Weg für Stuttgart 21 ist muß Nein u. wer gegen "ja" ankreuzen
Nicht einmal Wahlleiter Wörner vom Wahlamt
haben für gegenteilig Aussagen Verständnis

Auf dem Wochenmarkt am Samstag erste Weihnachts-Artikel
gesichtet - Die FDP hielt wacker die Stellung am Protest-Stand

Respekt vor diesem Bürger aus Aalen als Einzelkämpfer am Samstag 12. November in der Aalener City gegen Stuttgart 21: "Wir sind nicht die Guten oder die Bösen. Wir sind die Besseren eben oben bleiben" und die gelbe Fahne.      AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen
. Wahlleiter Wörner hat kein Verständnis dafür "dass die Juris-ten des Landes die Fragestellung bei der Frage Ja oder Nein zu stuttgart 21 so umständlich formuliert haben (siehe unten abgebild-eter Original-Stimmzettel der AIZ) aber es ist ganz einfach wenn man es weiß: Wenn Sie gegen Stuttgart 21 sind stimmen Sie mit JA und wenn Sie für Stuttgart 21 sind mit NEIN". Das wolle er den Menschen die auch vielfach im Rathaus wegen der Irritation anrufen auch noch schwarz auf weiß erklären: "Wir werden dies in "Stadt-info" im "Südfinder-Wochenblatt"  demnächst noch vor der Wahl deutlich im amtlichen Teil erklären".

Gemessen an der Briefwahl scheint es laut Wörner eine Rekord-beteiligung der Wähler zu geben: "Einen solchen Ansturm hatten wir bei den übrigen Wahlen in den Vorjahren nicht". Außerdem sei die Vorbereitung für die Wahl mit einem Rekord von nur drei Wochen ein Problem gewesen: "Trotzdem haben wir im Wahlamt auch noch diese Hürde geschafft die uns aus Stuttgart aufgebürdet wurde: Immerhin mußte eine Menge Wahlhelfer informiert und eingeführt und unterrichtet werden, aber es kann gewählt werden!"

Unabhängige warben  in Aalens City für sofortigen STOPP Stuttgart 21 und haben nun am Schwäpo-Shop viele neue Gegner geworben.  
Am Samstag 12. November hatte aber auch als einzige Partei die FDP Ostalb und die Julis hatten alle Hände voll zu tun den Menschen nicht nur zu erklären dass wenn sie gegen Stuttgart 21 sind Ja zu sagen und wenn sie für Stuttgart 21 sind Nein anzukreutzen. Unterstützt wurden die jungen FDP-ler auf dem Aale-ner Wochenmarkt von einem prominenten FDP-Ex-Stadtrat aus Wasseralfingen und eine Woche schon zuvor durch die FDP-Kreisvorsitzende und FDP-Ortsvorsitzender Huber.

Versteht sicherlich nicht mal MP Kretschmann oder vielleicht doch ?
In der Sache scheint es keinen eindeutigen Trend zu geben: Gehat man nach den befragten Meinungen auf dem Aalener Wochenmarkt scheint es ein Patt zu geben. Zwar haben die Befürworter von Stuttgart 21 aufgeholt, aber die letzten Stimmen dürften für den Weiterbau von Stuttgart 21 ausgerechnet nicht mehr von der CDU gekommen sein, die - wie der FDP-Kreisverband Ostalb auch für Stuttgart 21 eine Woche vorher waren - nun aber am Samstag durch Abwesenheit glänzten. Die CDU-Leute hatten sogar Kontakt zur FDP aufgenommen und beteuert sie hätten auch diesen Samstag einen gemeinsamen Stand mit der FDP machen wollen "aber eine Tagung verhindert diese Gemeinsamkeit".

Blieben bei ihrer Meinung: "Nein" der FDP zu Stuttgart 21

Natürlich war am Samstag im Gegensatz zur CDU der Aalener Einzelkämpfer wieder bei der Schwäpo in Aalens City zu sehen, der natürlich massiv die Stimmen gegen Stuttgart 21 sammelte und dabei - wie wir beobachtet haben - als Privatmann sehr erfolgreich war. Sogar Bopfinger haben sich seinem energischen Widerstand gegen Stuttgart 21 spontan angeschlossen. Dieter Geissbauer

Dd der FDP Ostalb besetzt und die CDU-Mitstreiter für Stuttgart 21 die ja mit "Nein" stimmen müssen fehlten auf dem Marktplatz in Aalen  am  Samstag 12. November 2011 wegen wichtigeren Themen.