AIZ-Polizeibericht vom 19 u. 20. Februar 2018
Während die Echten kargen Lohn bekommen großes Staunen:
Die echten Polizisten auf der Jagd nach den
falschen Kollegen in allen drei Landkreises
Mit Mercedes bei Gschwend Rekord 29.000 € Schaden und
"Lappen" ist auch weg - Mit BMW 30.000 € Aalener Schaden


Falsche Polizisten machen das Leben der Senioren schwer und zwar mit dem Telefon.                    AIZ-Foto: Polizeipräsidium Aalen
Aalen/Waiblingen.
In allen drei Landkreisen des Polizeipräsidiums Aalen im Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis und Schwäbisch Hall ist es am Montag zu Telefonanrufen von "falschen Polizeibeamten" gekommen. Die Masche, bereits hinlänglich bekannt, ist immer dieselbe. Unbekannte Täter rufen Senioren an und geben sich als Polizeibeamte aus. Angeblich sei in der Nachbarschaft einge-brochen worden, Täter flüchtig und die Senioren angeblich das nächste Ziel der Täter. In zum Teil mehreren Telefonaten versuchen die Täter die Senioren dazu zu bringen, ihre Wertgegenstände und Bargeld zur Abholung an einen vermeintlichen sicheren Ort bereit zu halten. Die Täter schaffen es sogar manchmal, die Senioren zu einer Bargeldabhebung vergeblich auf der Bank zu bewegen. Weitere Anrufe gingen am Montag zwischen 12:45 Uhr und 23:10 Uhr in Fellbach, Schwaikheim, Backnang, Oberrot, Ellwangen und Mainh-ardt ein. Die Polizei rät allen Senioren: Seien sie misstrauisch.

Im Pkw kurz vor der Röttinger Höhe für den
Tages- Rekord von 10.000 € überschlagen
Bopfingen. Ein 53-jähriger BMW-Lenker befuhr am Samstag, gegen 17.40 Uhr die B 29 in Richtung Aalen. Kurz vor der Röttinger Höhe kam er aufgrund Straßenglätte und nicht angepasster Ges-chwindigkeit ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei überschlug sich der Pkw und blieb neben der Fahrbahn auf dem Dach liegen. Der 53-Jährige und seine Beifahrerin werden hierbei leicht verletzt und müssen in eine Klinik eingeliefert werden. An seinem Pkw entstand ein Schaden von 10.000 Euro.

Betrunken Unfall für 29.000 Euro verursacht: Der "Lappen" wurde natürlich eingezogen
Gschwend. Ein 57-jähriger Mercedes-Lenker befuhr am Samstag, gegen 18.26 Uhr, die L 1150 in Richtung Wildgarten. An der Einmündung zur K 3331 will er nach links in Richtung Fichtenberg abbiegen und übersah den Audi eines aus Richtung Wildgarten kommenden 32-Jährigen und stößt mit diesem im Kreuzungsbereich zusammen. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass der Unfallverursacher unter alkoholischer Beeinflussung stand. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und den "Lappen" abgeben. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von 29.000 Euro.

BMW-Frau schaffte auf Aalener Parkplatz so-gar 30.000 Euro Unfall-Schäden zu überbieten
Aalen.
Mit nicht angepasster Geschwindigkeit befuhr am Dienst-agabend eine 23-jährige BMW-Lenkerin gegen 22.20 Uhr einen Parkplatz in der Parkstraße. Dabei geriet sie auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern, kam nach links vom befestigten Parkplatz ab und prallte schließlich Ulrich-Pfeifle-Halle. Dadurch entstand an der Fassade rund 10.000 Euro Sachschaden. Die Unfallver-ursacherin flüchtete zunächst, meldete sich jedoch einige Zeit später bei der Polizei. Der Schaden an ihrem BMW wird auf ca. 20.000 Euro beziffert.#

 Aus Nachbarkreisen des Polizeipräisiums Aalen      
In Waiblingen einen Preisgewinn für 128.000
Euro für Oma (78): Dank Polizei kein Verlust

Waiblingen. 128.000 Euro soll eine 78 Jährige Waiblingerin angeblich gewonnen haben. Zumindest wollte dies am Montag eine Anruferin aus Österreich der älteren Dame am Telefon glaubhaft machen. Dabei bat die Unbekannte, die von bei einem Notariat angestellt sei, angeblich um eine Vorabüberweisung in Höhe von 195,40 Euro auf ein unbekanntes Konto, um im Anschluss die Gewinnsumme abrufen zu können. Glücklicherweise schöpfte die Rentnerin Verdacht und meldete den Vorfall der örtlichen Polizei, statt den Betrag zu überweisen.

Mehrfach Schmuck gefunden und Teil davon
lagert noch bei den Dienststellen der Polizei
Schwäbisch Hall/Waiblingen. Von Jahresbeginn wurde bis Mitte Februar 2018 im Bereich Schwäbisch Hall mehrfach Schmuck an der nahezu selben Stelle gefunden, der offensichtlich zuvor bei Einbrüche in Wohnungen und Häuser entwendet wurde. Zum Teil konnte der Schmuck seinen Besitzern und somit den Tatorten zugeordnet werden. Die übrigen Schmuckstücke konnte bislang keinen Straftaten zugeordnet werden. Bei dem Schmuck handelt es sich überwiegend um Modeschmuck, welcher von den Tätern entsorgt wurde. Die hochwertigen Schmuckstücke wurden von den Tätern vermutlich einbehalten und möglicherweise bereits verwertet. Die Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruch der Kriminalpolizei Waiblingen erhofft sich nun mit der Veröffentlichung der Bilder Hinweise zu den Eigentümern und den Tatorten der Einbrüche zu erlangen und dadurch weitere Ermittlungsansätze gewinnen. Die Bi-lder des Schmucks können im Internet unter: https://ppaalen.polizei-bw.de/diebesgut-aufgefunden/ eingesehen werden. Hinweise erbittet die Kriminalpolizei Waiblingen, Ermittlungsgruppe Wohnungsein-bruchdiebstahl, Telefon 07151/950-0 oder unter der Adresse http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_110969.rss

Streit im Asylbewerber-Wohnheim Spiegel-
berg mit Verletztem  mit den vier Nigerianern

SpiegelbergRems-Murr-Kreis. Vier Bewohner gerieten in einem Wohnheim in der Bergstraße am Montagabend aneinander. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind der Polizei noch unklar. Zur Klärung der zunächst unklaren Sachlage waren vier Polizeistreifen im Einsatz. Wie die Beamten am Abend in Erfahrung bringen konnten, wurde ein 34-jähriger Nigerianer von drei Mitbewohnern bedroht und geschlagen. Ein Angriff mit einer Flasche konnte wohl noch von dem Geschädigten abgewehrt werden. Der 34-Jährige zog sich bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen in Gesicht und Beinen zu. Ein Strafverfahren gegen die Kontrahenten, die aus Ghana, Somalia und Pakistan stammen, wurde eingeleitet.

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