|
Systeme Analyse und
Reparatur von Photomasken in Taiwan:
Weltweit größte
Mikrochip-Firma bestellte bei
Zeiss nun für Photomasken für 14,5 Millionen
"Der durch die Finanzkrise ausgelöste
Investitionsstau löst sich
bei Zeiss mit aktuellen Belebung des Halbleitermarktes auf"

Aufträge
für 14,5 Millionen Euro: Die AIMS™ und MeRiT® System von
Zeiss sind essentiell um
Photomasken fehlerfrei herzustellen.
Oberkochen/Jena. Der weltweit größte Auftragsfertiger
für Mikro-chips bestellte mehrere Systeme zur Analyse und Reparatur von
Photomasken bei Carl Zeiss. Der
Auftrag hat ein Volumen von 14,5 Millionen Euro. „Mit der immer weiter
fortschreitenden Miniaturi- sierung von Chipstrukturen kommt unseren
Systemen zur Masken-analyse und Reparatur von Maskenfehlern eine steigende
Bedeutung für eine hohe Gutausbeute in der Chipproduktion zu.

Der durch die Finanzkrise ausgelöste Investitionsstau löst sich mit der
Belebung des Halbleitermarktes auf, was dieser Auftrag eindrucksvoll
bestätigt“, erläutert Dr. Oliver Kienzle, Geschäftsführer der
Carl Zeiss SMS GmbH, Jena. Die
Halbleiterindustrie befindet sich nach einer langen Rezession wieder in
einem starken Aufwärtstrend, vor allem durch die gestiegene Nachfrage nach
Unterhaltungselektronik wie Handys oder Kameras sowie durch neue Anwendungen
wie Tablet-PCs oder Smartphones.
Der Kunde aus Taiwan bestellte insgesamt drei Geräte, um Photo-masken – die
für die Chipherstellung essentiell sind – zu prüfen und zu reparieren. Das
erste System ist ein AIMS™ 32-193i und dient zur Defektanalyse von
Photomasken, indem es unter den gleichen optischen Bedingungen wie bei der
Waferbelichtung analysiert, inwieweit sich Maskendefekte auf die
Chipstruktur übertragen. Außerdem können Defektreparaturen optisch
verifiziert werden.
Die weiteren zwei bestellten Reparatursysteme mit dem Produktnamen MeRiT®
reparieren Defekte auf Photomasken mit einer Genauigkeit von wenigen
Nanometern. Basierend auf einer Elektronenstrahltechnologie kann dabei
sowohl fehlendes Material ergänzt als auch überschüssiges Material weggeätzt
werden.
Die Systeme werden an den Standorten Rossdorf und Jena entwickelt und in
Jena produziert. Alle drei Geräte werden im Laufe der nächsten sechs Monate
in Taiwan installiert. |