|
Trotz zehn Jahre
Zusammenarbeit Uhl-Kampfansage an OB:
ACA "lehnt Wenzler-Durchbruch Schleifbrü-
cken zu Mercatura ab und leistet Widerstand"
Die erfolgreichen ACA-Gründer und
Pioniere R. Skusa, Ex-OB Ulrich Pfeifle, Horst Uhl u. neuen City-Manager W.
Weiß geehrt 
Claus
Albrechts (rechts) dankte dem ersten ACA-Manager Skusa (links) für
großartige Aufbauarbeit. AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen. Es knisterte und die Spannung war groß als der ACA (Alalen
City aktiv) im festlichen Rahmen für seine über 250 Mitglieder zehnjähriges
Bestehen am Mittwochabend den 14. April 2010 im Casino der KSK Ostalb in
Aalen feierte. Denn das "Problem Bel-euchtung in der Aalener City" stand im
Raum, ebenso die Frage ob OB Gerlachs Wunschtraum an den ACA erfüllt wird
dass der ACA (heute schon im Rathaus beheimatet) Teil der Stadtverwaltung
wird und damit der derzeitige ACA-Manager Wolfgang Weiß nach drei
erfolgreichen Jahren Arbeit frühestens im Januar 2011 zum "Ge-schäftsführer"
aufsteigt:

Mitbegründer
als ACA-Säulen: Claus Albrecht und Vorsitzender Uhl.
Dem Wunschtraum von OB Gerlach steht anscheinend nichts im Wege,
wie die AIZ in Vorgesprächen beim Empfang vom ACA-Vorstand erfuhr.
Wirtschaftsbeauftragter Hartmut Bellinger sagte "ich werde sowieso am 1.
Januar 2011 in den Vorruhestand gehen und die OB Pläne scheinen daher
sinnvoll". Deshalb auch, "weil die Zusammenarbeit zwischen Stadt Aalen und
ACA in 10 Jahren eng und partnerschaftlich war.

Pioniere: Von
links Wirtschaftsbeauftragter Hartmut Bellinger der zum Januar 2011 in
Ruhestand geht, BDS-Vorsitzender und ACA-Vorstandsmitglied Claus Albrecht
und Aalens Ex-OB Ulrich Pfeifle.
Das "Problem Beleuchtung" aber, das OB Gerlach in seiner Begrüßung ansprach,
werde nicht so heiß gegessen wie es gekocht wurde: "Wir werden demnächst
zusammen mit dem ACA und dem für die neue Beleuchtung verantwortlichen
Ober-Beleuchtungs-Guru Sarber mit Welterfahrung eine Begehung in der City
durchführen. Wir werden dabei die Beleuchtung von damals und heute gegenüber
stellen und dann sehen dass - bis auf das Rathaus - die restliche
City-Beleuchtung besser und heller und nicht dunkler geworden ist".

Der erste
ACA-Manager (mitte) Skusa und (links) der aktuelle ACA-Manager mit Claus
Albrecht und Horst Uhl vom Vorstand des ACA.
OB Gerlach begründete dieses Friedensangebot an den ACA so: ""Sie vom ACA
sind ein ganz wertvoller Teil der Stadt Aalen". Das hörten natürlich die
Mitbegründer des ACA Ex-OB Ulrich Pfeifle, Ex-Manager Skusa und Horst Uhl
sowie der ACA-Vorstand mit Gastgeber, Sponsor und Mitglied
KSK-Direktor Schiele, Wirtscha-ftsbeauftragter Hartmut Bellinger (für die
Stadt Aalen im Vorstand) und unter den prominenten Mitgliedern H. Rau von
der OVA oder Spielzeugwaren-Chef Wanner mit Freude und Genugtuung.

Wein und eine
ACA-Mütze von Claus Albrecht als Ehrung für H. Uhl.
Gerlach setze mit einer moralischen und fiktiven Friedenspfeifen auf den
Lippen dickes Lob für den ACA obenauf: "Die Nähe des ACA zur Stadt Aalen ist
auch durch hervorragende und sehr gute Personen im Vorstand eine gute
Verbindung: Viele Städte und Gemeinden beneiden uns um diese zehnjährige
Erfolgsgeschichte ACA in Aalen:

Nach zehn
Jahren noch immer Harmonie im ACA und miteinander als Freunde verbunden: Uhl
und Albrecht und Ex-Manager Skusa (li.)
Der ACA ist ein Vorbild im ganzen Land für das gute Miteinander in der Stadt
Aalen." Das beweise sich auch bei der frage Steu-ererhöhungen oder nicht aus
der heutigen Sitzung, wozu folgendes aus seiner Sicht - so OB Gerlach -
aktuell und prinzipiell folgendes festzustellen wäre:

Hohe Ehrung
durch Gründungsmitglied Uhl für Ex-OB Ulrich Pfeifle.
"Auch wenn wir in Aalen für die Erhaltung der Einrichtungen Steuern erhöhen
müssen sind uns allen die Bürger dieser Stadt trotzdem dankbar für die
Erhaltung der Stadtstruktur der Zukunft. Wir wollen doch nur das Krisenjahr
2010 übersehen!" rief OB Martin Gerlach den zustimmenden ACA-Mitgliedern in
dieser kombinierten Mitglied-erversammlung 2010 und Jubilarfeier zu. "Mit
dieser Gemeinsamkeit werden wir das Krisenjahr 2010 überstehen. Wir von der
Stadt Aalen werden wie der ACA unseren Beitrag dazu leisten: Wir kriegen das
in Aalen gemeinsam hin", sagte OB Gerlach.

