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W.Reif vom Regiozentrum Aalen forderte Gesundheit ein:
Claus Beham
von den Waldburg-Zeil-Kliniken Isny: Zeiss u. ZF Vorbilder zur "Gesundheit"
Bundesrichter Weinschenk:
"Unser gemeinsames Ziel: Ja zu
gesunden Arbeitsbedingungen vom Berufseinstieg bis Rente!"

Psychologin und Buchautorin Dr. Anne Matyssek:
"Durch
richtiges Führen können überall sehr viele Krankheitstage eingespart
werden".
Hüttlingen. Das Motto
der des 17. VdK-Tages-Schulung in Hütt-lingen lautete in diesem Jahr
„Gesunde Belegschaften – Gesunde Unternehmen – Was ist zu tun!?“ In seiner
Begrüßung wies Ronald Weinschenk, Landesobmann der
Schwerbehinderten-Vertrauens-personen im Sozialverband VdK
Baden-Württemberg, auf die gute Zusammenarbeit mit den beiden
Mitveranstaltern der IG Metall und dem DGB hin. Seit 1994 werden in Aalen
solch wertvolle Fortbildungsveranstaltung für Interessenvertretungen aus
Betrieben, Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und Institutionen
gemeinsam vom Sozialverband VdK, der IG Metall und dem DGB durchgeführt. Mit
mehr als 100 Teilnehmern aus dem ganzen süddeutschen Raum wurden die
Erwartungen deutlich übertroffen. Die Gesundheits- und Sozialexperten
hielten hochinteressante Vor-träge. Schön war, dass von den Teilnehmern
Fragen direkt gestellt werden konnten, die auch umgehend beantwortet wurden.

Wolfram Reif, Leiter des Regionalzentrum in Aalen von der Deut-schen
Rentenversicherung: Die Beschäftigten sind in Zukunft auch auf Ostalb länger
in den Betrieben u, könnten durch mehr vorbeu-gende Prävention in Betrieben
und Behörden länger gesund bleiben.
Wolfram Reif, Leiter des Regionalzentrum in Aalen der
Deutschen Rentenversicherung, wies auf die kommenden gesetzlichen
Ände-rungen der Rente mit 67 und den Änderungen der Rentenzugänge und der
Erwerbsminderungsrente ab 01.01.2012 hin. Die Be-schäftigten sind daher in
Zukunft länger in den Betrieben und könnten durch mehr vorbeugende
Prävention in den Betrieben und Behörden länger gesund bleiben.

Das
Tagesseminar des VdK war wieder einmal sehr gut besetzt.
Umsetzbare
Gesundheitsstrategie für Betriebe und Behörden
sowie Handlungsschwerpunkte zur Umsetzung von mehr Gesund-heit in
Betriebe und Behörden war das Thema
von Prof. Dr. Kerstin Rieder von der Hochschule in Aalen. Sie wies unter
anderem drauf hin, dass die Arbeitsaufgaben sind heute so zu
organisieren sind, dass systematische Über- und Unterforderung vermieden
wird. Unternehmen, welche Betriebliches Gesundheitsmanagement eingeführt
haben, sehen unter anderem einen
klaren wirtschaftlichen Nutzen.

die Experten
sind sich einig: Zeiss und ZF sind Vorbilder der Ostalb.
Claus Beham von den Waldburg-Zeil-Kliniken in Isny wies in
seinem Vortrag darauf hin,
dass die im Allgäu konzipierte berufsorientierte Rehabilitation
vernetzt den Betrieben und Behörden
angeboten wird. Gerade das betriebsnahe Angebot mit der Möglichkeit
als Kooperationspartner hat sich schon bei
den Firmen: Carl Zeiss, ZF
Lenksysteme und Mahle in Stuttgart bewährte.

Einig zur
Gesundheit sind sich: Ronald
Weinschenk (re.) u. der Lei-ter des Regionalzentrums Aalen
der Deutschen Rentenversicherung.
Gesund Führen und Wertschätzung für mehr Wohlbefinden im Job. Dies
sind neue Herausforderungen für
Führungskräfte und für Interessenvertretungen. Das Thema wurde sehr
einfühlsam und praxisnah von der Gesundheits-Expertin
Dr. Anne Katrin Matyssek, Diplom-Psychologin und Autorin aus
Köln anschaulich dargestellt und sehr lebendig vorgetragen.
Frau Dr. Matyssek wies
nochmals deutlich darauf hin, dass durch richtiges Führen viele
Krankheitstage eingespart werden können. Die Beschäftigten müssen sich
angenommen und verstanden fühlen, dann sind Sie für die
Zukunft motivierter und daher auch
leist-ungsfähiger.
André Tavernier, Leiter Personal- und
Organisationsentwicklung der HARTMANN AG in Heidenheim zeigte in seinem
Beitrag auf, dass die Demografischen Herausforderungen in der Betrieblichen
Perso-nalarbeit eines der zukünftigen und wesentlichen Themen sind. Durch
die politisch gewollten Veränderungen sind die Beschäftigten sind länger in
den Betrieben und es muss wesentlich mehr für die Gesunderhaltung und
Gesundheitsförderung gemacht werden, dass die Beschäftigten auch gesund in
die Rente gleiten könnten.
In seinem Ab-schlussstatement rief
VdK-Kreisvor-sitzender und ehr-enamtlicher Bund-essozialrichter Ro-nald Weinschenk
(Bild rechts) alle Teilnehmer nochm-als darauf hin, dass Sie nur durch eine
qualifizierte u. regelmäßige Weit-erbildung ihren Wi-ssensstand
halten und erweitern kön-nen. Dies sei im Rahmen der „ultra-schellen“
Taktzei-ten der Veränder-ungen im Arbeitsle-ben und der fortschreitenden Globa-isierung unheimlich wichtig. Weinschenk: "Unser gemeinsames Ziel muss
lauten: Gesunde Arbeitsbedingungen vom Berufseinstieg bis zur Rente!"
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