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Wurden von "EU Boosts"
nach Böbingen eingeladen:
Staunen der Schüler aus Peutinger-Gymnasi-
um zu Thema Energie im Beratungszentrum
Diskussionen mit Jan Roessel vom
Europäischen Informations-zentrums Berlin: Die "Umwelt- u.
Klimapolitik der EU" heute

Energiezentrum Ostalb: Die
unabhängige Beratung im Ostalbkreis.
Aalen. Was kann der einzelne Bürger für Klima- und Umweltschutz
tun und wie unterstützt die Europäische Union ihn dabei vor Ort? Dieser
Frage ging die Deutsche Gesellschaft e.V. mit ihrer Veranstaltung im Rahmen
der Projektreihe „EU Boosts" nach. Gemeinsam mit
Schülerinnen und Schülern des Peutinger-Gymnasiums in Ellwangen diskutierte
Jan Roessel, Leiter des Europäischen Informationszentrums Berlin, die
Umwelt- und Klimapolitik der Europäischen Union. Der regionale Kontext wurde
durch die Verbindung mit der EU-Förderung vor Ort hergestellt.
Team des
Energie-Beratungszentrums in Böbingen im Ostalbkreis: Ralf Bodamer
Geschäftsführer, Madeleine Kluge ist im Sekretariat und Peter Hörmann als
der Gebäude-Energieberater der HWK.
Im Anschluss ging es daher in die Praxis: Die Gruppe
besuchte im Rahmen einer Exkursion das Beratungszentrum „Energiekompetenz
Ostalb" in Böbingen an der Rems, das von europäischen Förder-mitteln
unterstützt wurde. Geschäftsführer Ralf Bodamer und Energieberater Peter
Hörmann erläuterten die Ziele des Vereins und führten durch das
energieeffiziente Passiv-Haus, in dem das Beratungszentrum seinen Sitz hat.
Das Zentrum dient der unabhän-gigen Beratung von Bürgern bei der
energetischen Sanierung von Gebäuden sowie der Information über
Fördermöglichkeiten im Bereich Klimaschutz und Erneuerbare Energien, etwa
auch im Bereich der E-Mobilität.
Die Veranstaltung ist Teil der 30teiligen bundesweiten
Projektreihe „EU Boosts" der Deutschen Gesellschaft e.V., die das relevante
Thema der EU-Klimapolitik anhand europäisch geförderter Projekte in der
jeweiligen Region vermittelt. Gefördert wird die Projektreihe durch das
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.
Projektrelevanz:
Noch immer sind weite Teile der jugendlichen Bevölkerung
in Deutschland nur rudimentär oder einseitig über die Institutionen,
Politikbereiche und die politische Performance der Europäischen Union
informiert. Neben mangelndem Interesse liegen die Ursachen hierfür zum einen
in der für den normalen Jugendlichen schwer zu durchschauenden EU-Struktur
und zum anderen in der oft verzerrten Darstellung der Gemeinschaft durch die
Medien. In der Folge ist vielen Heranwachsenden der Nutzen des europäischen
Integrationsprozesses für sie selbst und für Deutschland nicht bewusst. Es
mangelt an Identifikation mit der EU und an deren Akzeptanz.
Projektziel:
Das Projekt zielt darauf ab, bundesweit Jugendliche im
Alter zwischen 17 und 25 Jahren über die Entstehung der EU, ihre
Arbeitsweise und ihre konkreten Leistungen für die jeweilige Region zu
informieren. Das ausgewählte Format der Exkursionen ermöglicht eine
interaktive und unterhaltsame Herangehensweise, die das Interesse an sowie
die Identifikation mit der EU steigern soll.
Projektmaßnahmen:
Im Verlauf der eintägigen Veranstaltung werden in der
jeweiligen deutschen Stadt zwei verschiedene Maßnahmenpakete (Vormittag /
Nachmittag) implementiert. Der erste Programmpunkt besteht aus zwei
Präsentationen, im Zuge derer ein qualifizierter Referent der Deutschen
Gesellschaft e.V. unter ständiger Einbeziehung der Jugendlichen zunächst
einen allgemeinen Überblick über Geschichte, Funktionsweise und
Errungenschaften der EU gibt und dann detailliert auf die Herausforderungen,
die Umsetzung und die Erfolge europäischer Klimaschutzpolitik eingeht. In
diesem Zusammenhang wird auch auf das künftige Instrument der Europäischen
Bürgerinitiative verwiesen, womit ein Element direkter Demokratie Eingang in
die europäischen Verträge gefunden hat, das sich künftig auch auf
Klimaschutz-projekte auswirken kann.
Nach einer kurzen Pause bekommen die
Schülerinnen und Schüler dann Gelegenheit, miteinander über das Thema zu
diskutieren und Fragen an den Referenten zu stellen. Durchführungsort des
ersten Paketes ist eine interessierte Bildungs- und/oder
Begegnungsein-richtung (Schule, Berufsschule, Oberstufenzentrum,
Jugendzentrum usw.), welche die Exkursion z.B. im Rahmen eines Projekttages
veranstalten möchte.
Zentraler Bestandteil des zweiten Maßnahmenpaketes am
Nach-mittag ist eine Exkursion zu einer für Jugendliche interessanten
Institution in der jeweiligen Stadt, welche mit Hilfe von EU-Fördermitteln
ein nachhaltiges Projekt im Bereich Klimaschutz implementiert hat. Neben
einer Besichtigung der technischen Anlagen sieht das Programm eine kurze
Projektpräsentation durch eine/n Mitarbeiter/in sowie technische
Vorführungen vor. Auch hier haben die Jugendlichen abschließend Gelegenheit,
Fragen zu stellen und gemeinsam mit dem Referenten der Deutschen
Gesellschaft e.V. und den Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.
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