Genau dort wo einst der römischer Kaiser Siegeszug feierte:
Landrat und Präsident Giagrandi (Ravenna)
durchwanderten Arm in Arm Dalkinger Tor

Hoffnung auf viele neue Partnerschaften "wir können lernen"
Kreistag beim Empfang im Kreishaus: Traub wollte schwören


Fürstlicher und herzlicher Empfang der großen Delegation aus Ra-venna im Kreishaus in Aalen.             AIZ-Fotos: Doieter Geissbauer
Aalen. "Gemeinsam wanderten wir schon Arm in Arm durch das Dalkinger Tor und wir haben die Hoffnung nicht auf eine neue Partnerschaft mit der italienischen Provinz Ravenna aufgegeben", bekannte überraschend am Freitag Abend im Aalener Landratsamt beim Empfang für die hohen Gäste aus Ravenna Landrat Klaus Pa-vel und bekam dafür allseits Zuspruch und Lob:

Aufmerksam hörte der Landrat (links) dem Dank des Präsidenten zu.
Nicht nur von den italienischen Gästen sondern auch von den kom´-petenten Kreistags-Vertretern die wie bei höchsten Staatsgästen allesamt angetreten waren: Für die CDU Bürgermeister Seyfried, für die FDP Kreisrat und Strafrichter Michael Lang aus Böbingen und für die Freien Wähler Oberkochen wieder heimgekehrter Bürger-meister Traub, der natürlich - während andere Partnerschafts-Erinnerungen im Gespräch austauschten - von der AIZ bei dieser Gelegenheit danach befragt wurde, ob er sich wieder als Landrat am Bodensee oder anderswo bewerben wird?

Die Chefs Präsident aus Ravenna und Landrat Pavel beim Empfang.
"Ich bleibe jetzt fest in Oberklochen. Immerhin bin ich schon seit über 15 Jahren Stadtbürgermeister und ich werde mich nicht mehr als Landrat anderswo bewerben" versicherte Stadtbürgermeister Traub der AIZ und wollte schon die Hand zum Schwur heben. Die AIZ hat natürlich auf den Schwur verzichtet und dem Rathauschef abgenommen dass er aus den negativen Erfahrungen gelernt hat.

Wieder vom Bodensee in Aalen zurück: Bürgermeister Traub (links).
"Warum sind Sie eigentlich dieses Landrats-Wagnis am Bodensee eingegangen und wurden Sie in Oberkochen wieder mit offenen Armen aufgenommen?" lautete die AIZ-Frage. Traub antwortete offen und ehrlich: "Damit konnte ich ja nicht rechnen dass mein Mit-bewerber bereits im ersten Wahlgang gewählt wird. In Oberkochen haben mir fast alle Bürger diese Fremdbewerbung verziehen. Aber auch hier gab es eine Handvoll derer welche mir nicht verzeihen wollen. Ich bleibe garantiert unseren Oberkochern treu".

Gunst der Stunde genutzt: Dialoge zwischen Freunden fortgesetzt.  
Währenddessen gab es hunderte Küßchen natürlich nur italienisch auf die Wangen beim Wiedersehen zwischen den Ostalb-Gastge-bern und es wurden Erfahrungen ausgetauscht. daran beteiligten sich auch sehr aktiv Landrat Klaus Pavel und seine neue Stellver-treterin Seefried, aber auch Schwäpo-Chefredakteur Dr. Wiese. Da-bei konnte man immer wieder die Bewunderung der Gäste aus Ravenna hören, die später von Landrat Pavel mit Erinnerungs-Körben voll gespickt mit Produkten aus der Ostalb überreicht be-kamen.

Landrat Pavel wollte dann keine italienischen Gepflogenheiten übernehmen und den Gedankenaustausch ins Unendliche ausufern lassen, sondern hielt eine Rede die allseits mit Beifall bedacht wurde: "Unsere Partnerschaft ist tief begründet: Nicht erst seitdem es Ravenna gibt. Dort wo wir stehen wurden wir schon von Rim aus regiert.

Der Kaiser hat damals erfolgreich Kriege geführt und der Kaiser zog triumphierend durch das Dalkinger Tor dem Triumphbogen und heute sind wir schon Arm in Arm durch diesen Triumphbogen wir damals der Kaiser gegangen.

Geschenke in zweifacher Ausführung für Promis und das Fußvolk.   
Die heutige Partnerschaft zwischen dem Ostalbkreis und der Pro-vinz Ravenna ist begründet auf unsere tiefen Beziehungen und den tiefen Kontakten der Menschen auf der Ostalb und in Ravenna." Das werde auch aktuell zum Beispiel durch den aktuellen Aufenthalt des Orchesters Ostwürttemberg in Ravenna unterstrichen.

Landrat Pavel war immer von Promis und seinen Mitarbeitern belegt.
Pavel weiter: "Es ist für uns selbstverständlich, daß wir uns in regelmäßigen Abständen treffen. Das ist für uns fast normal und zwar in einem friedlichen Europa und genau so muss es auch in Zukunft bleiben!"

Gäste und Gastgeber Höschele (mitte) im offenen Kreishaus-Dialog.
Landrat Pavel sprach dann seine höchste "Bewunderung" darüber aus "wie viele Partnerschaften in Ravenna gepflegt werden. Da wollen wir Ostälbler von Euch aus Ravenna noch viel lernen und wir haben gemeinsam die Hoffnung, dass die engen Beziehungen durch eine Partnerschaft weiter wachsen kann".

Chefredakteur Dr. Wiese (Schwäpo) im sehr internen Gespräch mit Landrat K. Pavel (links) der sehr aufmerksam Wiese zugehört hat.     
Im Rahmen dieses mehrtägigen Aufenthaltes besuchte die hoch-rangige Delegation der Provinz Ravenna seit Donnerstag, 9. Sep-tember 2010 den Ostalbkreis. Am Freitag, 10. September 2010 hatten Landrat Klaus Pavel und die Gruppe um Präsident Francesco Giangrandi um 18 Uhr Gäste und Gastgeber im Aalener Land-ratsamt begrüßt. Zusammen mit Vertretern des Kreistages aus der Provinz Ravenna und dem Ostalbkreis fand der kurze aber inhalts-reiche Empfang vor dem Grossen Sitzungssaal statt und bes-iegelte neue Freundschaften. Nach dem Empfang im Landratsamt besuchte die Delegation das Paradestück des Landrates das Schloss Kapfen-burg bei Lauchheim. Dieter Geissbauer

Anmgeregte Freitag-Gespräche mit FDP-Kreisrat Michael Lang (li.)  

Bild des Tages:Harmonie auch beim zurückgekehrten BM Traub (re.)

Unter der Ostalb-Prominenz von links 2. FDP-Kreistagschef Michael Lang, daneben Oberkochens BM Traub, Höschele und ganz rechts die von Landrat Pavel den Gästen erstmals gezeigte Stellvertreterin. 



Der "Präsident" (links) und Landrat vor der versammelten Mannschaft


Links: Landrat-Stellvertreterin und daneben FDP-Kreistagsboß Lang.

Von links Höschele, Landrat Pavel,Aalens Partnerschaftsbeauftragte

Höscheles Männner-Freundschaften aus der Provinz Revanna. Da freut sich sogar Landrat avel (rechts) als Chef dass alles harmoniert. 

Fremdenverkehrschef Höschele: Herzliche Begrüßung auf italienisch

Oberkochens BM Traub von den FW (re.) fühlte sich sichtlich wohl.