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Die Arbeitsplätze der
rund 7.000 "Zeissianer sind gesichert":
Wachstum:
Parkhaus für 1000 Stellplätze und
das neue "ZEISS Standort-Logistik-Zentrum"
Neuer Raum für Innovation: ZEISS baut die Medizintechnik
und Halbleitertechnik am
Standort Ostwürttemberg nun aus

Feierlich wurden die neuen ZEISS Gebäude im Gewerbegebiet zwischen
Oberkochen und Königsbronn eröffnet von (v.l.) Dr. Michael Kaschke
Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss
AG, Dr. Ludwin Monz,
Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss
Meditec AG, Dr. Hermann Gerlinger, Vorstand
Carl Zeiss AG, Klaus Pavel,
Landrat, Peter Traub, Bürgermeister von Oberkochen und Michael Stütz,
Bürgermeister von Königsbronn.
Fotos: Fa. Carl Zeiss
Oberkochen. Die Gewerbesteuer-Kassen der Stadt Oberkochen klingen
munter weiter:
Drei der großen aktuellen Bauprojekte von ZEISS am Standort Ostwürttemberg
sind bereits fertig gestellt. Am 26. April wurden die Gebäude für die Bereiche
Medical Technology und Semiconductor Manufacturing Technology sowie das neue
Betriebsrestaurant für die Mitarbeiter im Gewerbegebiet feierlich eröffnet.
Der Hauptteil eines der größten Bauvorhaben der Unter-nehmensgeschichte ist
damit vollendet. Insgesamt zählt die Carl
Zeiss Gruppe im Südwerk nach dem Umzug der Mitarbeiter der Medical
Technology aus dem Hauptwerk rund 3.000 Mitarbeiter. Damit ist hier ein
großer Teil der rund 7.000 Zeissianer in der Region beschäftigt.

ZEISS-Gebäude
im Gewerbegebiet Oberkochen und Königsbronn.
„Wir haben hier gute Voraussetzungen geschaffen, um auch in Zukunft mit
unseren innovativen Produkten erfolgreich zu sein“, erklärte Dr. Michael
Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl
Zeiss AG, „Hier entwickeln und fertigen wir Produkte
anspruchsvollster Technologie für unsere Kunden in aller Welt.“
Im Gewerbegebiet zwischen Oberkochen und Königsbronn sind moderne
Arbeitsplätze mit optimaler Funktion und attraktivem Arbeitsumfeld
entstanden. Die Fertigungsbereiche sind für Technolo-gien mit nahezu
unvorstellbaren Präzisionsanforderungen ausgerich-tet. „Besonderen Wert haben
wir auf konsequente Energieeffizienz beim Bau und im laufenden Betrieb
gelegt“, so Kaschke weiter. Bemerkens- wert sei dabei vor allem, dass alle
Ziele innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens erreicht wurden. Von der
Planung bis zur Fertigstellung sind nur 17
Monate vergangen - und auch die Kosten blieben im geplanten Rahmen.
Dafür dankte der Vorstandsvor-sitzende allen Beteiligten bei ZEISS und bei
den ausführenden Unternehmen. Einen besonderen Dank sprach er auch den
Gemeinden und den Landkreisen für die gute Zusammenarbeit bei dem Projekt
aus.
Die Dimensionen verdeutlichen, dass hier ein bemerkenswertes Großvorhaben
verwirklicht wurde. Das Bauprojekt repräsentiert einen wesentlichen Teil der
Großinvestition von 400 Millionen Euro,
mit der sich ZEISS zum Standort Ostwürttemberg bekennt. Jeweils rund 30.000
Quadratmeter neue Fläche sind für die Medizintechnik und Halbleitertechnik
entstanden, das sind zusammengenommen mehr als acht Fußballfelder.
Unzählige Tonnen Material sind abgetragen, transportiert, verbaut worden.
Allein für die schwingungsfreie Bodenplatte bei Semicon-ductor Manufacturing
Technology mussten drei Tage lang nonstop 1000 LKW-Ladungen angeliefert
werden.
Mit der Eröffnung der fertiggestellten Gebäude ist die Bautätigkeit im
Gewerbegebiet allerdings noch nicht abgeschlossen. Derzeit befindet sich
direkt in der Nähe noch ein Parkhaus für über 1000 Stellplätze und das neue
ZEISS Standort- logistikzentrum im Bau. Beide Projekte sollen im Herbst 2013
fertig sein. |