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30 Ostalb-Bürgermeister staunten ganzen Tag lang in Berlin:
Finanzminister W. Schäuble (Schwabe) mit
Augenzwinkern:"Auch ich liebe das Sparen"
Christian Lange berichtete aus
Justizministerium von Arbeit
als Staatssekretär u. Staatssekretär Norbert Barthle zu B 29

Einer
der Höhepunkte war ein Treffen mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble:
Er will eigentlich trotz Flüchtlinge weiter sparen.
Aalen/Berlin. CDU-MdB Roderich Kiesewetter war nicht nur im
Fernsehen zum Thema Flüchtinge zu bewundern (stieg auf zum Sprecher der CDU
oder Angela Merkel?) sondern er begrüßte 30 Bürgermeister aus dem
Ostalbkreis zu einem Informationsbesuch in Berlin Auf Einladung von
Wahlkreisabgeordneten Roderich Kiese-wetter reisten 30 Bürgermeisterinnen
und Bürgermeister aus dem Ostalbkreis nach Berlin zu einem politischen
Inform-ationsbesuch. Dabei absolvierte die Gruppe Informations- und
Gesprächstermine mit einer Reihe von hochkarätigen Diskussionspartnern. Zu
dem intensiven Programm zählten unter anderem ein Besuch im
Bundeskanzleramt, die Teilnahme an einer Plenarsitzung des Bund-estages und
zahlreiche politische Gespräche.
So berichtete Christian Lange aus dem Justizministerium von seiner Arbeit
als Staatssekretär, genauso wie Staatssekretär Norbert Barthle, der mit den
Bürgermeistern über Infrastrukturprojekte im Ostalbkreis wie der B29
diskutierte. Um die kommunale Krankenh-ausfinanzierung ging es in einem
Austausch mit Gesundheitsp-olitiker Lothar Riebsamen. Bundestagsabgeordneter
Riebsamen, selbst ehemaliger Bürgermeister und Amtsleiter für die
Verwaltung von Kreiskrankenhäuser in seiner Kommune, erläuterte die
Verbess-erungen, die das Krankenhausstrukturgesetz bringen wird, welches im
Laufe der Woche vom Bundestag verabschiedet wurde.
Einer der Höhepunkte war ein Treffen mit Bundesfinanzminister Wolfgang
Schäuble. Bei einem sehr aufschlussreichen Gespräch fand Minister Schäuble
angenehm klare Worte und überzeugte die Bürgermeister auch mit
unterhaltsamen Pointen. Themen waren die Stabilität des Euros und die
entstehenden Kosten durch die Flüchtlingskrise. Allerdings fügte er den
Schwaben gegenüber mit Blick auf den Bundeshaushalt augenzwinkernd hinzu,
dass er auch am liebsten spart.
Die Flüchtlingssituation stand auch im Mittelpunkt der Diskussion mit
Staatssekretär Dr. Ole Schröder aus dem Innenministerium. Herr Schröder
erläuterte den Bürgermeistern die jüngsten Beschlüsse in der
Asylgesetzgebung ganz konkret und machte deutlich, dass die deutschen
Behörden die Maßnahmen nun konsequent umsetzen werden. Bei einer Diskussion
mit Roderich Kiesewetter lag der Fokus auf den Maßnahmen auf internationaler
Ebene, um dem Flüchtlingszustrom zu begegnen. Kiesewetter erläuterte die
Zusa-mmenhänge der Krisen und berichtete von dem aktuellen Verhand-lungsstand
im Syrienkonflikt.
An die Bürgermeister gerichtet betonte Kiesewetter: „Besonders wichtig ist,
dass wir der Bevölkerung vermitteln, wo die Reise hingeht. Nur, wenn wir im
engen Austausch mit den Menschen bleiben, wird die Bewältigung des Zustroms
von Flüchtlingen ohne weitere politische Spannungen gelingen. Der Satz ‚Wir
schaffen das‘ bedeutet für mich, dass wir es schaffen müssen uns an unsere
Werte zu halten. Sowohl für die Kommunen, als auch für die Politiker im Bund
ist es von großer Wichtigkeit stets im engen Austausch zu stehen. Einerseits
um Informationen aus erster Hand zu bekommen, andererseits um die Anliegen
der Kommunen zum Ausdruck bringen. Der Besuch der Bürgermeister aus dem
Ostalbkr-eis steht hierfür exemplarisch und ist deshalb für alle Seiten
beson-ders wertvoll.“ |