19.15 Uhr, bei seinem Wohnmobil, dass in Straßdorf, in der Weidenäckerstraße geparkt war. Plötzlich bemerkte er einen Audi, der direkt auf ihn zuvor. Er musste zur Seite springen, dass er nicht angefahren wurde und bedeutete dem Fahrer des Audi, dass er weitere fahren soll. Dieser stieg jedoch aus dem Audi aus und schlug dem 64-Jährigen mit der Hand ins Gesicht. Der rabiate Autofahrer muss nun mit einer Anzeige wegen Körperverletz-ung rechnen.

Im Kreis-Verkehr des "Pfitzerkreisels" in
Schwäbisch Gmünd zusammen gestoßen
Schwäbisch Gmünd. 6.000 Euro Schaden ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am Freitag, gegen 21.50 Uhr in Schwäbisch Gmünd, im Pfitzerkreisel ereignet hat: Eine 61-jährige BMW-Fah-rerin wollte von der Pfitzerstraße in den Kreisverkehr einfahren. Hierbei übersah sie einen Opel Corsa, der sich schon im Kreisverk-ehr befand und stieß mit diesem zusammen.