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Auch der "Liederkranz Fachsenfeld"
setzte neue Glanzpunkte: Aalen-Fachsenfeld. Mit einem selten bunten Spektrum musi-kalischer Kostbarkeiten von ABBA bis zur „Fledermaus" hat der Liederkranz Fachsenfeld seine Fans erfreut. Gelegenheit dazu bot das inzwischen 6. Serenadenkonzert im Schlosspark am Samstag dem 26. Juli 2009, wo sich fünf Stunden lang die Musikfreunde zu musikalischen Köstlichkeiten in hellen Scharen eingefunden hatten. ![]() Die Solisten-Gesichter sagen alles aus: Dramatik und viel Harmonie. Endlich hatte der Himmel ein Einsehen. Kein trister Tropfen störte die Konzertveranstaltung, die sich – mit lukullischen Angeboten aus Küche und Keller – mehr und mehr zu einem gesellschaftlichen Ereignis auswuchs. Schon Stunden vor Konzertbeginn flanierten die Gäste behaglich zwischen Blumenrabatten, festlich gedeckten Tischen und weitläufiger Budenstadt. Nur zu gerne nutzten sie die Gelegenheit, bei Wein, Weib, vor allem aber Gesang neue Lebens-freude zu tanken. Knapp fünf Stunden lang durchwehte den Fachsenfelder Schlosspark so etwas wie der Duft der galanten Zeit. ![]() Beifall war allen Profis gewiss: Solisten u. Liederkranz Fachsenfeld. Und dann erst das Konzert. Wieder hatte der Liederkranz mit Männer- und Frauenchor, mit dem Jungen Chor „Chorios", mit Solisten und Instrumentalisten sowie – wegen der Optik – mit stilgerechter Kulisse zu „Wicked" und Venedig, insgesamt mit rund hundert Akteuren alles aufgeboten, was im Optimum von einem unterhaltsamen Serenadenabend erwartet werden kann. ![]() Zwischen Blumen und Scheune wurden die Gäste bestens bewirtet. Der Männerchor beschwor unter Leitung von Jürgen Opferkuch mit volkstümlichen Schlagermelodien von Theo Mackeben bis Paul Abraham und beschwingten Straußmelodien die südliche Sonne, die schöne Zeit der goldenen Fünfziger sowie zu guter Letzt den „Zauber der Erinnerung". Der Frauenchor hatte sich unter Ralph Vogelmann allerlei Liebessachen wie „Amors listiges Treiben", Kalmers „Red Rose" und die bekanntesten Ohrwürmer aus ABBA vorgenommen. Ralf Vogelmann dirigierte auch den Jungen Chor „Chorios", der mit „Choral Highlights" aus „Wicked" von Stephen Schwartz und Buschs „Förster Püsterich" aufhorchen ließ. ![]() Bild des Tages: Die Chormitglieder bewunderten die Professionalität. Eine starke Bereicherung des Programms waren die professionell vorgetragenen Soli und Duette der beiden Solisten Ingala Fortagne (Sopran) und Kurt Schober (Tenor), die sich mit ihren schönen Stimmen nicht nur auf den Gesang, sondern auch noch auf allerlei szenische Illustrationen verstanden. Für die musikalische Begleitung stand wie schon so oft der routinierte Pianist Johannes Pfitzer, assistiert von Alfred Ruth (Schlagzeug), Walter Belge (Gitarre) und Ute Geiger-Ruth (Bass) zur Verfügung. Ein Glanznummer für sich bot die Moderatorin Viktoria Pfitzer, die ihr Publikum mit Charme und Sachkenntnis, zuweilen mit freiwillig-unfreiwilliger Pantomimik erfreute. ![]() Rund 100 Akteure bestritten den erlebnisreichen Serenade-Abend. |