Dann folgte ein angebrachter "Werbeblock" von OB Gerlach der ohne Manuskript
eine Jubiläums- und Motivitations-Rede auch an die Aale-ner Presse hielt,
die ihre positive Wirkung nicht verfehlte und diese Jubiläumsfeier als einen
Anker der Hoffnung für die Zukunft geradezu supergenial umgestaltete: "Der
ACA ist der beste Teil seit zehn Jahren in dieser Stadt Aalen. Im
Streitpunkt Beleuchtung werden wir gemeinsam einen Mittelweg suchen und
finden".

Hört heute
immer noch gerne Claus Abrecht zu: Es-Manager Skusa.
ACA-Vorsitzender Horst Uhl meinte in seinem Rechenschaftsbericht im Fazit:
"Es gibt noch sicher einiges in Zukunft zu tun" und blickte auf die
zehnjährige Erfolgs-Story des ACA zurück: Der Grundstein für den ACA wurde
am 27.03. 2000 gelegt, "als der damalige OB Ulrich Pfeifle und
Wirtschaftsbeauftragter Hartmut Bellinger eine Nachfolge-Organisation für
der Werbegemeinschaft AAF suchten und fanden". Der Übergang von
Ehrenamtlichen zu Jauptamtlichen im ACA sei nur deshalb gelungen "weil der
damalige ACA-Mitbegründer Ulrich Pfeifle sein Herzblut eingesetzt hat und
sein entwickeltes Konzept auch umsetzte".

Beifall auch
von Skusa für Leistungen des Vorsitzenden Uhl (rechts).
Am 1. Oktober 2000 sei dann der erste ACA-Manager Reinhard Sku-sa in sein Amt
eingesetzt worden. Die ACA-Gründungsversammlung habe damals in den Räumen
des Süddeutschen Zeitungsdienstes (SDZ) in Aalen mit dem Ziel stattgefunden
"die Attraktivität der Aalener City drastisch auch für das Umland zu erhöhen
- das ist uns bis heute ohne Abstriche gelungen", sagte Uhl.

Alter u. neuer
Manager nebeneinander zusammen mit Claus Albrecht
Uhl nannte folgende Eckpunkte der Erfolgsgeschichte 2002 bis 2010:Die
weltweit einmalige Aktion "Nette Toiletten", Biergarten-Eröffnung,
Einführung der Währung "City-Gutscheine" von denen bis heute laut Uhl 26.000
Stück im Gesamtwert von fast einer halben Million Euro (460.000 €)
ausgegeben wurden und natürlich in die ACA-Geschäfte in der City zurück
kamen.

Dass er Sache
gut gemacht hat in den letzten drei Jahren und reif ist als Geschäftsführer
zeigten ACA-Manager Wolfgang Weiß (links) nicht nur Vorstandsmitglied
Albrecht (re.): Auch Vorgänger Skusa.
Aber auch "die Übergabe der elf Mercatura-Programm-Übergabe an die Stadt"
und die Einweihung des Facharztzentrums seien weitere Höhepunkte gewesen.
Als "Lenker der Aalener City" bezeichnete Uhl den Nachfolge-Manager Wolfgang
Weiß, der am 1.7.2007 einge-stellt wurde. 2008 folgte dann der Beginn
des Umbaues in der Bahnhofsstraße zur Prachtstraße "die aber heute noch
Wünsche für den ACA offen lässt", merkte Uhl an.

Nach 20 Jahren
Dank des ACA an die erfolgreichen Gründer des ACA. Von links: Bellinger,
Albrecht, Pfeifle und Vorsitzender H. Uhl.
Es folgte die Verleihung des ersten City-Preises, und die Einführung des
"Seniorenfreundlichen Service" in 78 Betrieben was bei den Senioren als
potente Kunden der City bestens bis heute angeko-mmen ist. 2009 wurden
bereits 48 "Notinseln" für Kinder in der City eingerichtet, wo sich jedes
Kind melden kann das Nöte und Sorgen hat. Es folgte die "Auszeichnung der
Aalener City als Europas bester Wochenmarkt" und auch das
Immobilien-Management wurden mit der Einführung des "Kaufhauses auf Zeit"
beim Regenbaum im ehemaligen Cafe ausgezeichnet.

Vor der
Feierstunde und Mitglieder-Tagung Diskussion mit U. Pfeifle.
Große Freude herrsche nicht nur beim ACA sondern auch bei den City-Kunden
die Eröffnung des Netto-Marktes im Reichstädter Markt. Mit allen diesen
wichtigsten Aktionen habe sich in zehn Jahren der ACA "als stärkster und
unabhängigster Verein in der Aalener City etabliert". 2000 habe es mit
AAC-Mitgliedern begonnen und heute sind im ACA bereits über 250 Mitglieder
alle aus der City.

