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Fußgängerüberweg-Brücke
steht schon in Foto-Montage:
Endausbau der Kreisel-Szene mit Fußgäng-
er-Brücke über unsichere "Rombachstrasse"
Kemproblem bildet die Höhendifferenz
zwischen Waldcampus
und ankommenden Steg und der sollte auch barrierefrei sein

Aalen.
Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Die Fußgänger bekommen einen
Fußgängerbrücke am Hochschul-Kreisel vom Parkhaus zur Fachhochschule am
Burren: Am 02.06. lautet in der Gemeinderatssitzung der Antrag der
Stadtverwaltung Aalen:

1. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt beschließt die Einrichtung
von Fußgängerüberweg über die Rombacher Straße im Bereich des
Kreisverkehres.
2. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt beauftragt die
Stadtverwaltung eine weitergehende Untersuchung für eine Querungsmöglichkeit
von einem darauf spezialisierten Fachbüro durchführen zulassen.
Der Kreuzungsbereich Rombacher Straße, Anton-Biber-Straße und
Beethovenstraße wurde durch den Bau eines Kreisverkehrs im letzten Jahr neu
geordnet. Aktuell können Fußgänger die Straßen über Ouerungshilfen in der
jeweiligen Straßenrnitte der Rombacher Straße und der Beethovenstraße
erleichtert überqueren. Radfahrer können die Quenungshilfen ebenfalls
nutzen.
2010 wurde eine direkte Verbindung des Parkhauses Rohrwang mit dem FH-Bau
untersucht. Da diese Fußgängerbrücke nicht vollkommen barrierefrei gestaltet
werden könnte und lediglich eine Wegebeziehung abdecken würde, wurde diese
Lösung in den vergangenen Jahren nicht weiterverfolgt.
Der Gemeinderat hatte sich am 20.11.2014 für eine verbesserte
Querungsmöglichkeit ausgesprochen und die Untersuchung eines
Fußgängerrsteges gefordert. Im Rahmen des städtebaulichen ldeen-Wettbewerbes
wurden von den vier beteiligten Büros (Riehle + Assoziierte, Aldinger,
MCL Ferdinand Heide) hierzu Lösungen entwickelt, die am 05.03.2015 im
Gemeinderats-Ausschuß vor-gestelltt wurden aber insgesamt doch
unbefriedigend blieben. Von Seiten der Hochschule wurde daraufhin in jener
Sitzung erklärt, dass man die Idee eines $teges aufgebe. Auch die
Nachuntersuchung durch den Wettbewerbssieger. MGF Architekten, in den
folgenden Monaten brachte keine praktikable Lösung hervor.
Das Kemproblem bildet die Höhendifferenz zwischen Waldcampus und ankommenden
Steg 15,50 Meter,. die sich entweder nicht barrierefrei ausgestaltet lässt
öder mit überlangen Bauwerken verbunden ist. Der barrierefreie Weg wäre mit
Steg, sei es über gerade oder spiralförmige Rampe.
Zudem werden durch einen Steg zwischen Behnischbau und Waldcampus
schwerpunktmäßig studentische Wegebeziehungen äbgedeckt. Für Bewohner des
Hüttfeldes, die Freizeit- und Naherh-olungsziele im Rohrwang oder die
geplante Kita auf dem Waldcampus erreichen wollen, würde der Steg ebenfalls
zu weiteren Wegstrecken führen oder aus diesem Grund gar nicht erst genutzt
werden. Die Kosten für einen solchen Steg werden je nach Konstruktionsart
auf bis zu zwei Millionen Euro geschätzt
Am 04.03 2016 fand eine lnformations-Veranstaltung für alle
Gemeindents-Fraktionen an der Hochschule statt, in deren Rahmen
die·Ouerungsmöglichkeiten vor Ort anschaulich diskutiert werden
konnten. Die Mehrheit der vier anwesenden Gemeinderäte sprach sich. dafür
aus, in einer neuen Studie weitere Querumqsmög-lickeiten von einem auf
Brückenbauwerke spezialisierten Büro untersuchen zulassen. Das Ergebnis:
Eine Brücke über die Rombacher Straße. DG |