Im Frühjahr 2016 wären die Flüchtlinge schon eingezogen:
Brand im Neubau der geplanten Gemeinsch-
aftsunterkunft für die 120 neue Flüchtlinge

Verdacht der "Brandstiftung" ausgerechnet am 1. Weihnachts-
feiertag: 20.000 € Schaden u. Einsatz Pforzheimer Spürhunde


Aalen.
 Gemeinsame Pressemitteilung der StA Ellwangen und des PP Aalen Schwäbisch Gmünd: Brand im Neubau einer geplanten Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Schwäbisch Gmünd: Am Morgen des 1. Weihnachtsfeiertages, kurz vor  03.30 Uhr hat eine Streife der Werksfeuerwehr der Firma Bosch in der  Oberbettringer Straße einen Brand entdeckt. Bei dem Brandobjekt  handelt es sich um den Rohbau einer geplanten Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Schwäbisch Gmünd, in der Oberbettringer Straße, am Ortsrand von Schwäbisch Gmünd.

Hier werden aktuell vom Landratsamt  Ostalbkreis Wohnungen für circa 120 Asylbewerber in Holzbauweise  erstellt, die im Frühjahr 2016 bezogen werden sollen.

Die Streife der Werksfeuerwehr verständigte unverzüglich das Lagezentrum des  Polizeipräsidiums Aalen und die Schwäbisch Gmünder Feuerwehr. Dank  der schnellen Entdeckung des Brandes und des raschen Eingreifens der  Feuerwehr konnte der Brand, der an der Ecke eines der drei Bauten  ausgebrochen war, von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Die  Feuerwehr Schwäbisch Gmünd war mit circa 40 Einsatzkräften am  Brandort. Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd und des  Kriminaldauerdienstes haben im Rahmen der ersten Ermittlungen  festgestellt, dass der Brand vermutlich durch Brandstiftung gelegt  wurde.

Noch am Vormittag des Weihnachtsfeiertages haben die  Staatsanwaltschaft Ellwangen und das Polizeipräsidium Aalen die  Ermittlungen aufgenommen. Beamte der Kriminalpolizeidirektion  Waiblingen, Staatschutz und Kriminaltechnik und des  Kriminalkom-missariats Aalen haben am Morgen die Ermittlungen nach der Brandursache fortgeführt. In die Ermittlungen mit einbezogen war auch ein Brandmittelspürhund der Polizeihundeführerstaffel aus Pforzheim.

Das Brandobjekt ist an einer Ecke durch Brandzehrung beschädigt.  Derzeit geht man von einem Schaden von circa 20.000 Euro aus.  Täterhinweise sind aktuell nicht vorhanden. Die Ermittlungsbehörden bitten um Hinweise zu verdächtigen  Wahrnehmungen im Zusam-menhang mit dem Brand und fragen: Wer hat kurz vor 3.30 Uhr und auch kurz danach verdächtige  Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Brandortes, der sich zwischen  den ehemaligen Wohngebäuden der US Armee und den Gewerblichen  Berufs-schulen befindet, gesehen? Wer kann sonst Hinweise zu dem Brand geben? Hinweise an die Polizei in Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/358-0.

Die Erstmeldung lautete so: Schwäbisch Gmünd: Brandstiftung im Neubau einer geplanten Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Schwäbisch Gmünd - Einladung zum Pressegspräch Aalen (ots) - In den frühen Morgenstunden des 1.  Weihnachtsfeiertages wurde im Rohbau einer Gemeinschaftsunterkunft  für Flüchtlinge in Schwä-bisch Gmünd, Oberbettringer Straße, ein Brand in einem der drei Gebäude festgestellt. Die ersten Ermittlungen haben ergeben, dass der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit durch  Brandstiftung gelegt wurde. Durch die schnelle Entdeckung und durch  das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte der Brand in einem frühen  Stadium gelöscht werden, so dass der Schaden relativ gering ist. Am heutigen 1. Weihnachtsfeiertag, um 10 Uhr, findet am Brandort  ein Pressegespräch statt, an dem Vertreter der Stadt Schwäbisch  Gmünd, des Landratsamtes, der Staatsanwaltschaft Ellwangen und des  Polizeipräsidiums Aalen teilnehmen. Die Pressestelle des PP Aalen ist unter der Telefonnummer  01575-3029793 errreichbar.