Klares Ja zur "Weiterentwicklung der Bildungsregion Ostalb":
Bildungs-Auswahstandorte für Bericht waren
Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd
Bildung im Ostalbkreis 2011:  Ostalbkreis stellte den ersten Bil-
dungsbericht in der Kreistagssitzung am 12. April 2011 nun vor

Übergabe des 1. Bildungsberichts für Ostalbkreis an Landrat Pavel

Aalen.
In Zusammenarbeit mit der Abteilung Schulpädagogik/Empi-rische Schulforschung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd und der Fakultät Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Dresden hat das Bildungsbüro Ostalb beim Landratsamt einen 1. Bildungsbericht für den Ostalbkreis erarbeitet. Dieser stellt ein Monitoring dar, das einen Überblick über Besonderheiten und Entwicklungspotenziale im Ostalbkreis gibt und Grundlagendaten für politische Diskussionen und Maßnahmen-pakete liefert.

Der 1. Bildungsbericht (siehe Download pdf-Datei unten) wurde in der Sitzung des Kreistages am 12. April 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben Vertretern des Bildungsbüros Ostalb waren auch Prof. Dr. Axel Gehrmann (Technische Universität Dresden, Fakultät Erziehungswissenschaften), der die Federführung bei der Erstellung des Berichts inne hatte, sowie Co-Autoren bei der Übergabe des Berichtes eine Stunde vor Sitzungsbeginn mit dabei.

Die Bildungsberichterstattung soll als wichtiges Instrument zur Analyse der bestehenden institutionalisierten und non-formalen Bildungssysteme Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken im Bildungsbereich aufzeigen und die Basis zur Formulierung strategischer "Bildungs-Ziele" im Ostalbkreis sein.

Nach über einjähriger Pionierarbeit hat die Projektgruppe um Prof. Gehrmann von der Abteilung für Schulpädagogik/Empirische Schulforschung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd (jetzt Technische Universität Dresden) den 284 Seiten umfassenden Bericht Bildung im Ostalbkreis 2011 fertig gestellt.

Bildung im Ostalbkreis 2011 besteht aus sieben Kapiteln, die sich mit den Bildungsinstitutionen des Kreises beschäftigt. Die Analyse übernimmt mit ihrer Gliederung und den erhobenen Indikatoren ausgewählte Strukturen der Bundesbildungsberichte und des Landesbildungsberichts Baden-Württemberg, deren Konzeption einer biografischen Perspektive lebenslangen Lernens folgt und einen Zeitraum umreißt, der von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenen-alter reicht. Dabei werden folgende zentrale Kapitel erschlossen:

  • Rahmenbedingungen und Grundinformationen (Kap. A),

  • Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (Kap. B),

  • Allgemein bildende Schulen (Kap. C),

  • Berufliche Bildung (Kap. D),

  • Hochschulen (Kap. E),

  • Weiterbildung (Kap. F) und

  • Nonformale und informelle Lernwelten (Kap. G).

Um zudem einen differenzierteren Blick in die Bildungslandschaft des Ostalbkreises zu erhalten, wurden darüber hinaus sechs Aus-wahlgemeinden genauer betrachtet. Dabei fiel die Wahl mit Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd auf die drei bevölkerungsreichsten Städte sowie stellvertretend für die jeweiligen Raumschaften und die unterschiedliche Größe sowie Struktur der Orte auf die Städte Bopfingen und Heubach sowie die Gemeinde Gschwend. Bildung im Ostalbkreis 2011 legt querschnittliche wie längsschnittliche Daten vor und wird für den Ostalbkreis eine wichti-ge Grundlage zur Weiterentwicklung der Bildungsregion Ostalb sein, zu der wir uns im Februar 2010 zusammengefunden haben.

Als nächste Schritte sind bis zum Sommer 2011 eine Beratung und Diskussion in verschiedenen Fachgremien des Ostalbkreises sowie die Einbindung der im Bildungsbereich Aktiven und der Öffentlichkeit in einer Bildungskonferenz vorgesehen. Der Bildungsbericht steht hier als Online-Version zum Download bereit. In begrenzter Anzahl stehen auch Print-Exemplare zur Verfügung, die bei der Pressestelle des Ostalbkreises unter Tel.: 07361 503-1211 oder per E-mail an
pressestelle@ostalbkreis.de angefordert werden können.