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AIZ-Polizeibericht vom : 25.März 2018
Schlafender Täter beendete den Polizei-Einsatz am Freitag:
Osterdrama in Oberkochen: Die Familie vor
Pistole sicher aber dennoch ein Großeinsatz
80-jähriger Mercedes-Fahrer verwechselte in Gmünd für 10.500
Euro Gas und Bremse - Rombach-Tunnel wird nachts gesperrt
Aalen-Oberkochen.
Ein erst 48 Jahre alter betrunkener Mann hat am Freitagabend einen
Polizeieinsatz in Oberkochen ausgelöst. Der Mann hatte kurz nach 21:00 Uhr
in seiner Wohnung mit einer Schusswaffe hantiert, in der auch seine
Lebensgefährtin und sein 18 Jahre alter Sohn zugegen waren. Der Sohn
flüchtete daraufhin aus der Wohnung und alarmierte die Polizei. Die Frau
begab sich ins Bad und schloß sich ein. Die Polizei rückte mit zahlreichen
Einsatzkräften an und sperrten den Gefahrenbereich weiträumig ab. Kurz nach
Mitternacht drangen Spezialkräfte in die Wohnung ein und trafen den
Betrunkenen schlafend an. Bei der Waffe hatte es sich um eine
Schreckschusswaffe gehandelt. Zu einer konkreten Bedrohung gegen die
Lebensgefährtin und des Sohnes, war es nach derzeitigem Ermittlungsstand,
nicht gekommen. Die Ermittlungen des Polizeip-ostens Oberkochen dauern an.
Viele kennen diese Situation: Sucht dringend
Wohnung und das ausgerechnet im Internet
Aalen. Viele kennen die Situation: Man sucht dringend eine Woh-nung und nützt dabei in der heutigen Zeit auch das Internet. Doch nicht
alle Angebote, die dort gefunden werden, sind reell. Dies musste auch eine
19-Jährige erfahren, die ebenfalls im Word-Wide-Web fündig geworden war. Die
junge Frau hatte auf ein Inserat geantwortet, in dem eine für sie günstige
Wohnung in Nördlingen angeboten wurde. Die angebliche Vermieterin gab an,
sich derzeit in Italien aufzuhalten und deshalb für eine Besichtigung der
Räume persönlich nicht zur Verfügung zu stehen. Sie schlug der
interessierten Frau vor, eine Kaution und eine Monatsmiete als Sicherheit
auf ein Konto zu überweisen. Im Gegenzug würde sie den Wohnungsschlüssel zur
Besichtigung erhalten. Selbstverständlich würde die 19-Jährige, sollte ihr
die Wohnung nicht gefallen, das Geld zurückbekommen. Gutgläubig überwies
diese daraufhin rund 1.600 Euro auf die genannte Kontonummer; den Schlüssel
für die Wohnung indes bekam sie nicht.
80-jähriger Mercedes-Fahrer verwechselte in
Gmünd für 10.500 Euro Gas und die Bremse
Schwäbisch Gmünd. Eine 80-jährige Mercedes-Lenkerin wollte am
Freitag, gegen 21.45 Uhr, in der Hohenstaufenstraße anhalten. Als das
Fahrzeug unbeabsichtigt zu rollen anfängt, will sie es ab-bremsen. Dabei
verwechselte sie jedoch das Gas- mit dem Bremspedal und beschleunigte
unfreiwillig. Aufgrund dessen verlor sie die Herrschaft über ihren Wagen,
prallte zunächst gegen eine Hauswand und dann gegen einen geparkten Pkw.
Dieser wird dann noch auf einen dahinter abgestellten Streifenwagen der
Polizei geschoben. Durch den Unfall entstand ein Schaden von 10.5000 Euro.
Verletzt wurde zum Glück niemand.
Rombachtunnel im Zuge der Westumgehung
Aalen jeweils nur in der Nacht "voll gesperrt"
Aalen. Der Rombachtunnel im Zuge der Westumgehung Aalen ist wegen der
Regelwartung in der Nacht von Montag, 26. auf Dienstag, 27. März 2018 und
von Dienstag, 27. auf Mittwoch, 28. März 2018 jeweils von 21 Uhr bis 5 Uhr
für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleit-ungsstrecken sind ausgeschildert.
