Turbo-Thilo und OB fühlen sich als Weihnachtsmann im Juli:
"Mit Verkauf des Ostertaggebäudes sind wir
alle Glückskinder - auch unser BM Steidle"
Zwar wurde nicht über Geld beim Verkauf gesprochen aber
das neue Konzept wertet bis 2017 "Quartier Aalen-Süd" auf


OB Rentschler (rechts) und BM Steidle (links) haben das Problem Osstertag durch Verkauf "eingetütet".   AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen. Die Pressemeute hat es vernommen und am Donnerstag Minuten verspätet (die Pressekonferenz sollte schon um 13,15 Uhr beginnen) als OB Rentschler freudestrahlend und siegessicher als sei ihm ein besonders schwerer Stein vom Herzen gefallen mit Baubürgermeister Steidle in Raum 141 einmarschierte, wo sogar das Fernsehen (Regio-TV) geduldig wartete: Zwar war es am selben Tag von der Schwäpo schin verkündet worden aber das liest ja sowieso keiner: Die Stadt Aalen hat das gesamte Ostertag-Gebäude mit Arial für "einen Euro bis zu zig-Millionen Euro" (das bleibt Geheimnis der Käufer) verkauft in der Hoffnung dass das gesamte Areal noch attraktiver wird und der Schandfleck Ostertag-Gebäude endlich restauriert und genutzt werden ("die Substanz ist sehr gut". In der Tat: Dem OB fiel ein schwerer Stein vom Herze, das zeigten dann die 36 Minuten Pressekonferenz, in der es kaum Fragen gab, zumal die Investoren ein klares Vermietungs-Konzept haben und auch der schwierige Zugang zu 13.000 Quadratmeter Fläche vom Übergang Walkstraße aus verschwindet und woanders "automatische Zugänge" neu gestaltet werden, sodass der Publikumsverkehr kaum Belastung bildet.

Eingang zum Ostertag-Gebäude das nun verkauft wurde.                

Zwar wurde in der gesamten Pressekonferenz kaum über -geld gesprochen, aber eines war sicher: Bürgermeister Steidle schloss sich dem Aufatmen von OB Rentschler an und sammelte nicht die Lorbeeren ein, sondern ließ es verkünden: "Wirtschaftsbeauftragter Weiß hat diesem Verkauf zur Geburtsstunde verholfen und hatte die Kontakte zu den beiden Investoren vermittelt" und OB Rentschler machte sich als Geburtshelfer nützlich und sagte begeistert: "Wir alle sind Glückskinder, auch Bürgermeister Steidle, denn damit wird dem Quartier Aalen zum Durchbruch verholfen.

Mögliche neue Zufahrt und Ausfahrt ist schon bestens vorhanden.   
Seit 14 Jahren wurde erstmals wieder der Produktionsschlüssel von Ostertag und dem gesamten Bereich zurück gedreht und mit den neuen Investoren hat dieses Gebäude viele Millionen Potential für Folgemillionen-Investitionen im Radius bzw. Umkreis von 500 Metern bekommen". Nun konnte Rentschler sich in Begeisterung nicht mehr selbst zurück halten: "Das ist nun ein spitzenmäßiges Quartier Süd und vor Monaten hatte noch keiner daran geglaubt dass der Ostertag-Geländeverkauf zu neuen Taten animiert und weitere Investoren nach Aalen holt".

Die beiden Mutigen Investoren/Käufer: Von links Stützel und Kollege.
Der OB bezeichnete Stützel und seinen Geschäftspartner als "Patrioten" und zollte beiden Investoren und Käufern "höchsten Respekt. Wir haben nun einen Partner aus der Heimatstadt Aalen der viel als Investor versteht und sogar schon ein Konzept vorlegt". Allerdings habe sich kurzfristig dieser Verkauf ergeben, sodass aber noch umgehend der Ausschuss des Gemeinderates mit einbezogen wird.

Innen bestens in Schuss und außen ein Noch-Aalen-Schandfleck.   
Auch Bürgermeister Steidle atmete auf: "Nach 15 Jahren gibt es endlich auch auf dem Ostertags-Gelände ein neues Gesicht für die Stadt Aalen, zumal ca. 15 Millionen in den Bahnübergang Walk-straße investiert werden". Aalen wandle derzeit sein Gesucht sowohl auf dem ganzen Stadtgebiet und nun auch auf dem Ostertag-Gelände ohne Risiko für die Stadt Aalen (die Verkaufs-Millionen sollen schon auf der Stadtkasse eingegangen sein). Steidle: "Herr Stützel das Ringen miteinander um den Verkauf hat sich in der Tat gelohnt und mit der Vertragsunterzeichnung am Freitag werden weitere 15 Millionen in die Bahnunterführung frei..."

Im Hintergrund: Auch das Fernsehen (Regio-TV) war mit dabei.       
Investor Stützel stellte das Konzept vor, das in den ersten Zügen vorliegt: Es wird nichts geben was in den renovierten Räumen gelagert werden kann. Es seien sogar begleitende Dienstleistungen wie Hebebühnen geplatzt. Aber jetzt habe der Statiker zuerst einmal das Wort und müsse beurteilen ob alle diese großen Belegungs-Träume verwirklicht werden können. Eines sei sicher: "Wer jetzt schon Räume im Ostertag-Gebäude angemietet hat darf weiter Mieter bleiben". Die innere Bausubstanz sei "sehr gut" aber im Gegensatz müsse am Ostertag-Gebäude ein neues modernes Aal-en-Gesicht entstehen. Es wurde sogar davon geträumt auch eine Gastronomie im renovierten Gebäude zu installieren.

Ihr Herz schlägt weiter für Aalen: OB und Investor Stützel (rechts).    
OB Rentschler dazu begeistert: "Seit acht Wochen ist dieses Thema heiß" und Bürgermeister Steidle bezeichnete das Ostertag-Gebäude "als ein Teil der Aalener Geschichte" und als "ein Stück Aalener Zukunft". "Sanierung statt abreißen" sei der richtige Weig, darin waren sich Steidle und OB einig. Dieter Geissbauer





Genügend Parkplätze sind auch noch vorhanden: Derzeit Verkauf.   















Beispiele für neue Nutzung des "S.A.F.E"  im Ostertagprojekt. S=Storage, A=Aalen, F=Fahrzeuge und E=Eigentum im Klartext.