AIZ-Polizeibericht vom:07.08/09 April 2018       
"Wiesenegge" des Bauers ritzte für 10.000 € Fahrzeuge auf
Selbstmord oder warum tötete der Güterzug
zwischen Lorch u. Gmünd 51-jährigen Mann?

Spanner im Aalener Wohngebiet unterwegs: Schreie schreck-
ten den Täter in die Flucht: Aalener Polizei legte neue Akte an


Lorch. Die Zahl der Todesopfer wird von Tag zu Tag größer und nimmt kein Ende. Zuletzt hat sich eine Mutter mit ihren 4 Kindern auf den Gleisen zwischen Lorch und Aalen töten lassen nun nun schon wieder ein ungeklärter Fall den der Lokführer ein Leben lang nicht mehr vergessen wird, weil die Bremswege der Züge auf dieser Strecke zu groß sind: ? Am Freitagmorgen kurz vor 11 Uhr wurde ein 51-jähriger Mann auf der Strecke zwischen Lorch und Schwäbisch Gmünd wieder von einem "Güterzug erfasst und getötet". Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Die Bahnstrecke war bis etwa 14 Uhr gesperrt.

Bei Aalen-Brastelburg auf falscher Seite 17-
jährige Zweiradfahrerin auf L n1080 verletzt
Aalen-Brastelburg. Beim Einbiegen von der Kreisstraße 3291/Wa-ldhäuser Steige in die Landesstraße 1080 geriet am Donnerstag-nachmittag eine 17-jährige Motorroller-Fahrerin auf die linke Fahrb-ahnseite. Dort prallte sie gegen 17.45 Uhr mit einem aus Richtung Waldhausen kommenden Mercedes zusammen. Die Zweirad-Fahrerin wurde dabei leicht verletzt und zur Untersuchung ins Ostalbklinikum eingeliefert. Der Schaden an den Fahrzeugen wurde auf ca. 1.500 Euro geschätzt.

Ausgerechnet "Wiesenegge" des Bauers (70)
verursachte in Neresheim 10.000 € Schaden

Neresheim-Elchingen. Ein 70-jähriger Traktorfahrer befuhr am Donnerstagnachmittag die Bahnhofstraße in Richtung Neresheim. Hierbei löste sich gegen 13.15 Uhr ein Teil der angehängten Wiesenegge. Dadurch wurden zwei entgegen kommende Fahrzeuge beschädigt und so ein gesamter Schaden von ca. 10 000 Euro angerichtet.

Spanner im Aalener Wohngebiet unterwegs:
Schreie schreckten den Täter in die Flucht

Aalen.  Am Donnerstag zeigte eine junge Frau Anfang zwanzig bei der Polizei an, dass sie den Verdacht hat, von einem Spanner beobachtet zu werden. Zuletzt sei ihr das am vergangenen Dienstagabend aufgefallen, als sie gegen 22.20 Uhr jemanden bemerkte, der durch ein Erdgeschossfenster in ihre Wohnung in der Robert-Stolz-Straße blickte. Als sie vor Schreck aufschrie, sei die Person geflüchtet. Vor einiger Zeit habe sie vor demselben Fenster schon einmal Fußspuren im Schnee entdeckt, sei der Sache damals aber nicht weiter nachgegangen. Die Polizei hat nach der Anzeigeerstattung die Ermittlungen aufgenommen und fragt in diesem Zusammenhang nach, ob es Zeugen des Vorfalles am Donnerstagabend gibt. Hat jemand eine Person beobachtet, die sich verdächtig verhielt? Gab es ähnliche Beobachtungen im Wohngebiet schon zuvor? Gibt es jemand, der in Bezug auf sich selbst ähnliche Eingriffe in seinen persönlichen Bereich festgestellt hat, aber bislang nicht zur Polizei ging? Hinweise werden unter Telefon 07361/5240 an die Polizei in Aalen erbeten.

Schon wieder verletzende Familienstreitig-
keiten in LEA: Kind des Ehepaares in Klinik?

Ellwangen.
Die Polizei wurde am Dienstagabend wegen einer Aus-einandersetzung in der Landeserstaufnahmeeinrichtung LEA alarmiert. Vor Ort stellte die Polizei fest, dass es in einem Zimmer, in dem zwei Familien gemeinsam untergebracht sind, gegen 18.30 Uhr zu Streitigkeiten gekommen war. Beim Eintreffen der Polizei waren diese Streitigkeiten bereits beendet. Bei ersten Befragungen machte ein 32 und 33 Jahre altes Ehepaar Verletzungen geltend, die ihnen durch den 22-jährigen Mitbewohner zugefügt worden sein sollen. Das wenige Monate alte Kind des Ehepaares, das bei einer ersten Untersuchung durch den Rettungsdienst unverletzt schien, wurde vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert.
Aus Nachbarkreisen des PP Aalen
Waiblinger Polizisten retteten 76-jährigen aus
der Rems: Wem gehört gefundener  Rollstuhl

Waiblingen/Rems-Murr-Kreis.
Am Mittwoch, gegen 17:53 Uhr, bemerkte ein aufmerksamer Bürger zwischen dem Bürgerzentrum und der Schwaneninsel, einen Menschen kopfüber in der Rems treiben. Eine Streife des Reviers Waiblingen stieg sofort ins Wasser und zog den Mann raus, so dass er durch den Rettungsdienst erfolgreich reanimiert werden konnte. Die genauen Umstände wie bzw. warum der Mann im Wasser trieb, sind momentan noch unklar. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Der Mann konnte zwisch-enzeitlich identifiziert werden. Es handelt sich um einen 76-jährigen griechischen Staatsangehörigen aus Kernen. Ob der aufgefundene Rollstuhl dem Mann gehört, ist ebenfalls noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Der Mann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Neben der Feuerwehr Waiblingen, die mit 13 Mann und 3 Fahrzeugen vor Ort waren, waren auch die DLRG mit 2 Fahrzeugen, sowie der Rettungsdienst mit 1 Fahrzeug und 1 Notarzt vor Ort.

