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AIZ-Polizeibericht vom 14. Mai 2012
An Sonntagen wegen Kundenferne leider
immer geschlossen:
In Sachen "Hilfe in
der Not" Aalener Hauptb-
ahnhof und Bahnhofsmission tiefste Provinz
Wenigstens die Aalener Polizei verwies an
die Bundesbahn-
polizei in Stuttgart aber die konnte auch nicht weiter helfen

Provinz-Hauptbahnhof in Aalen am
Sonntag um 10,15 Uhr: Züge fah-ren noch aber wenn man eine Fahrkarte braucht
oder der Automat kaputt ist muß man Auto fahren.
AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen. Während am
Sonntag dem 13. Mai in ganz Aalen die wichtigsten Bäcker dafür gesorgt haben
(auch der "Seelesbäck") im Hirschbach oder Mack im NETTO an der Alten
Heidenheimer Strasse dass in Aalen keiner Hunger leiden muss und - selbst
diejenigen die vergessen hatten am Samstag Brot einzukaufen - habe ich mir
großem Entsetzen festgestellt, dass in Sachen Hilfe vom Service im Aalener
Hauptbahnhof jeweils an Sonntagen keine Hilfe zu erwarten ist und nicht
einmal der Schaffner sein Revier bezogen hat:

Das
DB-Reisezentrum ist an Sonntagen zu: Keine Kundennähe...
An Sonntag gibt es - wenn man Hilfe braucht wie zum Beispiel die vielen
Menschen die mit dem DB-Fahrkarten-Automaten nicht zurecht kommen und dann
schließlich ihr Ziel doch mit dem Auto ansteuern müssen - keine Hilfe von
der Bahn, aber auch die sonst hilfsbereite ehrenamtlich besetzte
Bahnhofsmission konnte am Sonntag 13. Mai nicht erreicht werden". An
Sonntagen geschlo-ssen". Mein Fazit vorweg: Aalen ist zur tiefsten Provinz
herunter degradiert worden. Man sollte Aalen den Status Hauptbahnhof deshalb
aberkennen und Aalen zum "tiefsten Provinz-Bahnhof ohne Hilfe" umgehend
degradieren.

Leider
hat auch Aalener Bahnhofsmission Sonntags geschlossen.
Das mag sicherlich Georg Brunnhuber (Ex-MdB und Promi auf der Ostalb) auch
als Mitglied des DB-Vorstandes nicht gerne hören, der zurecht auf die Bahn
der Ostalb nichts kommen und der Motor dafür war, dass auf der Strecke Aalen
bis Stuttgart und im Aalener Noch-Hauptbahnhof Millionen vor allem für
Rollstuhl-Fahrer investiert wur-den. Brunnhuber oder wie ihn die - Leute auf
der Ostalb noch heute gerne wegen seiner Bürgernähe der "Bundesschorsch" -
liest natürlich die AIZ und wird sicherlich diesen negativen Kunden-Skandal
aus dem Weg räumen.

Was war also passiert? Meine Tochter und eine Freundin (beide 14 Jahre jung)
hatten Freunde in Sigmaringen mit einem BW-Tickett sehr preiswert für
unter 26 € besucht. In Sigmaringen haben sie den letzten Zug verpasst und
heute angerufen: "Was sollen wir machen: Wir haben in Sigmaringen
übernachtet und da das BW-Ticket nur einen Tag also am Samstag gilt ist es
am heutigen Sonntag nicht mehr gültig".

