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Wer davon betroffen ist
weiß wie schwer das Leben wird:
Kindesmißbrauch: So können wir auf Ostalb
und in Deutschland unsere Kinder schützen
Der Fall aus Aalen: "Täter F. sitzt zwei
Jahre im Knast und ich muß darunter ein Leben lang leiden" - Ralf Schmitz
klärte auf

Missbrauch-Experte Ralf Schmitz klärte Kinder auf und was machen die Eltern?
AIZ-Fotos:
http://www.sicher-stark-team.de/news.cfm
Aalen/Euskirchen.
Täter F. aus Aalen saß zwei Jahre im Knast wegen Kindesmißbrauch
und bekam vom Amtsrichter Lang wegen Uneinsichtigkeit zum Tatgeschehen keine
Bewährung. Er hat seine zwei Jahro angesessen und schon will der Aalener
Täter in Düsseldorf neue Kinder mißbrauchen? In Aalen sagt heute die
Betroffene A.: "Der hat es leicht: Er saß nur zwei Jahre im Knast und ich
muss ein Leben lang unter dem Mißbrauch und den Folgen leiden! Das ist
schlimmer als lebenslangen Knast für mich", sagte sie der Therapeutin in der
Trauma-Abteilung im Ostalbklinikum. „Wie
können wir unsere Kinder vor sexuellen Übergriffen schützen?“

Kindesmissbrauch: So können
wir auf der Ostalb und in ganz Eutschland unsere Kinder schützen:
Missbrauch-Experte Ralf Schmitz klärte Kinder auf Aalen/Euskirchen auf.
Viele Hinweise und Verhaltensvorschläge bekamen Eltern und Erzieher am in
der Kita der Johanniter-Unfall-Hilfe durch den Missbrauch Experten Ralf
Schmitz. Die Leiterin Frau Liane Riedel hatte in Zusammenarbeit mit dem
Sicher-Stark-Team den hochqualifizierten Präventionsex-perten zu einem
Sicher-Stark-Kurs in die Kita eingeladen. In der eintägigen
Tagesveranstaltung, wurden zunächst die Kinder geschult und im Anschluss die
Eltern Die zahlreichen Kinder bekamen von Mißbrauch-Experte Ralf Schmitz
ihre vielen Fragen gut strukturiert beantwortet und erlebten mit kleinen
Rollenspielen am eigenen Körper, wie es sich anfühlt, zum Beispiel von einem
Autofahrer entführt zu werden. Das geschah natürlich sehr spielerisch und
unter fachkundiger Aufsicht durch den Missbrauchexperte Schmitz, der seit
vielen Jahren von Kindergarten zu Kindergarten in Deutschland reist, um
Kinder, Eltern und Erzieher zu schulen. In der eintägigen
Tagesveranstaltung, wurden zunächst die Kinder geschult und im Anschluss die
Eltern.
Missbrauchexperte Ralf Schmitz klärt Lehrkräfte , Eltern und Kinder seit 20
Jahren auf ... Ralf Schmitz gab den Kindern eine Reihe von Sicherheitstipps.
Er rät dazu, mit Kindern das Telefonieren nach Hilfe zu üben. Auch
Notrufnummern und wichtige Telefonnummern, so zum Beispiel die Nummer gegen
Kummer, sollten auswendig gelernt werden, um immer Hilfe zu erhalten. Kinder
sollten – wenn möglich – in der Gruppe zur Grundschule oder zum Sport usw.
gehen. Kinder sollten angeleitet und ermutigt werden, bei
Gefahrensituationen gezielt Erwachsene um Hilfe anzusprechen und
Annäherungsversuche laut abzuwehren. Der Missbrauchsexperte Schmitz ging
sehr sensibel auf den sexuellen Missbrauch/ Gewalt im Detail ein. Sexueller
Missbrauch ist vorbereitet und geplant. Die Täter benutzten List und Tücke,
erzeugen Angst durch Autorität. Er zeigt in Rollenspielen, wie Kinder sehr
gute Chancen haben, sich zu befreien und übte mit den Kindergartenkinder das
„Nein“-Sagen und sehr realistische Gefahrensituationen. Zwei Drittel der
Täter sind im Bekannten-, Freundes- und Familienkreis zu finden.
Auf einen angezeigten Missbrauch kommen zehn ungemeldete Fä-lle, so die
Einschätzung des Missbrauchsexperten Schmitz. Immer wieder stellte Schmitz
mit verschiedener Wechselkleidung verschiedene Rollenspiele nach. Einmal in
einer Seitenstrasse, einmal an der Bushaltestelle und ein anderes mal auf
dem Spielplatz. Die Kinder müssen lernen, die Gefahren frühzeitig
einzuschätzen und handlungsfähig zu bleiben, so Ralf Schmitz, denn die
Eltern sind nicht immer in der Nähe und können ihrem Kind helfen. Vor allem
dürfen bei den Kindern keine Ängste aufgebaut werden. Jeden Tag sind
pädophilie Täter (Fleck Ostalb) auf den Straßen und im Internet unterwegs.
Pädophile informieren sich sehr gut über die Bedürfnisse von
Kindergartenkindern, machen verlockende Angebote.
Dafür will der Täter dann etwas zurück. Die gegebene Zuwendung und Zuneigung
manipuliert das Kind – es bekommt etwas, muss aber auch etwas zurückgeben.
Die Opfer brauchen jemanden, der ihnen glaubt! Ein Kind muss mindestens fünf
Erwachsene ansprechen, bevor ihm geglaubt wird. Hier müssen Eltern und
Erzieher früher und bereits bei den ersten Verdachtsfällen reagieren.
„Kinder sollten lernen, sich bei unangenehmen Gefühlen bemerkbar zu machen“,
empfiehlt Missbrauchsexperte Schmitz. Eltern sollten auch von ihren eigenen
Ängsten und Erlebnissen sprechen. So könnten Kinder auch bei Mobbing,
Erpressung und anderen Übergriffe leichter Hilfe suchen“, sagt er.
Die Kinder wissen jetzt nach dem Sicherheitstraining schon genau, wie Täter
vorgehen und wie sie sich wehren können. Hoffen wir, dass sie das Erlernte
nie anwenden müssen. Allen Beteiligten hat der Sicher-Stark-Kurs sehr viel
Spaß bereitet, obwohl es sich um ein sensibles und ernsthaftes Thema
handelte. Herr Schmitz konnte mit seiner humorvollen Art und seiner Puppe
Felix die Kinder immer wieder auflockern und zum Lachen bringen, was den
Lernerfolg positiv beeinflusste. In seinen Büchern, DVD, CDs und im
Safer-Family-Video-Kurs den er mit der Polizei entwickelt hat, gibt er
anderen Eltern und Fachkräften, viele hilfreiche Verhaltenshinweise und
Tricks, aus über 20 jähriger Berufserfahrung in Kitas und Grundschulen.
Tipps für Eltern:
http://www.sicher-stark-team.de/news.cfm
file:///C:/AIZ2016/button/kinderscheander.htm |