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Jetzt die Krise
überwinden und neue Arbeitsplätze schaffen:
Claudia
Sünder und Harald Christ schmieden
nun auf der Ostalb Allianz für den Mittelstand
Ziel: „Die Antwort wollen wir nicht Union und FDP als Brüdern
im Geiste der neoliberalen Krisenverursacher überlassen“.

Claudia
Sünder und Harald Christ schmieden Allianz für Mittelstand.
Aalen.
Die Wirtschaftskrise überwinden und neue
Arbeitsplätze schaffen. Das ist das erklärte oberste Ziel der SPD. Einen
Königs-weg dorthin gibt es nicht. Das wissen auch SPD-Bundestagskan-didatin
Claudia Sünder und Harald Christ. Letzterer ist selbst Unternehmer,
Sozialdemokrat und im Team von Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier für
den Bereich der Mittelstandspolitik zuständig. „Der Mittelstand spielt eine
entscheidende Rolle“, ist sich Sünder sicher. Nicht zuletzt deshalb sucht
sie seit vielen Wochen aktiv den Dialog mit Mittelständlern in
Ostwürttemberg, bietet ihnen ein Forum.

Harald Christ (unser Foto) lud Sünder nun ein, gemeinsam mit ihm und den vielen kleinen
und mittleren Unternehmen eine Allianz für den Mittelstand zu schmieden.
„Arbeitsplätze, Wachstum, Wohlstand – das sind unsere Ziele“, erklären die
beiden Politiker gemeinsam. „Zugegeben, sie sind ehrgeizig“, sagt Sünder.
„Aber wir wollen uns nicht abfinden mit Arbeitslosigkeit und Krisen, für die
arbeitende Menschen nicht verantwortlich sind“.
Es werde darum gehen, die Chancen und Herausforderungen der nächsten Jahre
auszumachen und gemeinsam zu Lösungen zu kommen, so Sünder weiter. „Wie
verhindern wir, dass eine Krise wie gegenwärtig nicht wieder eintritt?“,
fragt sie und greift das gegnerische Lager an: „Die Antwort wollen wir nicht
Union und FDP als Brüdern im Geiste der neoliberalen Krisenverursacher
über-lassen“.Kleine und mittlere
Unternehmen seien Garanten für viele Arbeitsplätze, erklären Christ und
Sünder weiter. Gemeinsam mit allen Akteuren wollten sie Wirtschaftspolitik
gestalten. „Um die Kräfte nicht verpuffen zu lassen, schmieden wir eine
Allianz für den Mittelstand“, beschreibt Sünder die Idee. Diese bekämpfe
beispielsweise die Kreditklemme, setze sich ein für eine
mittelstandsfreundliche Forschungsförderung über Steuergutschri-ften, kümmere
sich um Wagniskapital aus erfahrenen Produk-tionsunternehmen, stoße ein
Bündnis für Elektromobilität an und plädiere für eine öffentliche
Auftragsvergabe mit hohen Umwelt-standards.
Der sozialdemokratische Unternehmer Christ
und Claudia Sünder sind sich einig, dass der Mittelstand von Aufträgen mit
hoher Energieeffizienz – wie der energetischen Sanierung älterer Häuser –
profitiere.
„Direkt in der Region wirkt auch unser
Einsatz für die Pflege“, meint Sünder. Ältere Menschen sollten zwar so lange
wie möglich selbstständig leben können. „Aber wenn es dann nicht mehr geht,
steht ihnen eine gute Pflege zu, sei es zuhause oder im Heim“. Dafür brauche
man Pflegenetzwerke zwischen ambulanter und stationärer Pflege, zwischen
Ehrenamt und Professionalität. Sünder und Christ weiter: „Gute Pflege ist
menschlich und sozial. Sie hilft den Pflegebedürftigen, schafft
Arbeitsplätze und öffnet unserem Handwerk neue Chancen auf dem Weg zu
barrierefreien Häusern, Straßen und Wegen sowie altengerechter Technik“.
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