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25 hatten sich für
dieses attraktive Amt intensiv beworben:
Stefanie
Schwarz tritt bereits im Oktober im
Bürgerspital die Nachfolge von Förstner an
Den Abschluss machte die heute 25-jährige Aalenerin mit
"Bachelor of Arts als staatlich anerkannte Sozialarbeiterin"

Schwere
Geburt: Die Begegnungsstätte "Spitel" genannt hat eine neue Leitung
bekommen: S. Schwarz. AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen. Das Bürgerspital Aalen hat eine neue Leitung. Stefanie
Starz tritt im Oktober die Nachfolge von Gerhard Forster an, der sich in den
Ruhestand verabschiedet hat. Der Vereinsvorstand hatte sich aus 25
Bewerbungen für die 25-jährige Aalenerin entschieden. Die Steuerungsgruppe
war in den Entscheidungsprozess mit einbe´-zogen.

Nach dem Abitur absolvierte Starz ein Freiwilliges Soziales Jahr und ein
Praktikum im Berufsbildungswerk Winnenden. Ein Studium im Fach
Sozialmanagement an der Dualen Hochschule Baden-Württem-berg und in der
Paulinenpflege Winnenden schloss sich an. Den Abschluss machte die Aalenerin
mit dem Bachelor of Arts als staatlich anerkannte Sozialarbeiterin. Neben
ihrer beruflichen Tätigkeit in der Ausbildungskoordination und –beratung in
der Kombrecht-Engel-Schule bildete sich die 25.-jährige bei der IHK zur
Betriebswirtin fort. Zuletzt war Starz im Bildungsmanagement und in der
Projektentwicklung im Bereich der Erwachsenenbildung bei der Paritätischen
Akademie Süd tätig. Für die Leitungsstelle im Bürgerspital Aalen ist ein
Beschäftigungsumfang von 30 Stunden pro Woche vorgesehen.
Nach dem von der Steuerungsgruppe beschlossenen Konzept, soll der
Cafébetrieb als Herzstück der Begegnungsstätte erhalten bleiben, um auch
weiterhin die niedrigschwellige Kontaktaufnahme der Besucherinnen und
Besucher möglich zu machen.
Der Gemeinderat entscheidet in seiner nächs-ten Sitzung, ob dieser Betrieb an
die Mahlzeit Ostalb GmbH übertragen wird. Das Unternehmen bildet
benachteiligte Jugendliche und Frauen ohne Berufsausbildung aus. In
Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen der Begegnungsstätte verspricht das
soziale Projekt Synergieef-fekte: die zweite Stelle im Leitungsteam muss
nicht mehr neu besetzt werden, nachdem sich Barbara Preininger peinlichst in den
Ruhestand verabschiedet hat. Und neue generationenübergreifende Zielgruppen
könnten durch die Kooperation angesprochen werden. Bild rechts: Hat das Amt
wegen Querelen einfach hingeworfen:Der letzte Chef Förstner.

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