Lob von Bürgermeister Wolfgang Hofer und Gemeinderat:
Bilanz der Musikschule Essingen dokumen-
tierte den Erfolg: "79% Kosten sind gedeckt"

Neuer Flügel: Derzeit 12 Mitarbeiter und a
ls neues Projekt
plant Leiter Vogelmann "Rockband der Essinger Parkschule"


Musikschule in Essingen (Bild links). Rechts: Ausgelagert sind die Kurse Blockflöte, Gitarre und musikalische Erziehung in Lauterburg.
Essingen. 30 Jahre nach ihrer Gründung und nach mancherlei finanziellen Engpässen steht die Essinger Musikschule in voller Blüte. Sie wird derzeit von 319 Schülern besucht und zwar zu 53 Prozent im Gruppen- und zu 47 (Neresheim 99) Prozent im Einzelunterricht. Der Leiter der Schule, Richard Vogelmann, bezifferte die Zahl der Unterrichtsfächer auf minimal zwölf einschließlich aller Blockflötenarten.

Bilder vom letzten glanzvollen Frühjahrskonzert der Musikschule.    
Er nannte unter den weiteren Angeboten den Musikgarten, die Musikalische Früherziehung, das Instrumentenkarussell, schließlich (Liebhaber)Orchester, Kindertanz und Ballett. Dieses universelle Spektrum sei dem Einsatz von 12 qualifizierten Lehrkräften zu verdanken. Als ganz neues Projekt nannte Vogelmann die Rockband der örtlichen Parkschule. Zur Vielfalt des Angebotes gehöre weiterhin der Unterricht in verschiedenen Dependencen und in Lauterburg. Zur Zeit prüfe man an ein Konzept für Senioren. Nach der letzten Gebührenerhöhung arbeite die Schule mit einem Kosten-deckungsgrad von 79 (vorher 71) Prozent.

Bürgermeister Wolfgang Hofer sowie die Gemeinderäte Dr. Dieter Bolten, Philipp Wagenblast und Manfred Kolb lobten unter anderem die häufigen Auftritte (in der Regel jährlich 20) in der Öffentlichkeit als Eigen- oder Mitveranstalter. Die Stimmung im Rat war so gut, dass der Antrag Vogelmanns auf Beschaffung eines neuen Stutzflügels im Werte von 13 700 Euro problemlos durchging. Dies umso mehr als sich der Förderverein zu einer Kostenbeteiligung von 6000 Euro bereit erklärt hatte.

Kosten höher als Erlös: Der Plan, von den Bürgern im Sanierungs-gebiet Ortsmitte II einen Ausgleich für die Werterhöhung ihrer Grundstücke zu verlangen, wurde aufgeben, nachdem Verwaltung und Sanierungsträger zu der Ansicht gekommen sind, dass der dazu nötige Verwaltungsaufwand von 33.700 Euro in einem krassen Missverhältnis zur Bodenwerterhöhung (19.500 Euro) stehe.

24.000 Euro für RÜB Suhl: Das Regenüberlaufbecken Suhl (Essin-gen II), das in den 80er-Jahren nördlich des Lehbaches ohne Stromanschluss erbaut wurde, sondern nur mit einer inzwischen aufgegebenen, ausgeklügelten Wasser- und Öldrucksteuerung betrieben werden konnte, soll mit einem Kostenaufwand von rund 24.000 Euro modernisiert werden.

Tipps des Bürgers: Der neuerdings mit viel Passion aktive Frage-steller Ernst Holzwarth gab einige Anregungen betreffend die Licht-anlage in der Bahnhofstraße, den möglichen Ausbau von Dauer-wang- und Aalener Straße als Durchgangsstraßen sowie die Überbelegung der Parkplätze beim Ärztehaus. Er gab zu bedenken, dass der nächste Regelparkplatz kaum ausgelastet erscheine.