Uhl und
Albrecht in trauter Runde auch mit Busse-Chef Rau (2.v.r.).
Dann prangerte Uhl das Problem "Mercatura" an: "Mercatura darf kein neues
Einkaufzentrum werden, sondern muss seine Funktion als _Erweiterungs-Angebot
der Aalener City durch den großen Durchstich Schleifbrückenstraße erfüllen:
Den kleinen Wenzler-(Vorschlag der Baubürgermeisterin Heim-Wenzler)
Durchstich wer-den wir keinesfalls akzeptieren! Außerdem müssen für den
ge-forderten City-Ring einige Häuser noch saniert werden", lautete die
Forderung von Horst Uhl.

H. Uhl,
Mitglied Wanner (rechts) und KSK-Hausherr Schiele (links).
Aber auch das Aalener Parkplatz-Angebot sei nicht ausreichend zumal man ja
eine Stunde lang kostenlos dort parken kann und damit die City con Autos
entlastet: "Es müssen zusätzliche Parkflächen in der City auch für Mercatura
geschaffen werden" sagte Uhl und belegte seine Forderung mit einem aktuellen
Beispiel: "Als ich heute auf der Fahrt zum Gespräch mit unserem OB unterwegs
war waren alle drei Aalener Parkhäuser voll besetzt!" Aalen sei "auf dem Weg
zum Oberzentrum" und das werden wir mit diesen Forderungen voll
unterstützen, versicherte Uhl.

AIZ-Fotostudie:
OB M. Gerlach schenkte sehr gerne den Sekt aus.
Der Dank des Modemachers und _Vorstands- und Gründungsmit-gliedes Claus
Albrecht (Chef des Bundes der Selbständigen) ging an Grpndungsmitglied Uhl
und den 1. Manager Skusa, die aus seinen Händen wie die aktuelle Manager
Weiß je einen Karton und eine ACA-Kappe als Ehrung erhalten haben. Dabei
landete Weiß einen Kalauer der diese Harmonie im ACA deutlich machte: "Ich
habe jeden der Geehrten (auch Wirtschaftsbeauftragten und Gründungs-mitglied
Bellinger) gefragt ob sie Wein wollen und alle haben zuge-stimmt)", sagte
Manager Weiß.

Gnädiger OB
Gerlach: Auch sein Vorgänger Pfeifle bekommt Sekt.
Schließlich gab es ohne besondere Ehrung noch ein Lob für ACA-Manager Weiß
con Claus Albrecht: "Ihre Wahl Herr Weiß damals vor drei Jahren war keine
gute Auswahl sondern eine sehr gute Auswahl die sich für den ACA und seine
über 250 Mitglieder und Tausende City-Kunden ausgezahlt hat". Weiß selbst
war so viel Lob ein bisschen peinlich: Er stellt sich gerne lieber in den
Hintergrund.

OV Gerlach
will auch noch das aktuelle Beleuchtungs-Problem lösen
Der Hausherr KSK-Direktor Schiele hatte im Vorgespräch gegenüber der AIZ
betont "Sie wissen sicherlich dass die KSK Ostalb nichts mit den schönen
gelben Blumem am von der AIZ so getauften KSK-Kreisel mit Rost zu tun hat,
wie haben keinen Cent dafür bezahlt". Das wussten wir natürlich und
hatten solches auch nicht im Spion-Artikel
behauptet.

OB: Auch die
Stadt Aalen ist ASC-Mitglied und will der City helfen.
Direjtor Schiele bezeichnete dann den ACA als "Vordenker und Menschen mit
Visionen. Wenn es den ACA nicht gäbe müsste man ihn schnellstens gründen.
Auch die KSK Ostalb unterstütze mit vollem Herzen den ACA als Mitglied und
Sponsor. Die KSK habe den City-Preis finanziert.
Dieter Geissbauer

Ehrung für großen Vorsitzenden Horst
Uhl: Dank von Claus Albrecht.

stark vertreten waren von 250
Mitgliedern die Aalener ACA-Pioniere.

Freude über zehn Jahre Erfolg gab es
auch am Prominenten-Tisch.

Unter den Mitgliedern (rechts unten)
Chef von Spielzeug Wanner.

OB Gerlach hat gut Lachen: Gegenüber
Pfeifle (gegenüber) aufgeholt

Solide Bilanzen und Grafiken: Die
Zahl der Mitglieder wuchs ständig.

Vortrags-Erfolge: Der Netto-Markt in
der City und über 50 Notinseln.

Das pulsierende "Herz des ACA: 1.
Vorsitzender Horst Uhl", der "auch als Bänker einsieht dass Sparen gerade in
Zeiten der wirt-schaftlichen Krise falsch ist: Steuer-Erhöhung sollen alles
sichern.

Bild dess Tages: Ex-Manager Skusa
(rechts) und Mitglied Wanner. |