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Statt kleiner Behälter großer
Wasserhochbehälter günstiger:
Erneuerung: Seit der
Eingemeindung ist die
Trinkwasserversorgung in Jahre gekommen
Baubeginn für neuen Wasserhochbehälter beim Sturz in
Wa-
sseralfingen:Neues Trinkwasser für Wasseralfingen und Hofen

Gemeinsam
wurde der erste Spatenstich ausgeführt. Mit dabei Ortsvorsteherin Hatam und
OV Maier. AIZ-Fotos: Stadtwerke Aalen.
Aalen-Hofen/Aalen-Wasseralfingen. Die Wasserhochbehälter u. Hauptwasserleitungen in Wasseralfingen und Hofen sind
in die Jahre gekommen. Die wesentlichen Bestandteile der dortigen
Trinkwass-erversorgung stammen noch aus den Zeiten vor der Eingemeindung. Hofen wurde am 1. April 1972 zu Wasseralfingen eingemeindet. Am 21. Juni
1975 wurde Wasseralfingen mit Aalen zur Stadt „Aalen-Wasseralfingen“
vereinigt, welche am 1. Juli 1975 den heutigen Namen „Aalen“ erhielt. Vor
allem zahlreiche kleinere Wasserh-ochbehälter und technische Einrichtungen
wie der Hochbehälter Hofen (250 Kubikmeter Fassungsvermögen), das Pumpwerk
Hofen (Fördermenge: 180 Liter/Minute), der Hochbehälter Oberalfingen
Hochzone (50 Kubikmeter Fassungsvermögen), der Hochbehälter Oberalfingen
Niederzone (145 Kubikmeter Fassungsvermögen), die Pumpstation Oberalfingen
(Fördermenge: 60 Liter/Minute), der Hochbehälter Attenhofen (120 Kubikmeter
Fassungsvermögen), der Hochbehälter Erzgrube (600 Kubikmeter
Fassungsvermögen) sowie Quellen in Röthardt müssten nun umfangreich saniert
werden.

Bedeutendes Projekt für Wasseralfingen, Hofen und Unterkochen: Die
Stadtwerke investieren Millionen in sichere Wasserversorgung.
Eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Stadtwerke
Aalen ergab, dass es sinnvoller und zudem kostengünstiger ist, die-se vielen
kleinen Behälter durch einen neuen großen Wass-erhochbehälter zu ersetzen und
im Anschluss daran die Hauptver-sorgungsleitungen zu erneuern. Außerdem soll
verstärkt Eigenw-asser aus dem Wasserwerk Unterkochen genutzt werden können.
Die gesamte Neukonzeption wurde von einem externen Büro sorgfältig geprüft
und bestätigt. Vorbereitend zur Lösungsfindung wurden verschiedene Varianten
im Aufsichtsrat der Stadtwerke Aalen umfassend beraten.

Karl Maier
hört Andrea Hatam (rechts) u. Direktor aufmerksam zu.
Die Auflösung der
bisherigen Speicher kann allerdings erst dann erfolgen, wenn ein
entsprechender Ersatz geschaffen wurde. Diese Aufgabe wird künftig der neue
Wasserhochbehälter „Wilhelmstollen“ übernehmen. Standortsuche des
Wasserhochbehälters Es waren mehrere Suchläufe notwendig, um einen
geeigneten Standort für den neuen Wasserhochbehälter zu finden. Hierbei
erfolgte der Einstieg zunächst über eine netzhydraulische Planung. In diesem
Planungs-stadium wurden eine entsprechende Höhenlage und ein grund-sätzlicher
Bereich für den möglichen Standort ermittelt. Die Festlegung des endgültigen
Standortes benötigte allerdings einige ausführliche Abstimmungen mit den
städtischen Ämtern, den Naturschutzbehörden und der Forstverwaltung. Nachdem
Ende Februar die notwendigen Baumfällarbeiten und das Entfernen der
Wurzelstöcke durchgeführt wurde (diese Arbeiten mussten bis März
abgeschlossen werden, um nicht die Brutsaison und Balzzeit zu stören), kann
nun mit dem eigentlichen Bau gestartet werden. Der neue Wasserhochbehälter
wird erdüberdeckt errichtet und 1300 Kubikmeter Wasser (1,3 Millionen Liter)
fassen und seinen Platz im Bereich des Bergbaupfades in der Nähe der
Wasseralfinger Skipiste haben.

Er wird weitestgehend in das vorhandene
Gelände eingepasst. Der Rohbau erfolgt durch die Firma Hans Ebert aus Pommertsweiler. Im Anschluss daran folgen die Arbeiten für den hydraulischen
und elektrotechnischen Teil. Im Frühjahr 2014 soll der Wasserhoch-behälter
fertig sein. Die Stadtwerke investieren für die Realisierung der gesamten
Baumaßnahme rund 2.689.000 Euro, der Anteil des neuen Wasserhochbehälters
beträgt hierbei rund 1.030.000 Euro. Ausschreibungen für
Leitungsbaumaßnahmen laufen parallel Pa-rallel zum Bau des
Wasserhochbehälters laufen derzeit die Aus-schreibungen für die ersten
Leitungsbaumaßnahmen. Zum einen muss die Zuleitung zum Wasserhochbehälter
gesichert sein, weshalb die Leitungen vom Ortsrand Wasseralfingen für die
Zuleitung zur Landeswasserversorgung und die Leitung von der Erzgrube für
die Zuleitung des Eigenwassers hergestellt werden.
Zum Anderen werden die
ersten so genannten Fallleitungen nach Wasseralfingen und Attenhofen sowie
eine Druckleitung zum Hoch-behälter Röthardt verlegt, damit nach
Fertigstellung des Wasser-hochbehälters Wilhelmstollen eine vollwertige
Nutzung möglich ist. Später wird die Versorgungsleitung von Attenhofen nach
Oberalf-ingen realisiert, damit im Anschluss daran die Altanlagen wie die
Behälter Erzgrube, Attenhofen, Hofen und Oberalfingen außer Betr-ieb und zum
Teil rückgebaut werden können.
Allein schon durch die Reduzierung dieser
vielen kleineren Behälter wird der Aufwand für die Unterhaltung der
Wasserversorgung deut-lich geringer. Die Festlegung der Leitungstrassen für
die Wasser-hauptleitungen ist bei diesem Projekt nicht zu unterschätzen. Da
für die Verlegung dieser Leitungen zahlreiche private Flächen genutzt werden
müssen, konnten die endgültigen Leitungstrassen erst dann festgelegt und
langfristig gesichert werden, nachdem von allen Beteiligten das
Einverständnis vorlag. Bei diesen Grundstückseig-entümern bedanken sich die
Stadtwerke ganz besonders, vor allem auch dafür, dass alle diesem Projekt
sehr positiv gegenüberstehen.
Vorteile des neuen Wasserversorgungskonzeptes
Mit der Umsetz-ung des Wasserversorgungskonzeptes für Wasseralfingen und Hofen können folgende Zielsetzungen erreicht werden: Erhöhung der
Wirtschaftlichkeit Reduzierung von Betriebsstellen Sicherstellung der
Wasserqualität Optimierung der Betriebssicherheit Vereinfach-ung der
Anlagenkonfiguration Steigerung der Eigenwasserquote Sicherstellung der
Wasservorsorgung für die nächsten Jahrzehnte.
Plan:
http://www.aaleninfo.de/jun13/14/spaten.pdf |