Mann flüchtet vor Polizeikontrolle und wirft scharfe Waffe weg
Schwäbisch Hall Am Ostermontag gegen 18:45 Uhr entschlossen sich zwei Polizeistreifen eine Personenkontrolle beim Fußweg am Friedhofsdreieck in der Heilbronner Straße durchzuführen. Als eine der Personen, die kontrolliert werden sollte, die Polizeibeamten erkannte, flüchtete diese. Während der Flucht warf der Mann einen Gegenstand weg, bei welchem es sich - wie sich später herausstellte - um eine scharfe, ungeladene Pistole handelte. Der 39-jährige Mann konnte nach kurzer Verfolgung durch die Poli-zeibeamten gestellt und anschließend kontrolliert werden. In seiner Jackentasche konnte zugriffsbereit das zur Waffe gehörende Magazin mit drei Patronen aufgefunden werden. Weiterhin konnte bei der Durchsuchung der Person eine kleinere Menge Rauschgift, ein sogenanntes Fixerbesteck mit zwei Spritzen, ein Messer und verschiedene Tabletten sichergestellt werden. Bei der anschließ-enden Wohnungsdurchsuchung konnte noch das zweite Magazin, weitere Munition sowie eine Schreckschusswaffe, Messer, Schw-erter und Betäubungsmittel-Zubehör aufgefunden und sichergestellt werden. Der 39-Jährige wurde am Montagabend in die Zelle des Polizeireviers gebracht und am Dienstag einem Richter vorgeführt, welcher den beantragten Haftbefehl in Vollzug setzte.


Beim Streit im Asylbewerberwohnheim wie-
der 22-jähriger Gambier mit Messer verletzt

Waiblingen-Weidach/Rems-Murr-Kreis. Der Streit zweier Gambier löste am Donnerstagnachmittag einen Polizeieinsatz in einem Asylbewerb-erwohnheim in der Inneren Weidach aus. Soweit bislang in Erfahrung gebracht werden konnte, verletzte ein 30-jähriger Bewohner seinen Landsmann mit einem Messer. Der 22-jährige Geschädigte erlitte eine Schnittwunde am Arm und musste vom Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht werden. Der 30-jährige betrunkene Aggressor wurde von der Polizei vor Ort dingfest gemacht. Auch er wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt und musste letztlich im Krankenhaus versorgt werden. Die Ermittlungen zur Klärung des Vorfalls wurden von der Polizei Waiblingen eingeleitet. Hierzu wurde auch eine Blutuntersuchung zur Feststellung des Alkoholisierungsgrades veranlasst.

Backnang/Rems-Murr-Kreis. "Mann verursacht Unfall und geht auf Rettungskräfte los": Ein 29-jähriger Mann war mit seinem Renault Clio am Donnerstagnachmittag gegen 15:45 Uhr auf der Straße Im Kusterfeld in Richtung der Kreuzung zur Heinrich-Hertz-Straße unt-erwegs. Im Audi vor ihm befuhr ein40 Jahre alter Mann dieselbe Strecke. Der Audi-Fahrer bremste am Radweg kurz vor dem Mün-dungsbereich zur Heinrich-Hertz-Straße ab und fuhr dann bis zur Haltelinie im Kreuzungsbereich. Der Clio-Fahrer übersah vermutlich, dass der Audi-Fahrer ein zweites Mal angehalten hatte und touchierte das vordere Fahrzeug leicht. Im Anschluss an den Unfall äußerte der Mann, dass er sich beim Unfall verletzt habe, woraufhin Rettungskräfte alarmiert wurden. Als der Mann zur Behandlung im Rettungswagen war, attackierte er plötzlich ohne ersichtlichen Grund die Mitarbeiterin des Rettungsdienstes. Die Behandlung des aggressiven, augenscheinlich nicht verletzten Mannes wurde daraufhin abgebrochen und er wurde des Fahrzeugs verwiesen. Neben den straßenverkehrsrechtlichen Folgen, kommen auf den Mann nun auch strafrechtliche Konsequenzen zu. Das alles bei einem Sachschaden von insgesamt etwa 2.000 Euro

Autofahrer flüchtet vor Fellbacher Kontrolle: Nach dem Tunnel bei Rot einfach abgebogen
Waiblingen/Rems-Murr-Kreis. Eine Polizeistreife beabsichtigte am letzten Sonntagmorgen gegen 7.30 Uhr einen grünen Peugeot in der Stuttgarter Straße für eine routinemäßige Kontrolle zu stoppen. Der Fahrer reagierte auf Haltezeichen nicht und fuhr ohne Reaktion weiter durch den Stadttunnel. Nach dem Tunnelausgang bog er bei Rot nach rechts in die Waiblinger Straße ein und stoppte letztlich in der Bruckstraße. Dort sprang der Fahrer unvermittelt aus dem Fahrzeug und flüchtete zu Fuß. Eine Fahndung nach dem Mann, bei der auch ein Hubschrauber zum Einsatz gekommen war, verlief negativ. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise. Wem das flüchtende Auto aufgefallen ist oder gar von ihm gefährdet wurde, insbesondere auch diejenigen, die den Fahrer beschreiben könnten, sollten sich zur Klärung des Vorfalls bei der Polizei in Fellbach unter Tel. 0711/57720 melden.
IZ-Polizeiredaktion : Chefredakteur DieterGeissbauer
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