Seine Schläge sind eben allmächtig: Auch bei OB-Wahl 2013?
Darüber wunderte sich selbst BM Fehrenba-
cher:Mit einem Schlag Freibier-Faß geknackt

Selbst OB Kuhn (Grüne)  konnte mit drei Schlägen auf Cann-
statter Volksfest Fehrenbacher (SPD) nicht das Wasser reichen

Mit einem Holzschlag hat BM Fehrenbacher das Freibierfaß gekna-ckt und die Kirmes 2013 eröffnet,         AIZ-Fotos: Fieter Geissbauer
Aalen.
Darüber wunderte sich selbst der Akteur Aalens Bürger-meister Fehrenbacher im 19,15 Uhr auf der Bühne im Papert-Fest-zelt als er mit einem Faß Freibier das Aalener Frühlingsfest eröffnete. Denn das hatte noch kein OB vor ihm geschafft: Als er zuerst auf den Sieg des VfR mit den Gästen prostete und Lioblieder buchstäblich in voller Euphorie sang und sich die Brauer-Schütze der Wasseralfinger Brauerei umgebunden hatte, schwang er zur Probe zuerst den Holzschlegel und hatte es bemerkt:

Er wird einen Rekord beim Faßanstich an den Tag legen auf den alle OB's einschließlich noch amtierenden OB Martin Gerlach (den er wegen dessen Urlaub erstmals vertreten durfte und nicht 1. Bürgermeisterin Heim-Wenzler) und OB Kuhn aus Stuttgart hatte es ihm schon mit drei Schlägen Eröffnung des Cannstatter Volksfestes vorgegeben: Mit nur einem leichten Rekord-Schlag war durch Fehrenbacher das Faß Freibier geknackt. Insider vermuten, dass man Fehrenbacher nicht auf die Probe stellen wollte und ihm eine Blamage in Anwesenheit der Promis Ex-BM Schwerdtner (sein Vorgänger) und CDU-MdL Winfried Mack ersparen wollte, obwohl Fehrenbacher eine tiefschwarze und scharfe Brille erstmals aufzog, deshalb hatte man den Hahnen so weit vorgeschlagen dass man mit der Hand ohne Schlegel hätte den Zapfhahnen ins Faß eindrücken können.

Leckere Haxen und mehr gibt es im Aalener Festzelt preiswert.      
Diese Meinung ist falsch. Es wurde nicht geschummelt. Denn die AIZ hatte leider auch wie die übrigen Pressekollegen und Fotografen sehr lange auf den Faßanstich warten müssen: Laut Programmheft sollte der Faßanstich um  18,30 Uhr beginnen, er begann aber eine dreiviertel Stunde später. An Faßanstecher Fehrenbacher hat es aber keinesfalls gelegen: Dem Ordnungsbürgermeister war es sicherlich sehr peinlich erstmals nicht pünktlich den Faßanstich im Handstreich im Papert-Festzelt zu erledigen. Da hatte er aber die Rechnung ohne den Festwirt gemacht:

die Kapelle "Blitzlicht" aus dem Frankenland war einfach Spitze.      
Auch der Festwirt hatte sich wie Fehrenbacher für diesen beson-deren Anlass eine neue Frisur verpassen lassen, aber eine schwarze  Brille war dem Festwirt nicht vergönnt. Denn er mußte die Meute der Promi-Loge mit Freibier schon vorher versorgen und viele Gespräche führen, die der Festwirt besonders BM Fehren-bacher aufdrängte, weil der zur angekündigten Faßanstich-Zeit 18,30 Uhr plötzlich aufsprang und los wollte um das Faß auf der Bühne zu knacken.

Während BM Fehrenbacher Freibier ausschenkte: Die Stimmung.   
Mag sein, dass der Festwirt Fehrenbacher wertvolle Topps gab wie man ein Faß Freibier knacken bzw. den Zapfhahnen ins Faß schlagen sollte und was man vermeiden sollte um sich nicht zu blamieren. Jedenfalls hatte die AIZ genügend Gelegenheit gehabt in dieser dreiviertel Stunde sich das Freibier-Faß genau anzusehen: Der Stopfen war nicht gelockert und der Stopfen war so fest im Faß verkeilt wie andere 1.00ß Fässer auch.

Der überraschte Fehrenbacher ist eigentlich von -Grund her auch ein Alleinunterhalter. Das hatte er mit dem Thema VfR bewiesen, aber der Festwirt wusste ganz genau, dass das Volk Fehrenbacher mehr liebt und schätzt als ihn und dass Fehrenbacher der ideale Nachfolger für den noch amtierenden OB Gerlach wäre. Also fiel der Festwirt Fehrenbacher immer wieder in die Rede und humorvolle Ansprache und drängte Fehrenbacher geradezu  "lieber das Faß Freibier zu knacken als weitere Lobeshymen auf den VfR zu singen". Fehrenbacher fügte sich willig, konnte es sich aber nicht verkneifen als 100%-iger VfR-Fan zu outen.

Erstmals verpasste sich BM Fehrenbacher echte Brauerschürze.    
Das Volk war nach dem Anstich nicht mehr zu halten: Das Volk - vor allem die Jugend - stürmte in den ersten Rehen nahe der Bühne auf die Tische, um ein Freibier zu ergattern. Da half es auch nichts dass der Festwirt androhte es gäbe so lange kein Freibier bis wieder alle Jugendlichen von den Tischen verschwinden und sich wieder hinsetzen.

Die Jugend hat den Festwirt ausgelacht auch bei dessen Regie-Anweisung erst mit BM Fehrenbacher und Freibier zu prosten und dann für die lokale Presse. Die Jugend setzte sich Dank Fehren-bacher durch, der schnell zu den Humpen griff, alle füllte und in die glücklichen Gesichter der Jugend sah, die das Freibier genoß und sich sich bei ihm bedankte. Erst in diesen Minuten hatte Fehrenbacher sicherlich erkannt dass er beliebter ist als er gedacht hätte.

Besser als OB Kuhn auf dem Wasen in Stuttgart: BM Fehrenbacher.
Übrigens: Auch Aalener Stadträte waren als Promis anwesend, aber mit keinen Wort vom Festwirt begrüßt oder auf der Bühne erwähnt worden.  Der Vergnügungspark bietet wieder viele Neuheiten hatte aber erstmals einen Mangel: Es gibt leider nicht das traditionelle Riesenrad. Und an den Schießständen hatte man viele Jugendliche gesehen die zum Gewehr griffen. Da es regnete hielt sich der Ansturm des Publikums in Grenzen: Viele Schausteller hatten stundenlang nichts oder kaum was zu tun. Dieter Geissbauer
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Wenn BM Fehrenbacher doch nicht OB wird muß er nicht zurück nach Waiblingen in die Kanzlöei sondern könnte seinen Lebens-unterhalt mit mehr Geld auch als bester Humorist selbst  bestreiten.