Skandal und Schandfleck der nun  aber  sehr viel Geld kostet:
Gemeinderat entsetzt: Urinieren im Fahrrad-
Parkhaus und "eigenen Besen mitbringen"

Vor allem Jugend und Betrunkene machen Stadtrat und Bürg-ermeisterin Heim-Wenzler Sorgen: Fast" 50 teure Kameras"?

Das Fahrrad-Parkhaus der Stadt Aalen neben dem Hauptbahnhof ist ein "Schandfleck" geworden: Von außen noch ansehnlich aber im Gebäude selbst stinkender Urin, verbeulte und zerstörte Boxen und Schlüssel und vor allem wurde beim Bau dafür gesorgt dass ser Urin im Gebäude bleibt und nicht abläuft.    AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer 
Aalen. Entsetzt äußerten sich die Aalener Gemeinderäte am Ende über den neuesten Skandal Fahrrad-Parkhaus direkt  am Aalener Hauptbahnhof anlässlich einer Besichtigung und eines Rundganges im Vorfeld der Sitzung des ATUS (Gemeinderatsausschusses) am Donnerstag den 13. Februar 2014. Auch die Leiterin der Gebäudewirtschaft hat bei der Besichtigung zugestimmt, dass es so nicht bleiben kann: Selbst der Hausmeister der Gwebäudewirtschaft zeigte sich machtlos angesichts von so viel Unrat und Schmutz im Fahrrad-Parkhaus, das einst mit einer vorsintflutlichen Kamera in beiden Stockwerken viedeoüberwacht wurde aber wenn man schon einmal so einen Täter erwischte hatte die Bußgeldstelle trotz Vergrößerungs-Gläser Mühe irgend etwas auf dem Video-Band zu erkennen oder gar einen Täter zu identifizieren:

Zerstörungs-Wut durch die Jugend wohin man im Hause sieht.        

"Die Bilder waren so schwach und wegen der Dunkelheit so schwarz dass man gar nichts erkennen konnte", wurde berichtet. Das komme alleine daher weil man eine billige Video-Kamera kaufte und quasi als Abschreckung und weniger als echte Videoüberw-achung von Seiten der Stadt Aalen sparte. Das soll aber nun bald ein Ende haben "koste was es wolle, denn das Fahrradparkhaus muß wieder salonfähig werden und wird dann von den Rad-Gästen der Bahn nicht im Freien genutzt sondern unter Dach in einem sauberen Haus".

Spuren vom stinkenden Urin der nicht abläuft sondern ins Gebäude. 

"Da werden auf uns sehr hohe Summen zukommen um all die Probleme aktiv anzugehen und zu beseitigen", gestand Baubürgermeisterin Heim-Wenzler in der Hoffnung, dass wenigstens die Gemeinde- und Stadträte die gekommen waren es einsehen, dass vorsintflutliche Kameras ohne Auswertungschancen nicht mehr gekauft und montiert werden dürfen, "sondern hochwertige Kam-eras".  

Diebe am Werk: Aufgenommen bei der Besichtigung am 14. Februar

Entsetzen auch bei den Stadträten unter anderem Albrecht Schmid (SPD) oder Bernhard Ritter (FDP) oder Fleischer (Fraktions-vorsitzender der Grünen) oder Stadtrat Rühl (FW) was da eine zufällig vorbei kommende Nutzerin quasi dem Ausschuß live berichtete: "Zuerst muss man die Pinkelei im Untergeschoss unterbinden". Das rieche nicht nur streng sondern sei eine Granaten-Sauerei die zum Himmel stinkt. Auf die Frage wie man diese Pinkelei abstellen könne obwohl neben dem Fahrradparkhaus ein öffentliches und kostenloses WC benutzt werden könnte hatte die Radlerin einen sensationellen Vorschlag der natürlich beim Ausschuss Gehör fand:

"Man müsste an der Stelle wo heute noch regelmäßig vor allen an den Wochenende und in der Nacht wenn Betrunkene unterwegs sind und den Weg nicht zum öffentlichen WC finden das Gefälle des Betons so verändern, dass die Pinkelei und damit der Urin-Gestank nicht ins ganze Fahrrad-Parkhaus dringt sondern ein Gefälle bekommt damit der Urin ablaufen kann".

