Leider nur noch kurze Zeit im Aalener Landratsamt geöffnet:
Schüler-Kunst vom geschmückten unbenutz-baren WC bis zu Traum-Modellen auf Ostalb

Sogar "Ritter Rost" bekam ein neues Zuhause im Foyer des
Landratsamtes: Grüne Kunst wächst über Wasser in 1. Stock

Die Krönung der Ausstellung: Was man alles aus einem WC-Deckel als Ostalb-Schülerkunst verkauft?         AIZ-Fotos: dieter Geissbauer
Aalen.
"Schulkunst: Wohnen und Raum erfahren" lautet der Titel einer der bedeutendsten Ausstellungen bis zum 15. Mai 2013 im Foyer des Landratsamtes Ostalbkreis. Das Besondere uns sensationelle ist die Tatsache dass sich hier ein Spektrum der verschiedensten Themen in einem vereint: Schüler der Ostalb-schulen haben sich Gedanken gemacht wie ihr Welt auf der Ostalp optimal aussieht - auch auf dem WC oder in der Wohnwelt. Dabei kam es nicht darauf an Perfektionität zu demonstrieren um gute Noten der Lehrer zu bekommen sondern aus dem Herzen heraus eine neue aber dennoch fiktive Ostalb-Welt zu schaffen. Dabei haben auch Behinderte mit gewirkt, die sogar ein Zelt in überdimensionaler Größe geschaffen haben.

Nun hätte man im Kreishaus sagen können ein solches Sammel-surium von Wunschmodellen aber auch Kunstwerken an den Wänd-en passt nicht zusammen. Das aber ist das Wunsch-Leben auf der Ostalb: Auch die Bilder vom Innenraum von Kirchen, wo sich Menschen auf dem Härtsfeld versammeln die sich in den Glauben und die bessere Welt dort zurück ziehen können - im Schutze von Gott und Jesus. Dabei spielt die Konfession keine Rolle mehr.

Vor allem besticht die Vielfalt der bunten Themen und Farb-Kompositionen und die Tatsache dass das ganze Foyer des Landratsamtes mit einbezogen wurde in diese Ausstellung. sogar der "grüne Baum" der vom Erdgeschoß in den ersten Stock hoch wächst bis zum Sitzungssaal, oder die Rosengestecke auf dem Tresen der Information, die sich nahtlos in diese Ausstellung einpassen lassen,  auch wenn sie nichts mit dieser sehenswerten kostenlosen und grandiosen Ausstellung zu tun haben, die täglich kostenlos auch von Klassen besucht werden sollte. Dabei sollte man nicht versäumen einen Besuch bei "Ritter Rost" abzustatten.

Eine weitere Neuerung ist, dass wieder einmal die Meinung der Ausstellungs-Besucher abgefragt wird. Schon ein guter Ansatz zur Kommunikation aber fast versteckt unter bzw. an der der Treppe zum 1. Stock falsch platziert: Ein solcher neu geschaffener Pult gehört attraktiver gestaltet und mitten ins Herz dieser Ausstellung die leider nur noch bis 15. Mai dauert. Schade dass dann die großartigen Werke der Ostalb-Schüler entweder vernichtet werden, oder in den Kellern verschwinden und sicherlich nur wenige Werke die Momentaufnahme der Ostalb überleben. Dieter Geissbauer

die Rosen auf dem Info-Tresen gehören nicht zur neuen Ausstellung.


Gläubige auf dem Härtsfeld: Ostalb-Zusammenhalt in der Kirche.     

Hier haben sich sogar im Bild die kleinen Künstler mit eingebracht.