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Hector-Kinderakademie
wird für gesamte Ostalb eingerichtet:
Kappelbergschule ist Dank
der Begabten in
Hofen aus dem Dornröschenschlaf erwacht
Stadtteil "Aalen-Hofen wird damit zum neuen Standort für die
Förderung besonders begabter Grundschüler im Ostalbkreis"

Den schönste
Schulhof neben der "Glück-Auf-Halle" gibt es in der Kappelbergschule in
Hofen:
AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen-Hofen. Im Rahmen der Kommunalpolitischen Pressekonfe-renz ließ
OB Gerlach zum Thema "Begabtenförderung an der Kappelbergschule Hofen: Hector- Kinderakademie im Ostalbkreis"
die Katze aus dem Sack: "An der Kappelbergschule Aalen-Hofen wird eine Hector-Kinderakademie
eingerichtet. Die Schule ist damit einer von 50 Standorten in
Baden-Württemberg zur Begabten-förderung von Grundschülern. Im ersten Jahr
stehen dem Projekt in Hofen 64.000 Euro zur Verfügung."

Hocherfreut waren Schulträger und Schulleiter als sie vor
wenigen Tagen über die positive Entscheidung des Beirats der Hector-Stiftung
II informiert wurden. Es war eine gemeinsame Idee und Initiative des Rektors
der Kappelbergschule und des Oberbürgermeisters der Stadt gewesen, sich um
einen der begehrten Standorte für eine Kinderakademie zur Förderung von
begabten Grundschülern zu bewerben.

Kapellen-
und Marienverehrung direkt gegenüber der Hofener Schule.
Mit der Einrichtung einer Hector Kinderakademie soll
begabten Grundschulkindern außerhalb des normalen Schulunterrichts ein
qualifiziertes Kurs- und Lernprogramm angeboten werden, das sie in ihrer
fachlichen und persönlichen Entwicklung unterstützt, fördert und
fordert. Es werden Kurse in den Bereichen Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaft, Technik, Musik, Sprache, Kunst, und Geschichte angeboten.
Dabei soll das in der Grundschule vermittelte Basiswissen erweitert werden.
Dies geschieht durch Lernangebote, die den Entdeckerdrang der Kinder
anregen, neue Fragen aufwerfen und diese beantworten können.

„Erworbenes Wissen soll bewusst gemacht und auf andere
Gebiete transferiert werden. Um für ein Leben in unserer immer komplexer
werdenden Gesellschaft gerüstet zu sein, legen wir besonderen Wert auf die
Vermittlung von Kompetenzen wie Selbständigkeit, Problemlöse- und
Teamfähigkeit", zitiert Rektor Isidor Schneider und zukünftiger Leiter der
Hector Kinderakademie aus der Bewerbung seiner Schule.

Dieser Antrag wurde nun vom Stiftungsbeirat genehmigt, so
dass die Kinderakademie an der Kappelbergschule Aalen-Hofen im nächsten
Schuljahr 2010/2011 ihre Arbeit aufnehmen kann.

Im Gründungsjahr erhält die Akademie eine Förderung von
64.000 €, in den Folgejahren kann die Hector-Kinderakademie Hofen mit bis
50.000 € jährlich rechnen.

Derzeit wird
Kappelbergschule in Aalen-Hofen auch außen saniert.
Aalen-Hofen wird damit zum Standort für die Förderung
besonders begabter Grundschüler im Ostalbkreis. Die zugeordneten Schulen im
Einzugsbereich werden vom Staatlichen Schulamt Göppingen über die
Aufnahmemodalitäten informiert. Das Projekt wird wissen-schaftlich begleitet.

Dafür stellt die
Stiftung für die nächsten zehn
Jahre rund 32 Millionen Euro zur Verfügung
Infos: Kinderakademien zur Hochbegabtenförderung:
Der Mathematiker und Unternehmer Dr. Hans-Werner Hector
gründete gemeinsam mit seiner Frau Josephine im Jahr 2008 in Weinheim die
Hektor-Stiftung. Die Stiftung unterstützt soziale Einrichtungen, fördert
Hochbegabte an Gymnasien und universitäre Einrichtungen.

Der
Hausmeister der Kappelbergschule in Hofen scheint ein Bär-Fan zu sein:
Bewachung des Einganges der Familie Köpp beeindruckt.
Am 20. Januar 2010 haben der damalige Ministerpräsident
Günther Oettinger und Kultusstaatssekretär Georg Wacker zusammen mit Dr.
Hans-Werner Hector eine Vereinbarung zur Förderung und Errichtung von
Kinderakademien in Baden-Württemberg unter-zeichnet. Darin wurde geregelt,
dass die Hector-Stiftung II die bereits bestehenden 23 Kinderakademien für
Grundschulkinder in Baden-Württemberg finanziell unterstützt und unter
Trägerschaft des Kultusministeriums auf insgesamt 50 Standorte ausbaut.
Dafür stellt die Stiftung für die nächsten zehn Jahre rund 32 Mio. € zur
Verfü-gung.

Das Kultusministerium geht von zwei bis drei Prozent
hochbegabter Kinder aus, d.h. in Baden-Württemberg handelt es sich um eine
Zielgruppe von 8.000 – 12.000 Kindern. Erweitert um die gut begabten Kinder,
handelt es sich um rund zehn Prozent der Kinder eines Jahrgangs. In
Baden-Württemberg gibt es somit insgesamt rund 40.000 Grundschulkinder, die
erreicht und gefördert werden sollen. Weitere Informationen sind im Internet unter
der Adresse www.hector-Stiftung.de
abrufbar.







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