Über ablehnende Äußerungen der Pädagogen "fassungslos":
Statt vernichtende Kritik Lob der Grünen für
Realschulen-Elternbeirat in Sachen Fusion

"Mutiger Schritt" der  Elternbeiratsvorsitzenden der Galgenb-
erg-Realschule und der Schillerschule für den Schulverbund


Verkehre Galgenberg-Welt: Michael Fleischer lobt die Elternbeiräte die gegen Pädagogen u. Eltern zu Felde ziehen.Foto: D. Geissbauer
Aalen.
Für das Bündnis 90/DIE GRUNEN im Aalener Gemeinderat hat Sprecher Stadtrat Michael Fleischer statt vernichtender Kritik ein Lob der Grünen für den Elternbeirat der Galgenberg-Realschule in sAchen Fusion ausgesprochen. Die AIZ berichtete darüber:  In der Pressemitteilung vom 08.03.12 schreibt Fleischer:  Die GRÜNEN im Aalener Stadtrat begrüßen die gemeinsame Erklärung der Elternbeiratsvorsitzenden der Galgenberg Realschule und der Schillerschule für einen Schulverbund als konstruktiven und mutigen Schritt.

Die Stellungnahme und der Brief von Frau Dirwelis an die Eltern der Galgen-berg Realschule trügen wesentlich zu einer Versachlichung der Diskussion bei. Damit sei die die Tür geöffnet worden für Lösungen im Interesse der Kinder beider Schulen einschließlich Verbesserungen bei der pädagogischen Betreuung und Schulsozialarbeit. Auch könnten die räumlichen Angebote attraktiver gestaltet und Kapazitäten bei einem Verbund unter gemeinsamer Leitung besser genutzt werden. Uberdies erspare Letzteres der Stadt und damit dem Steuerzahler hohe und unnötige Investitionen in Doppelstrukturen.

Nach Auffassung der Fraktion muss die Dynamik des Vorstoßes der Elternbeiratsvorsitzenden nun von allen Beteiligten genutzt und zügig ein zukunftsweisendes Konzept erarbeitet und vom Rat verabschiedet werden. Für Eltern und Kinder beider Schulen muss zeitnah ein Bild der neuen Kooperation entstehen, mit dem man sich identifizieren könne. Dabei müssten die Chancen der in Begegnung geratenen Bildungslandschaft in Baden-Württemberg ausgelotet und konsequent positiv genutzt werden.

Bei der Ausgestaltung der des Verbunds sollen Eltern und Kinder im Vorfeld ei bezogen und Vorschläge berücksichtigt werden. Mit größtem Befremden hat die Fraktion die eigennützige Kampagne eines Teils de Lehrerschaft der Realschule am Galgenberg zur Kenntnis genommen. In einem mit Kollegium der RSG" unterzeichneten Brief an die Eltern der Realschüler wurde u.a. der Befürchtung Ausdruck verliehen, leistungsstarke Hauptschüler könnten in bestimmten Fächern am Unterricht der Realschule teilnehmen.

Fleischer wörtlich: "Eine solche Argumentation, zudem noch von Pädagogen und in einem Elternbrief, mache fassungslos. Zukünftig sollten nach Auffassung der Fraktion derartige Prozesse wie auf dem Galgenberg aber von Anfang an anders angegangen und moderiert werden".