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Kulturelles Gedächtnis der Region im Limestor bewahren:
Da staunten die 33 Chefs der 23 Museen der
Ostalb und aus Heidenheim über Kulturerbe
Arbeitskreis Museen im Ostalbkreis traf sich zum 25. Mal
dies-
es Mal in Dalkingen: Zuwachs in Ellwangen und in Rosenberg

Zu sehen am weltberühmten "Limestor
Dalkingen" Katja Baumgär-tner (rechts außen), die den
Arbeitskreis durch das Limestor führte.
Rainau-Dalkingen. Zu seinem turnusmäßigen Frühjahrstreffen kamen im Limestor Dalkingen 33
Verantwortliche aus 23 Museen des Ostalbkreises und Gäste aus den Museen des
Landkreises Heidenheim zusammen. Das Informationsforum dient dem Aus-tausch
und der Vernetzung der Museen, um die hiesige Museums-landschaft für die
Besucherinnen und Besucher auszubauen und attraktiv zu gestalten.
Bürgermeister Krafft begrüßte als Gastgeber die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Museen in der Gemeinde Rainau und bewertete das Netzwerk als
positives Forum. Die daraus erzielten Synergiee-ffekte kämen den Gästen der
Museen zugute. Sein Dank galt auch den Limes Cicerones, aus deren Reihen
Katja Baumgärtner zuvor den Arbeitskreis am Limestor kompetent und lebendig
geführt hatte.
Heidrun Heckmann, die bei der Landkreisverwaltung zuständige Referentin
für Museen und Limes, blickte auf den einen Tag zuvor stattgefundenen
Internationalen Museumstag unter dem Motto „Museen, unser Gedächtnis"
zurück. Mit diesjährig 22 teilnehm-enden Museen nimmt der Ostalbkreis seit
Jahren den Spitzenplatz unter den Landkreisen Baden-Württembergs ein und ist
damit gleichauf mit den Bundesländern Berlin und Saarland. Für das
bevorstehende Sommerferienprogramm rief sie die Museen auf, wieder ein
abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Im Jahr 2010 gab es
145 Einzelveranstaltungen und 13 Museen für Daheimgebliebene und
Urlaubsgäste.
Die Museumslandschaft bekommt 2011 erneut Zuwachs mit zwei Museen in
Ellwangen und Rosenberg, die dem Künstlerpfarrer Sieger Köder gewidmet sind.
Das Goldbergmuseum kann mit der neuen Abteilung „Archäologischer Schnitt -
Landschaft und Zeit im Ries" aufwarten. Gleichzeitig wurde vom Arbeitskreis
auch mit Sorge betrachtet, dass Museen im Kreis geschlossen werden bzw. von
der Schließung bedroht sind, was einen Verlust für die Kulturlandschaft
bedeutet. Das Motto des Museumstages „Museen, unser Gedächt-nis" müsse über
den Tag hinaus seine Gültigkeit haben sein, bef-anden die Mitglieder des
Arbeitskreises. |