Kreiswettbewerb  „UNSER DORF HAT ZUKUNFT"  entschieden:
Die Kommission vergab an den Aalener Sta-
dtteil Ebnat 90 Punkte und somit den 1. Preis

Wegen der Größe aber kein Startchancen im Bezirksentscheid
Für Heubach-Lautern und Waldstetten-Wißgoldingen alles drin

Der Aalener Stadtteil Ebnat aus der Luftperspektive.
     

Aalen
. Vier Gemeinden hatten sich zum Kreiswettbewerb „UNSER DORF HAT ZUKUNFT" mit ihren Teilorten angemeldet,  besuchte kürzlich die Bewertungskommission mit Landrat Klaus Pavel an der Spitze die Gemeinden. Unter der Rubrik „Große Teilorte" gingen Aalen-Ebnat, Heubach-Lautern und Waldstetten-Wißgoldingen ins Rennen, für die Rubrik „Mittlere Teilorte" hatte sich Hüttlingen mit Niederalfingen angemeldet.

Idylle bei Heubach-Lautern: Der allmächtige Rosenstein-Felsen.      
Maßgeblich für die Bewertung durch die Kommission waren das Vorliegen von Entwicklungskonzepten und wirtschaftlichen Initiativen, die sozialen und kulturellen Aktivitäten, die Gestaltung und Entwicklung von Gebäuden, Flächen, Verkehrswegen und Grüna-nlagen sowie die Einbindung in die Landschaft. Die Kommission vergab an Ebnat 90 Punkte und somit einen 1. Preis. Eine Weiterleitung für den Bezirksentscheid sei, so der Landrat, aufgrund der Größe des Teilorts aber leider nicht möglich. Heubach-Lautern erzielte 96 Punkte, Waldstetten-Wißgoldingen kam auf 92 Punkte. Beide Teilorte erhielten damit einen 1. Preis und können am Bezirksentscheid teilnehmen. Als mittlerer Teilort erhielt Niederalfingen 94 Punkte, was ebenfalls den 1. Preis und die Weiter-leitung zum Bezirksentscheid bedeutet.

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" wird seit vielen Jahren vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgeschrieben und findet in diesem Jahr bereits zum 24. Mal statt. „Durch die Teilnahme am Wettbewerb haben die Teilorte eine gute Plattform, um ihre aktiven Bürgerinnen und Bürger sowie die Ergebnisse dieses Engagements zu präsentieren oder auch, um in eine nachhaltige Ortsentwicklung einzusteigen und diese weiter zu entwickeln", betonte Landrat Klaus Pavel und freute sich über das bürgerschaftliche Engagement in den teilnehmenden Orten.

Die Bewertungskommission setzt sich zusammen aus:
Landrat Klaus Pavel, Vorsitzender, Ellen Eva Renz, CDU-Fraktion des Kreistages, Karl Maier, SPD-Fraktion des Kreistages, Veronika Gromann, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen des Kreistags, Alfred Grieser, Fraktion Freie Wähler, Timo Spörl, FDP-Fraktion, Hedwig Ernsperger, Landfrauenverband Ostalb, Dr. Hans Börner, Geschäfts-bereich Landwirtschaft des Landratsamts Ostalbkreis, Beate Jakob, Naturschutzbeauftragte des Ostalbkreises, Franz-Josef Klement, Beratungsstelle Obst und Gartenbau beim Geschäftsbereich Landwirtschaft des Landratsamts Ostalbkreises, Bernhard Lessle, Kreisgärtnermeister, Gabi Stark, Geschäftsbereich Schulen und Bildung des Landratsamts Ostalbkreis