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Endlich aus FCI-Fonds
Gelder für den praktischen Unterricht:
Große Chemie-Bosse
Deutschlands fördern
Aalener Schwarzfeldschule für Experimente
Von der Grundschule werden auch
Experimentierboxen für
"Versuche der Schüler für den Chemie-Unterricht" angeschafft

Schüler der Schwarzfeldschule Dewangen und Schüler aus Hofen.
Aalen-Dewangen. "Mehr Mittel für den
praktischen Unterricht" lautet die Tages-Losung: Die Schwarzfeldschule in
Aalen wird vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) gefördert. Mit dem Geld
wird eine neue Laborausstattung angeschafft. 945 Euro werden von der
Dewanger Grundschule unter anderem
Experimentierboxen für eigen-ständige Versuche der Schüler für den Chemie-Unterricht ange-schafft.

Freudentänze der Schüler der
Schwarzfeldschule wegen der Spende
„Schüler können
naturwissenschaftliche Entwicklungen besser verstehen und einschätzen, wenn
sie solche Experimente selbst einmal gemacht haben“, erklärte Tobias Pacher,
der bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg den Dialog Schule-Chemie
leitet. Für die Chemie-Verbände ist deshalb eine Grundvoraussetz-ung für mehr
Verständnis und Spaß am naturwissenschaftlichen Arbeiten eine gute
Ausstattung der Schulen mit Materialien und Geräten.
Schulleiterin Roswitha
Schneider begrüßte die Förderung durch den FCI, der Fördereinrichtung der
chemischen Industrie in Deutschland. Mit der Neuanschaffung können die
Schüler nicht nur für Chemie, sondern auch für die angrenzenden Fächer
Biologie und Mathematik begeistert werden.
Tobias Pacher empiahl
Fachlehrern, einen Antrag auf Förderung durch den Fonds zu stellen: „Viele
engagierte Lehrer wollen ihre Schüler begeistern, oft fehlt aber das Geld,
um die Ideen umzuse-tzen. Häufig mangelt es auch an Materialien, um einen
attraktiven Unterricht mit interessanten Experimenten durchzuführen. Hier
kann der Fonds der Chemischen Industrie helfen“. Bis zu 2.500 Euro alle zwei
Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten. Der
Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten für Geräte zum
experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, Software oder
Molekülbaumodelle.
Neben dem Angebot des FCI aus
dem Programm „Schulpartner-schaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände
Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule - Chemie (http://dsc.chemie.com)
die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der
naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt.
Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen,
beispielsweise zu Sicherheits-vorschriften im naturwissenschaftlichen
Unterricht.
Zum Fonds der Chemischen
Industrie: Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der
Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung,
Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt
der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und
fördert gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland. Durch das
Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ werden seit 2013 rund 7,5 Millionen
Euro für den Chemieunterricht an allgemein bildenden Schulen zur Verfügung
gestellt.
In dieses Programm sind seit
2001 insgesamt mehr als 23 Millionen Euro zur Förderung des Unterrichts
geflossen. Davon wurden rund 10,7 Millionen Euro an über 3.400 Schulen in
Deutschland für Geräte und Chemikalien eingesetzt. Der Fonds investierte in
Unterrichtsmaterialien, wie zum Beispiel Experimentiersets und Infoserien.
Mittel aus diesem Fördertopf
können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder Materialien für
Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der Fonds Preise und
Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und
führt verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen durch. Siehe dazu die
Internetseiten unter http://fonds.vci.de
Zu den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg: Unter dem Dach der
Chemie-Verbände Baden-Württemberg arbeiten mehrere Verbände mit Sitz in
Baden-Baden zusammen. Es handelt sich dabei um
-
den tarif- und sozialpolitisch tätigen
Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V. (agvChemie)
-
den
wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e.V.,
Landesverband Baden-Württemberg (VCI).
Der VCI hat in Baden-Württemberg zwei
eigenständige Fachver-bände: Den
Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverb-andes der Pharmazeutischen
Industrie e.V. (BPI), und die Bezirksgruppe
Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und
Druckfarbenindustrie e.V. (VdL). In diesen Verbänden sind derzeit insgesamt 440
Mitgliedsunternehmen mit 103.500 Beschäftigten organisiert. Der Jahresumsatz betrug 2012 ca.
34,4 Milliarden Euro.
Die größten Teilbranchen sind Pharma (35 Prozent),
Lacke, Farben und Bautenschutz (11 Prozent) sowie Körperpflege und
Waschmittel (10 Prozent). Derzeit bilden die Unternehmen etwa 3.500
Jugendliche in mehr als fünfzig Ausbildungsberufen und Studiengängen aus.
Kontakt-Mail
medien@chemie.com
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http://youtube.com/chemiebw
http://slideshare.net/chemiebw
Die Ausbildung in der chemischen Industrie: Berufsbilder und
Ausbildungsplätze:
http://www.elementare-vielfalt.de
Das Branchen-Karriere-Portal der chemischen Industrie:
http://www.yourjobchem.com |