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Neue
Leiterin des Referates „Frau, Wirtschaft und Technik":
Wirtschaftsministerium zu Gast bei der
Kont-aktstelle "Frau und Beruf in Ostwürttemberg"
Auch über Projekt „Frauen in Führung.
Mit Coaching u. Netz-
werken zum Erfolg" informierte sich nun Birgit Buschmann

Zu sehen sind v. l .n .r.:Rainer Fünfgelder (Wirtschaftsbeauftragter Ostalbkreis), Dr. Birgit Buschmann
(Referatsleiterin Wirtschafts-ministerium), Anita Rauh
(Wirtschaftsministerium), Susanne Wanner (Geschäftstellenleiterin
Ostalbkreis), Annette Rosenkranz (Geschä-ftsstellenleiterin Heidenheim),
Michael Setzen (Wirtschaftsbeauftrag-ter Heidenheim). AIZ-Foto: Landratsamt
Ostalbkreis
Aalen. Die neue Leiterin des Referates „Frau,
Wirtschaft und Technik" des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg, Dr.
Birgit Buschmann, und Anita Rauh, ebenfalls vom Wirtschafts-ministerium,
waren am Mittwoch 4. August 2010 im Aalener Land-ratsamt, um die Kontaktstelle Frau und
Beruf Ostwürttemberg vor Ort kennen zu lernen. Zusammen mit den
Wirtschaftsbeauftrag-tenförderern der beiden Landkreise Rainer Fünfgelder
(Ostalbkreis) und Michael Setzen (Landkreis Heidenheim) und sowie den beiden
Kontaktstellenleiterinnen Susanne Wanner (Ostalbkreis) und Annette
Rosenkranz (Landkreis Heidenheim) erörterten sie die Kontaktstellenarbeit
auch im Hinblick auf die regionalen Besonderheiten.
Seit 2007 ist die Kontaktstelle mit zwei
Geschäftsstellen in der Region vertreten. Angesiedelt bei den
Wirtschaftsförderungen des Ostalbkreises und des Landkreises Heidenheim
bieten die beiden Kontaktstellenleiterinnen Beratung für Frauen zu allen
Bereichen des Berufslebens wie Berufswegplanung, Berufsrückkehr,
Aufstiegsför-derung, Fortbildungsmöglichkeiten und Existenzgründung an.
Da-rüber hinaus stellen sie über das Jahr ein interessantes
Veran-staltungsprogramm auf. Aufgegriffen wird insbesondere das Thema Wiedereinstieg mit all seinen Herausforderungen und Facetten, ebenso aber
auch der Weg in die Existenzgründung. „Denn dies sind nach wie vor die
Hauptthemen, mit den die Frauen zu uns in die Beratung kommen.", so Annette
Rosenkranz von der Geschäfts-stelle Heidenheim. „Dabei ist die Suche nach
einer Teilzeit-Stelle das wichtigste Anliegen", ergänzte Susanne Wanner von
der Geschäftsstelle Ostalbkreis.
Erfreut zeigte sich Dr. Birgit Buschmann
über den gelungenen Info-tag Wiedereinstieg im Frühjahr in Aalen und erhofft
sich für die zweite Auflage im Oktober in Heidenheim den gleichen
Zuspruch. Positiv wertete sie dabei auch die Kooperationen mit der IHK
Ostwürttemberg, der Agentur für Arbeit, dem Regionalbüro der
Arb-eitsgemeinschaft für berufliche Fortbildung, den Weiterbild-ungsträgern
und den Gleichstellungsbeauftragten in Ostwürttemberg, zeigen diese doch die
gute Einbindung der Kontaktstelle in der Region.
Auch über das Projekt „Frauen in Führung.
Mit Coaching und Netzwerken zum Erfolg" informierte sich Buschmann:. „Wir
wollen mit der Förderung solcher Projekte dazu beitragen, dass künftig mehr
Frauen ihren beruflichen Weg auch in einer Führungspositionen erreichen.
sehen." Und sie fügt hinzu: „ Die Wirtschaft kann von den Kompetenzen der
Frauen nur profitieren. Und auch Iim Hinblick auf den zu erwartenden
Fachkräftemangel - allein bei uns im Südwesten werden bis 2020 rund 500.000
fehlende Fachkräfte prognostiziert, u. a. bei den Ingenieuren - wollen wir
dazu beitragen, dass das Fachkräftepotenzial von Frauen Frauen in diesen
Bereichen ihre Chancen wahrnehmenbesser ausgeschöpft wird und mehr Frauen
einen MINT-Beruf wählen. Die Arbeit der landesweit 10 zehn Kontaktstellen
leistetn dazu einen wertvollen Beitrag. Sie führen rund 10.000 Beratungen
pro Jahr im Land durch. "Einstimmig war man der Meinung, dass die
Arbeit an denm Themena „Förderung von Frauen in MINT-Berufen (Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaft, Technik)", Vereinbarkeit von Beruf und
Familie und familienbewussßte Personalpolitik weiter verfolgt und die
bestehenden Kontakte zu Unternehmen dazu weiter ausgebaut werden sollen. Die
Landesregierung hat im März 2010 die Umsetzung einer neuen Initiative
„Frauen in MINT-Berufen in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung"
beschlossen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, die weitere
Ansatzpunkte für die künftige Zusammenarbeit bietet.
„Die konstruktive Zusammenarbeit mit dem
Wirtschaftsministerium schätzen wir sehr und sehen dieser auch künftig
positiv entgegen.", Mit diesen Worten bedankten sich die beiden
Wirtschaftsbeauf-tragtenaftsförderer für den Antrittsbesuch bei der neuen
Referats-leiterin Dr. Birgit Buschmann. |