|
AIZ-POLIZEIBERICHT vom: 15. JANUAR
2013
Polizei-Beamte wurden bedroht, beleidigt u. sogar bespuckt
Hund der Staffel
rettete in Gmünd Polizisten
durch Biss vor Drohungs-Vollendung "Tod"
Polizeibeamter und den Randalierer
verletzt: In der Gmünder
Wohnsiedlung "Hardt" spielten sich dramatische Szenen ab
Schwäbisch
Gmünd. Fast gleichzeitig erreichten die Polizei am Freitagabend
mehrere Beschwerdeanrufe wegen massiver Ruhestörungen in der Wohnsiedlung
Hardt. Beim Eintreffen der Polizei waren Geräusche aus der Wohnung zu hören,
die darauf schließen, dass dort Gegenstände oder Wohneinrichtung zerschlagen
wird, auch eine Fensterscheibe seiner Wohnung hatte der wild tobende Mann
eingeschlagen. Der Mann trat immer wieder auf seinen Balkon und warf von
dort Gegenstände auf die Straße und in Richtung der Polizei. Die Gmünder
Polizei wurde inzwischen durch Polizeihundeführer und eine Streife der
Bereitschaftspolizei verstärkt sodass die Todes-Drohung ins Leere ging.


Beim
letzten Kinderfest in Aalen: Freundschaft mit Lieblings-Hund.
Da der Tobende nicht zu beruhigen war, drang die Polizei in die Wohnung ein.
Als der erste Polizeibeamte die Wohnung betrat, wurde er von dem 49-jährigen
Wohnungsinhaber mehrfach mit Messerstichen angegriffen, die der
Polizeibeamte mit einem vorsorglich mitgeführten Schutzschild abwehren
konnte.

So ein Schäferhund der
Polizeihundestaffel der PD Aalen hat einem Polizisten sicher das Leben
gerettet: In Gmünd im Hardt wurde ihm vom Randalierer der Tod angedroht und
der Hund biß zu und überwältigte ihn wie beim Polizeifest.
AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Bei der folgenden Festnahme des Angreifers wurde ein Polizeibeamter verletzt
und der wild um sich schlagende Angreifer vom Diensthund gebissen. Während
der Verbringung ins Krankenhaus zur Behandlung der Bisswunde beleidigte und
bespuckte der noch immer aggressive Mann Polizei und Rettungskräfte und
bedrohte sie mehrfach mit dem Tod. Nach der Wundbehandlung wurde der
49-Jährige in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.
Glätteunfall für 8.000 €
Schaden Montag auf L
1159 von Wißgoldingen Richtung Winzingen
Waldstetten. 8.000 Euro Schaden entstanden bei einem
Verkehrs-unfall, der sich am Montag gegen 0.30 Uhr ereignete. Auf der
Landesstraße 1159 von Wißgoldingen in Richtung Winzingen fahrend geriet ein
Pkw-Lenker in einer Linkskurve auf den vereisten Fahrbahnrand, schleuderte
deshalb auf die Gegenfahrbahn und prallte dort gegen die linke
Stahlschutzplanke.
Dilletant vermasselte in
Heuchlingen Wohnu-
ngseinbruch aber hinterließ 5.000 € Schaden
Heuchlingen. Durch Aufhebeln der Terrassentüre gelangte ein
Unbekannter zwischen Samstagnachmittag und Sonntagabend in die
Einliegerwohnung eines Gebäudes in der Schechinger Straße. Nachdem der Täter
vergeblich versucht hatte, durch Aufhebeln einer Innentür ins Treppenhaus zu
gelangen, verließ er das Gebäude wohl ohne Beute. Er hinterließ allerdings
einen Sachschaden von ca. 5.000 Euro.
Dank
Alkohol wollte 36-jähriger BMW-Fahrer
berühmten "Hüttlinger Kreisel" überfliegen
Hüttlingen. Eine 36-jährige BMW-Lenkerin überfuhr am frühen
Montagmorgen gegen 1.30 Uhr kurz vor Ortsbeginn, am dortigen Kreisverkehr
eine Verkehrsinsel, wodurch die Ölwanne ihres Fahrzeuges aufgerissen wurde.
An der Verkehrsinsel entstand kein Schaden. Da die Fahrzeuglenkerin unter
Alkoholeinwirkung stand, wurde eine Blutentnahme angeordnet.
Glätte auch in Aalen
während der Einsatzfa-
hrt: Gott sei Dank gab es keine Verletzten
Aalen. Bei überfrierender Nässe kam die 40-jährige Lenkerin eines
Notarztzubringerfahrzeugs am Sonntag gegen 15 Uhr im Einmündungsbereich
Steinbeißstraße / Dr.-Bosch-Straße in einer Linkskurve nach rechts von der
Fahrbahn ab, wo sie gegen die Fahrbahnabgrenzung aus Rundhölzern prallte.
Das Fahrzeug war mit Sondersignal zu einem Einsatz unterwegs gewesen.
Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 6.000 Euro.
In Oberkochen durch Zaun
in die Firma aber
schon am ebenerdigen Fenster gescheitert
Oberkochen. Unbekannte Täter drangen am Sonntag, zwischen 2 Uhr
und 4 Uhr durch ein Loch im Zaun auf das Gelände einer Firma in der
Heidenheimer Straße ein. Hier versuchten sie auf der Gebäuderückseite ein
ebenerdiges Fenster aufzuhebeln, was jedoch misslang.
Sondermeldung/en der
Polizeidirektion Aalen
Am Montag wurde in Gmünd beim
Gerüst-
Aufbau 39-jährigen Arbeiter schwer verletzt
Schwäbisch Gmünd.
