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Kino am
Kocher erinnert am 8.11. in Aalen an Georg Elser:
DGB-Ausstellung zum Leben von Georg El-
ser und der große Farbfilm im Kino in Aalen
Kino am Kocher erinnert an den Jahrestag des Attentats auf
Adolf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller am 8. November

Deutscher
Spielfilm „Elser – Er hätte die Welt verändert“ in Aalen.
Aalen/Schwäbisch Gmünd.
Am Sonntag, 8. November, 17
Uhr zeigt das Kino am Kocher in Aalen den deutschen Spielfilm „Elser – Er
hätte die Welt verändert“ von Oliver Hirschbiegel. Damit erinnert das Kino
am Kocher an den Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler im Münchner
Bürgerbräukeller am 8. November 1939. Der Attentäter war der Königsbronner
Schreiner Georg Elser. Der Leiter der Gedächtnisstätte Georg Elser in Königsbronn,
Joachim Ziller, wird in den Film einführen. Er berichtet von der Idee zu
Entstehung des Films, von den Dreharbeiten in Königsbronn und der Intention
der Filmemacher. Nach dem Film besteht die Möglichkeit zur Diskussion und
für Fragen. Kartenreservierung unter
www.kino-am-kocher.de
oder unter Telefon 07361-9219178.
Der Schreiner Georg Elser ist schon früh ein Gegner des
National-sozialismus. Bereits Jahre vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs durch
Deutschlands Angriff auf Polen 1939 erkennt Elser Vorzeichen für einen Krieg
und fasst 1938 den Entschluss, die Welt durch die Ermordung von Adolf Hitler
vor Unheil zu bewahren. Er plant, den Diktator durch einen Bombenanschlag im
Münchner Bürgerbräukeller zu töten, in dem Hitler alljährlich anlässlich
seines gescheiterten Putschversuches von 1923 eine Rede hält. Durch einen
raffinierten Plan und ausgeklügelte Vorbereitung gelingt es Elser, eine
Zeitbombe im Saal zu verstecken. Diese explodiert zwar auch wie geplant,
doch hat Hitler den Saal zu diesem Zeit-punkt schon längst verlassen, da
schlechtes Wetter seine Reisepläne durcheinander brachte.
Mit „Elser“
erzählt Oliver Hirschbiegel die wahre Geschichte des gescheiterten Attentats
auf Hitler am 8. November 1939. Noch vor der Explosion der Bombe war Georg
Elser festgenommen worden. Teils unter Folter bekannte er sich zum Anschlag
und wurde ohne Gerichtsverfahren in verschiedenen Konzentrationslagern
inhaftiert. Auf persönlichen Befehl Hitlers wurde er schließlich am 9. April
1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs, ermordet.
Früher als Militärs
u. Politiker
erkannte Elser
1936 dass A. Hitler auf den Krieg zusteuerte

Ebenfalls am Jahrestag 8. November eröffnet
der DGB-Ortsverband Schwäbisch Gmünd
15 Uhr in der
Möbelbörse, Goethestraße 65, Schwäbisch
Gmünd (2. OG) die Ausstellung "Nur 13 Minuten fehlten":
Der Schreiner Georg Elser hätte
beinahe den Zweiten Weltkrieg verhindert. Am 8. November 1939 verübte er im
Bürgerb-räukeller in München ein Attentat auf Adolf Hitler. Seine Zeitbombe
explodierte zu spät. Der Diktator hatte die Veranstaltung bereits dreizehn
Minuten zuvor verlassen.
Früher als alle Militärs und Politiker
erkannte Elser schon 1936, dass Hitler auf den Krieg zusteuerte. Seitdem
suchte Elser, Hitler zu beseitigen. 1939 ging er nach München und stellte im
Bürgerbräukeller in Nachtarbeit eine Sprengkammer her. Elsers selbst
gebastelter Apparat funktionierte tadellos, doch Hitler fuhr vorher mit dem
Nachtzug nach Berlin zu-rück. In der Gestapohaft betonte Elser ständig seine
totale Ablehnung Hitlers. Im Verhör zog er niemand in sein Schicksal hinein.
Kurz vor Kriegsende wurde er von der SS durch Ge-nickschuss nachts ermordet.
Anlässlich des Jahrestags des
Hitler-Attentats präsentiert der DGB-Ortsverband Schwäbisch Gmünd eine
Plakatausstellung zu Georg
Elser. Die Ausstellungseröffnung beginnt am Sonntag, 8.
November, um 15 Uhr in der a.l.so. Möbelbörse, Goethestraße 65,
Schwäbisch Gmünd (2. OG). Die Ausstellung wird dann drei Wochen, bis 29.
November, in der a.l.s.o. zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.
Bei der Vernissage wird der
Historiker, Schriftsteller und Hellmut G. Haasis, Autor der inter-national
maßgebenden Elser-Biografie („Den Hitler jag ich die die Luft"), von diesem
Mitglied der Holzarbeiter-gewerkschaft erzählen und uns einen der
wertvollsten Gewerk-schaftskollegen nahe bringen. Musikalisch begleitet wird die
Ausstellungseröffnung durch Siggi Beißwanger mit der Akustik-Gitarre.
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