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Von der Seite der Pädagogen aus betrachtet
einleuchtend:
Kollegium der Realschule auf
dem Galgen-
berg schlägt zu der Fusion begründet zurück
Nur zwei von genau 349 Eltern haben sich für
eine Fusion
ausgesprochen: AIZ hat die öffentliche Diskussion
begonnen

Keine
Angst: Zwei Fusions-Befürworter mussten am Ende nicht mit MHD-Sanka
abtransportiert werden. Der MHD war beim Schulfest vor der RSG vorsorglich
vorgefahren. AIZ-Fotos:
Dieter Geissbauer
Aalen. Nur AIZ hat die öffentliche
Diskussion begonnen und plötzlich läuft entscheidende Fusionsfrage nicht
mehr nichtöffentlich ab: Das Kollegium hat nun gegenüber den Eltern der
Realschule auf dem Galgenberg auch Stellung genommen und schlägt zurück
zumal die Grünen im Stadtrat sich in der AIZ für eine Fusion mit der
beachbarten im gleichen Gebäude beheimateten Schillerschule ausgesprochen
haben. Die Eltern bekamen folgenden Rundbrief von den Pädagogen/ginnen der
RSA:


Seiten-Eingang
in die Realschule auf dem Aalener "Galgenberg".
Liebe Eltern,
anlässlich der Info-Veranstaltung im Rathaus am 27. Februar diesen Jahres
und anlässlich der gemeinsamen Presseerklärung von Frau Dirwelis und der
Elternvertreterin der Schillerschule Frau Wieland (veröffentlicht in der
Schwäbischen Post, am Samstag 3. März) nimmt das Kollegium der Realschule
auf dem Galgenberg Stellung:
-
Die Forderung der Stadtverwaltung, einen
Schulverbund auf dem Galgenberg einzurichten, können Sie dem
Schulentwicklungsplan vom 15.11.2007 entnehmen. Auf Seite 3 dieses
Schulentwicklungsplans ist zu lesen: Der Schulentwicklungsplan ist kein
statisches Gebilde, sondern wird vom Schultrager in Zusammenarbeit mit den
Schulen und der Schulverwaltung jährlich fortgeschrieben und kontinuierlich
an die gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst." (
http://www.aalen.de/sixcms/media.DhD/90/Schulentwicklunøs
plan%202007.Pdf

Der Schulentwicklungsplan ist jedoch nicht den neuesten Gegeben-heiten
angepasst worden, weshalb an diesem veralteten Plan nicht mehr festgehalten
werden darf.
1. Betrachtet man die
Verbundschule Unterkochen, so werden die Schüler dort in manchen Fächern
gemeinsam unterrichtet. Darüber hinaus sieht der Schulentwicklungsplan
(5.58) vor, dass leistungs-starke Hauptschüler in bestimmten Fächern am
Unterricht der Realschule teilnehmen".

Noch alleine:
Das Schulfest der Realschule auf dem Galgenberg.
2. Durch die gemeinsame
Nutzung der Räume bedarf es (nach Aussage von Herrn Hofstätter vom
Staatlichen Schulamt) einer Anpassung unserer Unterrichtszeiten an die der
Werkrealschule. Somit befinden sich auf dem Pausenhof statt bisher ca. 450
Schülerinnen insgesamt ca. 900 Schülerinnen. Konflikte sind somit
vorprogrammiert.
3. Im bereits zuvor erwähnten Zeitungsartikel wird behauptet, es gäbe an der
Realschule nicht genutzte Räume. Dies ist jedoch nicht der Fall, das Fach BK
muss hingegen sehr oft im Klassenzimmer unterrichtet werden, da der Werkraum
belegt ist. Auch an der RSG herrscht Raumknappheit, jedoch bekommen wir dies
in den Griff. Wie sollen in zwei Schulen mit Raumknappheit durch einen
Zusammenschluss mehr Räume entstehen?
4. Durch die Vergrößerung der Schule wird das gesamte Schulleben anonymer.
Da das Kollegium dann sehr groß ist, gibt es möglicherweise kein gemeinsames
Lehrerzimmer, sondern einzelne Stützpunkte, was es den Schülern sehr viel
schwieriger macht, mit einem Lehrer zu sprechen.
5. Es ist durch die geplante gemeinsame Nutzung der Räume
sehr-wahrscheinlich, dass vermehrt Unterricht auf den Nachmittag verlegt
werden muss. Dies kann bedeuten, dass Ihr Kind weniger Freizeit hat,
sportliche Aktivitäten und Musikunterricht müssen auf die Zeit nach 16.00
Uhr verlegt werden. Die häusliche Lernzeit verlagert sich auf den späten
Nachmittag oder Abend.
Den Unterrichtsausfall betreffend ist festzustellen, dass die 5. Klassen in
diesem Schuljahr immer von 7.45 Uhr bis 12.55 Uhr Unterricht hatten.
Insgesamt wurden in diesem Schuljahr stets mehr als 97%, in manchen Monaten
sogar 99% aller Unterrichtsstunden gehalten! Wir haben somit kaum
Unterrichtsausfall.
-
Immer wieder ist von
finanziellen Einsparungen die Rede, die durch den Schulverbund erreicht
werden sollen. Durch not-wendige Umbauten entstehen jedoch erhebliche
Kosten!
-
Auf Nachfrage von Eltern,
wie denn das Ergebnis der Umfrage vom Herbst 2011 laute, möchten wir Ihnen
dies hiermit bekanntgeben:
Gesamtschülerzahl der RSG 476
Abgegebene Elternstimmen 354
Gegen den Zusammenschluss 349
Für den Zusammenschluss 2
Enthaltungen 3
Wenn Sie weiterhin art der Eigenständigkeit der Realschule interessiert
sind, machen Sie Ihre Meinung öffentIich und sprechen Sie mit den
Gemeinderäten, denn nur diese entscheiden über die Einrichtung eines
Schulverbunds und somit über die künftige Schule Ihres Kindes.

RSG Lehrerkollegium
http://www.aaleninfo.de/mea12/24/rsg.htm |