Gmünd: Zwei Kinder auf der B 29 bei Verkeh-
rsunfall schwer verletzt:10.000 Euro Schäden
Schwäbisch
Gmünd. Schwere Verletzungen haben sich zwei Kinder bei einem Verkehrsunfall
am Donnerstagnachmittag auf der B29 bei Schwäbisch Gmünd zugezogen: Zwischen
der Einmündung Schwäbisch Gmünd-Ost und Zimmern war eine 58 Jahre alte
Opellenkerin aus einer Haltebucht auf die Fahrbahn in Richtung Aalen
eingefahren und hatte hierbei einen Opel Meriva einer 43-Jährigen übersehen,
die ebenfalls in Richtung Aalen unterwegs war. Zwei Kinder, ein 4-jähriger
Junge und ein 7-jähriges Mädchen, welche in dem Opel Mervia saßen, wurden
schwer verletzt. Die 43-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Alle drei
Verletzten wurden vom Rettungsdienst in das Krankenhaus eingeliefert. An den
Fahrzeugen war ein Sachschaden von circa 10.000 Euro entstanden, sie mussten
abgeschleppt werden.
Aus Nachbarkreisen des PP Aalen
Polizei meldet wieder vermehrt Betrugsver-
uche am Telefon auch im Rems-Murr-Kreis
Waiblingen. Im Rems-Murr-Kreis kam es in den letzten Tagen wieder
vermehrt zu Betrugsversuchen am Telefon. Die Täter gehen dabei mit enormer
Dreistigkeit vor. Ob Enkeltrick, Schockanruf, als falsche Polizisten oder
aber als vermeintliche Servicemitarbeiter versuchen die Betrüger an das
Geld, die Wertsachen oder die Bankverbindung ihrer Opfer zu gelangen. Per
Telefon nehmen sie zu ihren meist älteren Opfern Kontakt auf. Je nach Masche
wird den arglosen Opfern vorgespielt, dass man als Enkelkind dringend Geld
benötige, oder dass man als Polizei das Bargeld und die Wertsachen vor
Betrügern in Sicherheit bringen wolle. Teils werden die Angerufenen auch mit
Horrorbotschaften über einen Unfall, einen medizinischen Notfall oder
ähnliches eines ihrer Angehörigen informiert, mit der Aufforderung, für die
nötige ärztliche Hilfe Geld zur Verfügung zu stellen. Auch stellen sich
manche Betrüger als Servicemitarbeiter bekannter Unternehmen vor, was die
Opfer in Sicherheit wiegen soll. Leider hatten Betrüger erst am Mittwoch in
Schorndorf mit einer solchen Masche wieder Erfolg.
Die 14.000 Euro der 86-jähigen Dame sind
nun auch "im Konsulat verschwunden"
Eine 86 Jahre alte Dame wurde von einem Unbekannten angerufen. Die Dame nahm
an, es handle sich bei dem Anrufer um einen alten Bekannten. Dieser bat Sie
im Rahmen eines vermeintlichen Immobiliengeschäfts um Geld, welches die Dame
bereit war zur Verfügung zu stellen. Die Dame hob noch am selben Tag 14.000
Euro von ihrem Konto ab du übergab diese einem angeblichen
Konsulatsmitarbeiter. Dass sie dreisten Betrügern aufgesessen war, wurde ihr
erst am Folgetag klar, als sie ihren Bekannten zurückrufen wollte, um sich
zu erkundigen, ob der Immobilienkauf geklappt hätte. Die gute Nachricht ist,
dass die Bürgerinnen und Bürger hier bereits sensibilisiert sind und dubiose
Anrufe vermehrt der Polizei melden. Auch die vielfache Berichterstattung in
den Medien trägt hier dazu bei, die Bevölkerung zu schützen. Dennoch werden
die Betrüger nicht müde, weiter nach Opfern zu suchen, die sie um ihr Hab
und Gut bringen können.
Nur weil Ampel "außer Betrieb" war 60.000
Euro Sach-Schäden für zwei Unfall-Fahrer
Weinstadt/Rems-Murr-Kreis.
60.000 Euro Sachschaden Zum Glück unverletzt blieben zwei Autofahrer bei
einem heftigen Zusammenstoß zweier Fahrzeuge am späten Donnerstagabend in
der Stuttgarter Straße in Beutelsbach. Ein 24-Jähriger wollte um 23:14 Uhr
von der Poststraße kommend die Stuttgarter Straße in Richtung
Schönefeldstraße überqueren. Hierbei hatte er die Vorfahrt eines 59-Jährigen
missachtet, der mit seinem Mercedes in der Stuttgarter Straße in Richtung
Schnait unterwegs war. Durch den heftigen Zusammenstoß wurde der 24-Jährige
mit seinem Wagen anschließend gegen eine Mauer geschleudert. Beide Fahrzeuge
mussten abgeschleppt werden, der Sachschaden wurde auf circa 60.000 Euro
beziffert. Zum Unfall-zeitpunkt war die an der Kreuzung angebrachte
Ampelanlage außer Betrieb und die Vorfahrt war durch Verkehrszeichen
geregelt. |