Landrat Pavel sieht Ostalb für die Zukunft "gut aufgestellt":
Hausärzte u. Krankenhäuser müssen für ne-
ue Gesundheitsplanung enger kooperieren
"Kommunale Gesundheitskonferenz 2013" zeigte auf wie auf
der Ostalb kleinere Probleme gemeinsam bewältigt werden


Landrat Pavel bei Gesundheitskonferenz am Montag 6. März im Gr-ossen Sitzungssaal im Kreishaus: "Wir sind gut aufgestellt, aber es fehlt uns nur noch Geld für Zukunft".     AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer

Aalen.
Die Kommunale Gesundheitskonferenz im Aalener Landratsamt war am Montag, 6. Mai 2013, seit 19:00 Uhr im Grossen Sitzungssaal wieder sehr gut besucht: Landrat Klaus Pavel gab ein Bekenntnis dafür ab, dass die Ostalb auch in Zusammenarbeit mit den Krankenklassen wie AOK (Geschäftsführer Bühler war am Montag anwesend) künftig Vorbild sein will und kleinere Probleme noch gelöst werden.

Überraschend viele sind gekommen: Auch AOK-Chef Josef Bühler.  

Natürlich wurden auch die geplanten Bereitschaftspraxen des Ostalbkreises vorgestellt (siehe Pressekonferenz der AOK Ostwürttemberg als Sprachrohr für 1.500 Mitglieder vom Freitag   )
vorgestellt und natürlich standen auch die "ärztliche Versorgungsformen der Zukunft" im Vordergrund, wobei sich die Landkreissorge mit den Sorgen der AOK Ostwürttemberg deckte: Die Flucht bzw. keine Nachfolger in den Landarzt-Praxen kann nur gemeinsam gelöst und beseitigt werden.

"Wir sind eine starke Kommunale Familie" sagte Landrat Pavel und begrüßtev besonders OB Karl Hilsenbek aus Ellwangen (links) zur Gesundheitskonferenz. Gefehlt hat allerdings Aalens OB Gerlach.  

Landrat Pavel lobte "das neue Konzept auf der Ostalb der Kooperation zwischen ambulanter und stationärer medizinischer Versorgung sowie die Zusammenarbeit zwischen Hautärzten der Ostalb und den Krankenhäusern in Aalen, Ellwangen und Gmünd/Mutlangen".

Selbst Gesundheits-Pionier CDU-MdL Winfried Mack ließ es sich nicht nehmen am Gesundheitszentrum Ostalb weiter mit zu bauen. 

In den letzten Jahren hat sich die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum immer mehr als Problem der Zukunft herausgestellt. Bereits früh hat der Ostalbkreis reagiert und unterschiedliche Initiativen angeregt. Ein Schritt zur Verbesserung der zukünftigen medizi-nischen Versorgung ist die Einrichtung der Bereitschaftspraxen für den gesamten Kreis. Diese haben sich im Rahmen der Gesund-heitskonferenz präsentieret.

Unter der Prominenz auch Dr. Walter und Aalens ACA-Vorsitzender Dr. Eberhard Schwrdtner und vor allem kompetente Teilnehmer.       

Ein weiterer Themenschwerpunkt der Gesundheitskonferenz 2013 des Ostalbkreises bildeten außerdem ärztliche Versorgungsformen der Zukunft für Baden-Württemberg und für den Ostalbkreis. Informiert wurde auch über die derzeitigen Planungen der kassen-ärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg und über die aktuellen Entwicklungen im Ostalbkreis.

Direktor Janischowski (rechts) vom Ostalbklinikum hatte gut Lachen: "Wir sind starke Kommune auch in Sachen Gesundheitskoferenz".  

Die Gesundheitskonferenz bietet allen Teilnehmern nach dem informativen Teil die Möglichkeit, in der Podiumsdiskussion eigene Anregungen und Gedanken zu diesem wichtigen Thema mit einzubringen. und die Referenten und Diskussionsteilnehmer auf dem Podium und in Einzelreferaten machten klar, dass die Zukunftsaufgaben der Gesundheitspolitik auf der Ostalb ernst genommen werden und man "nicht nur gut aufgestellt ist sondern auch die ärztliche Versorgung derzeit noch auf dem flachen Lande sicher gestellt ist".

Landrat Pavel: Gemeinsam in sichere Zukunft auch auf dem Land.   
Die Vorstellung der Bereitschafts-Praxen im Ostalbkreis über-nahmen auch sehr kompetent und auch für Laien in verständlicher Sprache der Chef der Kreisärzteschaft Ostwürttemberg Dr. Rainer M Gräter (Essingen) und Dr. med. Eberhard Bode aus der Sicht des Arztes für Lungen- und Bronchialheilkunde und Vorsitzenden der Kreisärzteschaft Schwäbisch Gmünd. 

Star des Tages: Ellwanger OB Hilsenbek bei Gesundheitskonferentz

Nach der Podiumsdiskussion mit hochrangigen Referenten ist im Fazit der Ostalbkreis sehr gut aufgestellt hat aber noch Wünsche: "An allen drei Kliniken in Aalen, Ellwangen und Gmünd sind die Bereitschaftspraxen bereits umgesetzt oder in Planung. Dieses neue Konzept erfordert eine verstärkte Kooperation zwischen den ambulanten und stationären medizinischer Versorgung". Das bedeute, "dass Hausärzte und Krankenhäuser noch enger als bisher zusammen arbeiten und zwar Hand in Hand", wie Landrat Pavel am Ende selbst forderte.

Unter kompetenten Teilnehmern_ LAndrat Klaus Pavel als Pionier.   

Dem Fazit von Landrat Pavel kann man zustimmen: "Wir sind eine starke Kommunale Familie: Ich wäre aber auch froh, wir hätten für eine Gesundheits-Polikitik der Zukunft auch schon das Geld dafür in unserer Kasse".  Dieter Geissbauier

Auch Dr. Schwerdtner (mitte) mischte als Kreisrat sehr eifrig mit.    

Landrat Pavel und Gesundheitsdezernent Walter (rechts) diskutieren