Nicht
einmal das Service-Team (Schaffner) an Sonntagen besetzt.
Da ich wusste dass an Werktagen die Service-Abteilung der Bahn im
Hauptbahnhof besetzt ist ging ich davon aus dass wenigstens am Sonntag dort
auch ein Notdienst vorhanden ist und ich für heute ein neues BW-Ticket lösen
kann, eine Nummer bekomme und diese Nummer dann meiner Tochter telefonisch
durch gebe und dann könne sie in Sigmaringen mit dieser Nummer das bezahlte
neue BW-Ticket abholen und endlich nicht als Schwarzfahrerin nach Aalen
zurück fahren".
Tiefe Enttäuschung am Sonntag um 10,30 Uhr im Hauptbahnhof Aalen. Alles
geschlossen: Service, kein Schaffner und fast nur Bahnkunden, die am
Ticket-Automaten verzweifelt sind. Auch sie fluchten auf den nicht
vorhandenen Bahn-Service "die können sich das jetzt noch leisten aber nicht
mehr lange..."
Also blieb nichts anderes übrig als mit dem Auto nach Sigmaringen zu fahren
und die Kinder ab zu holen. Dennoch ein Dank an die Polizeidirektion Aalen:
Natürlich haben wir auch dort angerufen und um Hilfe in dieser Sache
gebeten. Die aber wusste auch keinen anderen Rat war aber wenigstens zu
erreichen und hat uns an die Bundesbahnpolizei nach Stuttgart verwiesen.
Ein weiterer Dank gilt Frau Brunnhuber aus Oberkochen, die wenigstens unser
Problem an ihren Ehemann weiter geleitet hat der schon auf dem Weg zur
DB-Zentrale war: "Trotzdem werde ich ihm davon berichten: Wünsche noch
schönen Tag... und dass die Bahn bald sonntags wenigstens einen Notdienst
hat. Das ist derzeit in der Tat tiefste Provinz..." Kein dank der AIZ gilt
der Bahn die auf Kundenservice offensichtlich pfeift solange in Aalen nicht
einmal ein DB--Notdienst erreichbar ist. Dieter
Geissbauer
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Beim
Küchenbrand in
Durlangen am Sonntag
3 Rauchvergiftungen und 30.000 € Schaden
Durlangen. Am Sonntag kurz nach
08 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Wassergasse in Durlangen zu
einem Küch-enbrand. Nach bisherigem Ermittlungsstand brach das Feuer im
Bereich vom Küchenherd aus. Das Feuer konnte durch die Feuerwehren von
Durlangen (18 Mann) und Schwäbisch Gmünd (7 Mann) schnell unter Kontrolle
gerbacht werden. Die Wohnung wurde durch die starke Rauchentwicklung
erheblich in Mitleidenschaft gezogen und ist vorübergehend nicht bewohnbar.
Durch die Rauchentwicklung erlitten drei Hausbewohner, darunter ein
2-jähriges Kind, leichte Rauchgasvergiftungen und wurden vorsorglich ins
Krankenhaus gebracht. Die Schadenshöhe dürfte bei ca. 40.000 Euro liegen.
Zur Ermittlung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen
aufgenommen.
60-jähriger
Autofahrer beging in Lorch Fahr-
feler u. muss nun 8.000 € Schaden bezahlen
Schwäbisch Gmünd. Durch einen Fahrfehler kam es am Samstag gegen
17:20 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Lorcher Straße. Ein 60-jähriger
Autofahrer befuhr die Lorcher Straße stadtauswärts und kam auf Höhe eines
Autohauses zu weit nach links auf die Gegenfahrspur. Hier stieß er mit dem
Auto einer 33-jährigen Frau zusammen. Nach der Kollision drehte sich das
Auto des 60-jährigen um die eigene Achse und blieb im Grünstreifen liegen.
Das Auto der Frau wurde gegen einen Baum geschleudert. Die 33-Jährige und
ihr 4 Jahre alter Sohn wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der Sohn wurde
vorsorglich zur Beobachtung im Krankenhaus stationär aufgenommen. Der
Sachschaden an den Autos beläuft sich auf etwa 8.000 Euro.
Am
Kreisverkehr in Leinzell hat der Busfah-
rer 14- und 15-jährige Mädchen angefahren
Leinzell. Bereits
am vergangenen Donnerstag gegen 07:20 Uhr ereignete sich beim Kreisverkehr
in der Gmünder Straße ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Schülerinnen von
einem Linienbus gestreift und dabei leicht verletzt wurden. Den bisherigen
Ermitt-lungen zufolge waren die beiden 14- und 15-jährigen Mädchen gerade
dabei, den Fußgängerüberweg bei der dortigen Bäckerei zu benutzen. Als sie
etwa in der Mitte waren, fuhr ein Linienbus, der zuvor dort gewartet hatte,
los und streifte die Mädchen leicht. Anschließend setzte der Linienbus seine
Fahrt unbeirrt fort. Beide Mädchen wurden leicht verletzt, wobei die
14-Jährige zwisch-enzeitlich stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden
mu-ßte. Da der genaue Unfallhergang noch unklar ist, werden mögliche
Unfallzeugen gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd in
Verbindung zu setzen.
In Aalen hat der
28-jährige Fahrer nun beim
Spurwechsel 2.000 € in 1 Sekunde verloren
Aalen. Ein
28-jähriger Autofahrer fuhr am Samstag gegen 21:30 Uhr auf der linken Spur
der Burgstallstraße. Als er auf die rechte Spur wechseln wollte, übersah er
offenbar den PKW eines 29-Jährigen und beide Fahrzeugen streiften sich.
Durch die Unvorsichtigkeit entstand ein Schaden von ca. 2.000 Euro.
Geparktes
Auto am Samstag in Neresheim
beim Center beschädigt und weiter gefahren
Neresheim. Am
Samstag zwischen 09:55 Uhr und 10:15 Uhr hatte eine Frau ihren PKW Opel auf
dem Parkplatz beim Härtsfeldcenter in der Heidenheimer Straße geparkt. In
dieser Zeit wurde das Auto von einem anderen unbekannten Auto am linken
hinteren Kotflügel beschädigt. Dessen Fahrer beging anschließend
Fahrerflucht. Möglicherweise wurde der Unfall durch einen schwarzen VW Golf
verursacht. Personen, die Angaben zu dem möglichen Unfallverur-sacher machen
können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier in Aalen in Verbindung zu
setzen.
Weitere Polizeimeldungen liegen derzeit noch nicht
vor. |