Austausch Fachsenfeld/Tatabanya steht auf festem Fundament
15 ungarische Schüler derzeit auf einwöchig-
em Besuch im  Aalener Stadtteil Fachsenfeld
Fazit: "Die Freunde unserer Freunde sind auch unsere Freun-
de dafür ist Europa geschaffen" betonte Gerlach und dankte


Oberbürgermeister Martin Gerlach und Rektorin Ute Hayszan (links) mit den Gästen aus der ungari-schen Partnerschule aus Tatabanya.
Aalen-Fachsenfeld. Es ist bereits der 12. Austausch zwischen der Reinhard-von-König-Schule Fachsenfeld und der Partnerschule in Tatabanya. 15 ungarische Schülerinnen und Schüler sind derzeit auf einem einwöchigen Besuch in Fachsenfeld. Am 02. Mai 2011 empfing OB Martin Gerlach die Gäste aus der Partnerstadt im Aalener Rathaus. Mit einem historischen Rückblick von den ersten keltischen Siedlungsspuren über die römische Epoche schlug das Stadtoberhaupt einen Bogen zur Gegenwart und beschrieb Aalen als lebens- und liebenswerte Stadt in schöner Landschaft mit hohem Freizeitwert und attraktiven Arbeitsplätzen.

Den jungen Gästen empfahl er die Hochschule Aalen mit ihren 4.200 Studierenden, davon rund zehn Prozent aus dem Ausland. "Die Stadt lebt vom Metall" betonte Gerlach und verwies auf die Eisenerz-gewinnung  und die Metallverarbeitung: "In Aalen werden die größten Motoren gegossen, Kurbelwellen für den Schiffsbau und viele Teile für das Auto produziert".

Auch auf die Städtepartnerschaften ging das Stadtoberhaupt ein. Am kommenden Wochenende werde der Partnerschaftsvertrag mit dem italieni-schen Cervia unterzeichnet, der fünften Partnerstadt Aalens. "Die Freunde unserer Freunde sind auch unsere Freunde, dafür ist Europa geschaffen" betonte Gerlach und dankte den Schulen, dem Lehrpersonal und den Gasteltern, welche den Schüleraustausch ermöglichen und die Partnerschaft mit Leben erfülle.
 
"Wir freuen uns jedes Mal auf die Begegnungen in Aalen" dankte die ungarische Lehrerin Agnes Schamberger im Namen der Delegation. "Wir gewinnen jedes Mal neue Freunde". Die Kontakte seien intensiv, sodass ehemalige Schüler auch nach Jahren noch auf privater Basis den Austausch pflegten. "Und die Partnerschaft ist auch wegen der Sprachpraxis von uns sehr wichtig".

Das einwöchige Besuchsprogramm der Gruppe ist umfangreich: neben der Einfahrt in den Tiefen Stollen und einer Stadtführung nehmen die Gäste am Schulausflug teil, der unter anderem nach Holzmaden und zum Schwabenpark führt. Am Donnerstag steht in Kooperation mit den örtlichen Vereinen ein Sporttag auf dem Programm. Der gemeinsame Ausflug führte in diesem Jahr nach Schwäbisch Hall. Überrascht stellt die ungarische Lehrerin Scham-berger fest: "Ich war schon sechs Mal hier, aber immer wieder erlebe  ich etwas Neues. Und immer ist es wunderschön."