Millionen hat die Bahn in den Hauptbahnhof Aalen investiert und direkt nebendran verkommt das Fahrradparkhaus wegen dem städtischen Aalener Geiz anständige Kameras zu kaufen und die Kameras mit der Bußgeldstelle/Hausmeister der Stadt Aalen zur Überwachung zu vernetzen. Das soll aber nun alles besser werden? 

Damit nicht genug der klugen Ratschläge für den Ausschuss aber genial: "Zudem sollte man an dieser Stelle wo heute noch gepinkelt wird ein helles und grelles Licht angebracht werden, das Dank Bewegungs-Senor eingeschaltet wird wenn ein Pinkler kommt. Dann pinkelt da keiner mehr, wenn er mit hochwertigen qualitativen Kameras auch noch im Rathaus aufgezeichnet und diese Straftat verfolgt wird".

Für Fußgänger und Radler ist wegen Dauerparker auf dem Gehweg vor dem Hauptbahnhof ein Zugang zum Fahrradparkhaus unmöglich.

Die Radlerin wies dann auch noch auf "ein weiteres Problem hin: Sehen Sie, warum habe ich meinen Besen von Zuhause mitgebracht?" Die Stadträte fanden keine Antwort darauf und Baubürgermeisterin Heim-Wenzler zuckte mit drehender Kopf-Nein-Richtung mit der Schulter. Die Antwort: Hier in den Boxen  werden so viele weggeworfene Kippen geworfen dass man kaum an sein eigenes Fahrrad kommt".

Weitere Vorschläge kamen dann Stück für Stück: "Man sollte öfters auch in der Nacht das Fahrrad-Parkhaus begehen und am Morgen dann die verbliebenen Schülerinnen und Schüler fragen warum sie denn die Schule schwänzen und anzeigen". Stadtrat Rühl nahm aber dem Ausschuß den Schwung viel Geld für qualitative 50 Überwachungskameras auszugeben: "Wir wissen doch was man zu unserer Lausbuben-und Spitzbuben-Zeit damals damit machte: Wie bei den Aalener Blitzern die Kameras abbauen oder ganz mit nach Hause zu nehmen oder mit einem Tuch blind machen".

BM-in Heim-Wenzler machte einen Punkt: zuerst brauchen wir hochwertige Video-Kameras die ruhig viel Geld kosten dürfen aber mit denen die Täter auch identifiziert werden können". Einsti-mmiges Nicken des Gemeidnerats "uns ist nichts zu teuer um eine der besten Video-Überwachungen der Welt installieren zu lassen". Einstimmiges Nicken des Ausschusses.

Dann aber - so Heim-Wenzler weiter - "brauchen wir eine Festplatte auf der die Videos der Täter aufgezeichnet werden und wir brauchen eine Standleitung ins Rathaus wo dort die 50 Kameras auch überwacht werden können, damit man schnell einschreiten kann". Am sinnvollsten wäre es die Festplatte ebenfalls im Aalener Rathaus zu platzieren.

Heim-Wenzler zeigte sich sicher dass dann die schlimmsten Vergeben nicht mehr so drastisch zunehmen und das Fahrrad-Parkhaus endlich wieder nach Jahren seinen sinn erfüllt: Kostenloses Parkhaus für alle Radfahrer. Zwar sei man sich auch sicher dass der Bauhof z.B. mit einer Überwachung noch viel Arbeit bekomme weil der Respekt vor einem Allgemeingut wie das Fahrrad-Parkhaus fehlt, aber "die Gemeinderäte haben heute auch aus der ""Spitzbuben-Zeit" so viele Tipps gegeben, dass wir sicher sein können, eines Tages wird das Fahrrad-Parkhaus und die dafür investierten Millionen sich "rechnen": Zumindest neben dem Haupt-bahnhof "kaum mehr Unrat und Pinkler".  Dieter Geissbauer