Vor der Insolvenz immer noch Schweigen auch heute noch:
Trotz Imtech-Sponsor-Rückzug (zehn % des
Etats 2013) gibt Zweiligist VfR noch nicht auf

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VfR Aalen wird fristgerecht den Lizenzantrag für die Saison 2013/2014 bei der DFL einreichen: Lizenz wird erteilt werden"

Millionäre Scholz (Essingen, rechts) und Kreß (Aalen, links) könnten eigentlich mit einem Griff in die eigene Taschen die Insolvenz des VfR Aalen verhindern?                         AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen.
Am Donnerstag den 14. März 2013 glühten die Drähte im Aalener Rathaus und VfR: Der VfR-Präsident des VfR Schrottmill-ionär B. U. Scholz mußte einen schweren Gang antreten und ins Rathaus zum Bittgang gehen und OB Gerlach um Hilfe bitten, denn es ging an die finanzielle Substanz des VfR. Das Ergebnis haben die Stadtverwaltung durch den VfR Aalen so bekannt gegeben: Presseerklärung:
Aufgr-und der aktuellen Situation durch die Beendigung des Engagements der Fa. Imtech als Hauptsponsor beim VfR Aalen 1921 e.V. zum Ablauf des 30.06.2013 gibt der VfR Aalen hiermit folgende Erklärungen zu diesem Themenkreis derzeit abschließend ab: Foto: Präsident B. U. Scholz macht sich um seinen VfR ernste Sorgen.

  • 1. Der VfR Aalen wird fristgerecht den Lizenzantrag für die Saison 2013/2014 bei der DFL einreichen. Der Verein geht davon aus, dass die Lizenz erteilt werden wird.

  • 2. Bereits heute, 14.03.2013, fand ein sondierendes, positives Spitzen-Gespräch unter Mitwirkung von Landrat Pavel, Oberbür-germeister Gerlach und Bürgermeister Fehrenbacher statt. Der VfR Aalen geht deshalb davon aus, mit Unterstützung seines Vermarktungspartners, der Agentur SPORTFIVE, die Suche eines neuen Trikotsponsors erfolgreich zu gestalten.

  • 3. Weitere Erklärungen wird der Verein derzeit zu dieser Thematik nicht abgeben.

Carl Ferdinand Meidert
Geschäftsführendes VfR-Präsidiumsmitglied


Fazit: Statt auch in der Öffentlichkeit die Hosen herunter zu lassen und zu sagen  was Sache ist, dass zum Beispiel die Stadt Aalen wieder mit knapp einer Million über die Stadtwerke einspringen wird und den VfR als Werbemagnet Aalens rettet, werden keine weiteren erlärungen zum Thema Finanzen abgegeben. Dabei hat die Öffentlichkeit nicht nur ein Recht die nackte Wahrheit und Vereinbarung zu erfahren die am Mittwoch im Rathaus abgespro-chen wurde, sondern die Stadt Aalen und der VfR haben auch die Pflicht mit offenen Karten zu spielen. Denn eines dikumentiert der Gang zur Stadt und Einbeziehung des Landrates dass der VfR kurz am Ende steht, obwohl nach Meinung der Öffentlichkeit der Scholz-Millionär und VfR-Präsident "eigentlich in seine eigene Tasche nun greifen müsste und nicht in die Taschen der Aalener Bürger".

Denn am Ende zahlen den Rückzug von Imtech am Ende diejenigen die aus diesen Detail-Infos wie es weiter gehen soll bewußt und feige ausgeschlossen werden. Schon einmal haben wir dasselbe erlebt: Auch Ex-OB Ulrich Pfeifle hatte es mit List und Tücke genial gemeistert dem Aalener Stadtrat über 800.000 € zu entlocken und hat damit den VfR vor der Insolvenz gerettet.

Übrigens: Wäre es nicht angebracht die üppigen Gehälter der Spie-ler und Trainer zu kürzen oder auszusetzen, bis der VfR wieder neue potente Sponsoren gefunden hat. Dass dies dem VfR aufgrund der Popularität gelingt - daran zweifelt niemand.

Im übrigen würde es der Stadt Aalen auch als Sponsor gegenüber ihren Bürgern gut anstehen das Stillschweigen zu brechen und angesichts der Situation die nackte Wahrheit auf den Tisch zu legen - dazu ist leider der VfR noch nicht in der Lage. VfR-Fan OB Gerlach hat das "Stillschweigen" gegenüber dem VfR und der Presse (auch die AIZ hatte im Rathaus nachgefragt) gebrochen: Nur gegenüber Radio 7 hat OB Gerlach ein Interview gegeben, aber nur gesagt, er sei guten Mutes dass "ein Ersatz-Sponsor für Imtech gefunden wird".

Wenigstens hat OB Martin Gerlach beim vertraglich vereinbarten Verzicht auf eine Pressemeldung den ATUS-Ausschuß des Gem-einderates der Stadt Aalen am Mittag darüber unterrichtet, zumal der Rasenplatz im Greut zur Diskussion stand. Dieter Geissbauer