Bei einem Arbeitsunfall, der sich am
Montag-morgen 14. Januar 2013 kurz nach 9 Uhr auf einer Baustelle im
Pfeifergässle ereignete, wurde ein 39-jähriger Arbeiter schwer verletzt. Der
Mann zog sich beim Aufstellen eines Gerüsts schwere Kopfverletzungen zu, zu
deren Behandlung er in die Stauferklinik eingeliefert wurde. Die Polizei hat
die Ermittlungen bezüglich des ordnungsgemäßen Betriebs der Baustelle
aufgenommen
Jetzt gibt es schon
16 Geschädigte durch den
Luftgewehr-Schützen 2013 am Krämermarkt
Ellwangen. Nach der
Veröffentlichung der Meldung über vier durch einen Luftgewehrschützen
verletzten Personen, meldeten sich zwölf weitere Geschädigte bei der
Polizei, die bei ihrem Besuch des Krämermarktes am vergangenen Mittwoch von
einem Projektil aus einer Luftdruckwaffe getroffen wurden. Mal ist es „nur“
ein Riss in der Kleidung, der den Treffer markiert, überwiegend sind es aber
zumindest Wundmale, die von den Opfern davongetragen wurden. Meist wurde die
Aufprallwucht durch Kleidung gedämpft, aber auch dadurch ergaben sich
sichtbare stumpfe Verletzungen, mit durchaus schmerzhaften Folgen. Dreimal
wurde die ungeschützte Haut getroffen und eine blutende Wunde verursacht. Es
wurden Männer und Frauen geschädigt, Alte und Junge; alle Opfer sind
volljährig. Inzwischen weiß man, dass der bislang erste registrierte Treffer
um 12.50 Uhr erfolgte und der letzte um 16.30 Uhr.
Die Ellwanger Kriminalpolizei sucht nach wie vor Zeugen, die sachdienliche
Angaben bezüglich des Schützen machen können, bittet aber auch weitere
Geschädigte sich zu melden. Hinweise werden persönlich oder telefonisch
(07961/9300) entgegen genommen.
72-jähriger
Pkw-Lenker hat am Montagmor-
gen in Ellwangen ein "Fahrzeug übersehen"
Ellwangen. Auf rund
2.000 Euro wird der Sachschaden geschätzt, den ein 72-jähriger Pkw-Lenker am
Montagmorgen gegen 6.30 Uhr verursachte. Zur Unfallzeit wollte er auf der
Dalkinger Straße auf den rechten Fahrstreifen wechseln. Dabei übersah er
einen dort fahrenden Pkw.
10.000 € Blech-Schäden
u. 41-järige Vorfahrt-
Unfallverursacherin in Mögglingen verletzt
Mögglingen. Von der Bahnhofstraße kommend wollte eine
41-jährige Autofahrerin am Montagmorgen gegen 8 Uhr nach links in die
Hauptstraße einbiegen. Hierbei missachtete sie die Vorfahrt eines in
Richtung Schwäbisch Gmünd fahrenden Fahrzeugs. Bei der folgenden Kollision
wurde die Unfallverursacherin leicht verletzt, an den Fahrzeugen entstand
Sachschaden in Höhe von ca. 10000 Euro. Durch die Unfallfahrzeuge wurde die
Ortsdurchfahrt etwa eine halbe Stunde lang vollständig blockiert, was auf
dieser Hauptverkehrs-achse sofort zu großen Rückstaus aus beiden Richtung
führte.
Bei Auffahrunfall
am frühen Montagmorgen
um 7.30 Uhr auf der B 298 7.000 € Schaden
Mutlangen. Bei einem Auffahrunfall, der sich am Montagmorgen kurz
nach 7.30 Uhr auf der B 298, auf Höhe der dortigen Tankstelle ereignete,
entstand Sachschaden von rund 7.000 Euro.
Warum hat 65-jährige
Fiesta-Frau auf West-
umgehung Links für 15.000 Euro gepachtet?
Aalen-Affalterried. Auf der
Bundesstraße 29/Westumgehung ereignete sich am Montagnachmittag 14. Januar
2013 ein Ver-kehrsunfall, bei dem an drei beteiligten Pkw's ein Sachschaden
von rund 15.000 Euro entstand: Kurz nach der Anschlussstelle Affalterried
geriet gegen 15 Uhr die 65-jährige Fahrerin eines Pkw Ford Fiesta, in
Richtung Aalen fahrend, auf die linke Fahrbahnseite. Dort fuhr sie wohl eine
ganze Strecke ohne wieder nach rechts zurück zu wechseln. Im Gegenverkehr
konnten ihr zwei Pkw's nicht ausweichen, so dass sie den ersten entgegen
kommenden Pkw am Spiegel streifte und den zweiten so seitlich streifte, dass
dieser anschließend ins Schleudern geriet, sich aber auf der Straße halten
konnte. An den Pkw's entstand Sachschaden von rund 15.000 Euro.
Der Verkehr wurde während der Unfallaufnahme bis zur Bergung der Fahrzeuge
einspurig um die Unfallstelle herumgeleitet; durch die Behinderungen kam es
zu zähfließendem Verkehr in beide Richt-ungen. Die Polizei untersuchte in
der Folge den Grund für das Fahren der Unfallverursacherin auf der linken
Straßenseite. Möglich wäre, dass ein aufgewirbelter oder geworfener Stein
gegen das Fahrzeug prallte und die Fahrerin erschreckt hat. Wer zu dieser
Frage Angaben machen kann, eventuell, weil er das vor der
Unfallverursacherin fahrende Fahrzeug oder jemanden auf der Fußgängerbrücke,
die im Bereich der Unfallstelle über die Straße führt, gesehen hat, möge
dies der Polizei in Aalen mitteilen.
Noch keine neuen Meldungen.
|