Erleuchtende Erkenntnis von 1. Bürgermeisterin Heim-Wenzler
"Für die Windkraftanlagen zählt mehr als die
Windintensität im Windatlas des Landes BW"
Verwaltungsgemeinschaft Aalen Essingen und Hüttlingen prü-
fen derzeit aktiv neue Standorte für neue Windkraft-Anlagen 


Windkraft in Waldhausen: Fotos:http://www.windparkwaldhausen.de/
Aalen/Essingen/Hüttlingen. Die Stadt Aalen will mit den benachbarten Komm-unen Essingen und Hüttlingen den Ausbau regenerativer Energien vorantreiben. Mit der nächsten Änderung des Flächennutzungsplans sollen Flächen für Windkraft- und Fotovoltaik-anlagen ausgewiesen werden. Darauf haben sich Vertreter der Verwaltungsgemeinschaft vergangene Woche verständigt.

Gigantischer Eingriff in Natur: Der Windpark bei Aalen-Waldhausen. 
Erste Bürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler informierte die Mitglieder des Ausschuss für Technik, Um-welt und Stadtentwicklung über die Pläne der Ver-waltungsgemeinschaft. Es sollen Standorte geprüft und geeignete Flächen im Flächennutzungsplan ausgewiesen werden. "Für Windkraftanlagen zählt mehr als die Windintensität, die im Windatlas des Landes verzeichnet ist" erläuterte Heim-Wenzler.

So spiele die Netzkapazität und die Möglichkeit, den erzeugten Strom auch einzuspeisen, eine gro-ße Rolle. Die Verwalt-ungsgemeinschaft sei interessiert, Standorte für die regenerative Energieerzeu-gung auszuweisen und die Energiewende aktiv zu unterstützen. "Wir sind gewillt zu steuern" betonte die Erste Bürgermeisterin. "Und wir wollen Klimaschutz damit betreiben" verwies sie auf das Aalener Klimaschutzkonzept. Rudolf Kaufmann, Leiter vom Grünflächen- und Umweltamt der Stadt Aalen wurde zum Projektleiter ernannt.

Im nächsten Jahr werden die ersten Ergebnisse im Aalener Gemein-derat und im gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemein-schaft vorgestellt und öffentlich beraten.