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Widerstand für die neue Landesregierung nun
angekündigt:
Ostalb-Ex-Polizeichef Rolf Rapp fordert "Kei-
ne Sonderopfer für Versorgungsempfänger"
Die Stellungnahme des
Finanzministeriums BW zu aktuellem
Vergleich zwischen Rente u. Ruhegehalt in vier neuen Fällen
Aalen. Zur Jahreshauptvershauptversa-mmlung des Bundes der
Ruhestands-beamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) Baden-Württemberg im
Ortsverband Aalen begrüßte der Ex-Ostalb-Polizeichef und heutige Vorsitzende Rolf Rapp
(unser Foto) am 12.Mai 2011 eine
stattliche Anzahl von Mitgliedern in der Gaststätte „Eichenhof". Rapp gab einen kurzen Rechen-schaftsbericht über die
Aktivitäten im vergangenen Jahr und hob dabei die monatlichen Stammtische
und Sprech-stunden, die Beratungs- und Betreuungs- sowie die rege
Verbands-arbeit hervor.
Im letzten Jahr hat der Verband 2 Mitglieder durch Tod
und 2 durch Kündigung verloren; der Mitgliederstand beträgt gegenwärtig 299
Mitglieder (297 im letzten Jahr). Der BRH vertritt landesweit ca. 23.000 Mitglieder ehemals
Beschäftigter und deren Hinterbliebenen des öffentlichen Dienstes des Landes
und der Kommunen. Vor allem sind in ihm ehemalige Lehrer, Richter, Polizei-,
Justiz-, Kommunal- und Finanzbeamte sowie Tarifbeschäftigte der öffentlichen
Verwal-tung organisiert.
Ein herzlicher Willkommensgruß galt den beiden Gästen,
Manfred Ripberger, Vorsitzender des BBW-Beamtenbund Tarifunion im
Regierungsbezirksverband Stuttgart und Vorsitzender des Kreisverbandes der
Deutschen Polizeigewerkschaft sowie der Gesch-äftsführerin und Justitiarin
des BRH Baden-Württemberg, Frau Ulrike Schork.
n seinem Grußwort ging Herr Ripberger auf die veränderte
Lage nach der Landtagswahl ein. Was haben wir zu erwarten? Er verdeutlichte
die Haltung des Beamtenbundes, falls die neue Landesregierung Eingriffe in
das Versorgungsrecht planen sollte. Hier ist mit dem energischen Widerstand
des BBW zu rechnen.
Frau Schork gab einen umfassenden Überblick über die
politischen Ereignisse der letzten Zeit, die für die Versorgungsempfänger
von Bedeutung sind. Der Themenbogen spannte sich über den Koalitio-nsvertrag
von Grün/Rot, Probleme des Landeshaushaltes bis hin zu den Überlegungen der
Grünen, die Beihilfesätze für die Versorgungs-empfänger zu kürzen. Hier
würden sie auf den entschiedenen Wid-erstand des BRH stoßen.
Von großem Interesse war eine Stellungnahme des
Finanzminis-teriums BW zu einem Vergleich zwischen Rente und Ruhegehalt in
vier praktischen Fällen. Unter Einbeziehung aller Faktoren ergab sich, dass
nur in einem Fall die Pension geringfügig höher war als die Rente.
Weitere Themen waren noch die geringfügigen Erhöhungen
der Versorgungsbezüge und der Renten in diesem Jahr sowie verbandsinterne
Angelegenheiten. Im Oktober 2011 wird auf einem Landesvertretertag der
gesamte Landesvorstand des BRH-BW neu gewählt. |