Neue AOK-Statistik zu Krankenstand 2012 in Ostwürttemberg:
AOK Ostalb bringt den Beweis: keine krän-
keren Männer aber gesündere Ostalb-Frauen

400 Mitarbeiter betreuen 150.000 Ostalb-Kunden - Im Büro am
wenigsten krank - Bis zum 29 Lebensjahr am wenigsten krank

AOK-Geschäftsführer und Kreisrat Bühler (2. von r.) mit seinem Erfolgsteam in der AOK in Aalen.           AIZ-Foto: Dieter Geissbauer
Aalen. Die AOK-Statistik zum Krankenstand 2012 in Ostwürtt-emberg – Altkreis Aalen – brachten es nun ans Tageslicht:    Der Krankenstand ist seit 2011 im Altkreis Aalen nicht gestiegen  Die Auswertung der AOK Ostwürttemberg zu den Fehlzeiten ihrer pflicht- und freiwillig versicherten Mitglieder für den Altkreis Aalen ergab für das Jahr 2012 einen Krankenstand von 4,7% (ebenfalls 4,7% in 2011). Bei den Männern betrug der Krankenstand 5,0%, bei den Frauen 4,3%. Auf Fehlzeiten bezogen waren Arbeitnehmer im Altkreis Aalen 2012 im Schnitt 17,4 Tage arbeitsunfähig erkrankt. Statistisch gesehen wurde im vergangenen Jahr etwa jeder zweite Beschäftigte mindestens einmal krankgeschrieben.

Chronische Erkrankungen: Im Altkreis Aalen gingen 38,2% (2011: 36,9%) aller krankheitsbedingten Fehlzeiten auf - meist chronisch bedingte - Langzeiterkrankungen von mehr als sechs Wochen zurück, die allerdings nur 3,5% aller Arbeitsunfähigkeitsfälle aus-machten. Umgekehrt handelte es sich bei 39,3% aller Arbeits-unfähigkeitsfälle um Kurzzeiterkrankungen von ein bis drei Tagen, die sich insgesamt auf nur 7,6% aller Fehltage addierten. Nicht erfasst sind dabei Kurzzeitfälle ohne Krankschreibung durch den Arzt.

Krankenstand nach Tätigkeiten: Relative hohe Krankenstände sind wegen der eher belastenden Tätigkeiten bei Raum- und Hausratreinigern, bei Drahtverformern, -verarbeitern und Maschinisten (jeweils 6,0%), sowie Lager- und Transportarbeitern (5,9%) aufge-treten. Eher niedrige Krankenstände gab es bei bei den Bürofachkräften (3,0%).

Die AOK Ostwürttemberg ist mit rund 150.000 Kunden, neun Kunden-Centern und rund 400 Mitarbeiter der größte Krankenversicherer in der Region. Die Gesundheitskasse setzt auf regionale Präsenz und persönliche Betreuung. Die Kunden erhalten einen innovativen Versicherungsschutz mit maßgeschneiderten Ges-undheits- und Präventionsleistungen. Informationen zur AOK Ostwürttemberg unter: www.aok-bw.de/owb

Krankenstand nach Alter: Junge Arbeitnehmer von 20 bis 29 Jahre hatten einen Krankenstand von 3,8%, während bei den Mitarbeitern von über 50 Jahre 6,4% und bei denen über 60 Jahre sogar 7,4% Krankenstand zu verzeichnen war. Insbesondere dieser Sachverhalt macht, in Verbindung mit dem demographischen Wandel und dem daraus sehr wahrscheinlich resultierenden zukünftigen Fachkräfte-mangel, die Notwendigkeit verstärkter Präventionsanstrengungen deutlich.

Krankheitsursachen: Bei den Krankheitsursachen dominierten 2012 die folgenden fünf großen Krankheitsgruppen: Muskel- und Skeletterkrankungen, Krankheiten des Atmungssystems, Verletz-ungen und Vergiftungen, psychische und Verhaltensstörungen und Krankheiten des Kreislaufsystems. Auf sie gingen zusammen 63,2% aller Arbeitsunfähigkeitstage zurück. Mit einem Anteil von 22,5% aller Arbeitsunfähigkeitstage spielten dabei Muskel- und Skelett-erkrankungen und hier insbesondere Rückenschmerzen eine heraus-ragende Rolle. Einen Rückgang dagegen gab es mit jetzt 8,7% aller AU-Tage bei Psychischen und Verhaltensstörungen gegenüber 9,5% in 2011.

Branchen: Bei den großen Branchen war in Ostwürttemberg der Krankenstand bei der Herstellung von Textilien mit 7,4%, der Metall-erzeugung und -bearbeitung mit 7,3%, der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren mit 6,6% sowie der Herstellung von elektri-schen Ausrüstungen mit 6,1% recht hoch. Eher niedrige Krankenstände verzeichneten Architektur- und Ingenieursbüros mit 2,8%, das Kreditgewerbe mit ebenfalls 2,8% sowie das Gastge-werbe mit 3,4 %. Quelle: Datenbestand der AOK BW, zeitraum-bezogen (2012) ausgewertet mit  AU/PC 4.4