Hirnrissige CDU-Forderung schneller schwimmen statt heizen:
Direktor Cord Müller wagte sich zum Start der
Aalener Freibäder nicht ins glasklare Wasser
"CDU-Fiktion ist noch nicht vom Tisch": Schneller schwimmen statt Heizung: Albrecht Schmid genoss das erste Schwimmen

Auf eine gute Saison stießen im Freibad Hirschbach von links an: 1. Bürgermeisterin Jutta-Heim-Wenzler, Stadtwerkechef Cord Müller und SPD-Ratschef Albrecht Schmid.   AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen. Auch nach der Sondersitzung des Aalener Gemeinderates ist die Forderung der CDU-Fraktion auf die Beheizung der Freibänder detr Stadtwerke im Hirschbach, in Unterrombach und in Wass-eralfingen zu verzichten. Diese hirnrissige CDU-Forderung wurden im Freibad Unterrombach zum Teil schon erfüllt: "Dort wird das Wasser mit Strom aus den Solarzellen geheizt, aber wegen der kalten Außentemperaturen war es noch nicht möglich das Wasser so aufzuheizen dass man ohne zu frieren schwimmen kann. Auch ist ein zweiter Solar-Ständiger viel zu teuer, der eigentlich notwendig wäre", sagte der AIZ Stadtwerke-Pressesprecher Förstner.

Alles ist super vorbereitet:Weinhold Schmid, Leiter der Bäderbetriebe
Das Wetter ließ es endlich zu: Pünktlich zu den Pfingstferien, nach einem bisher verregneten und kühlen Mai startete in Aalen am Samstag, 22. Mai, um 9.00 Uhr die Freibadsaison 2010 mit der Öffnung aller drei Freibäder (Hirschbach, Spiesel und Unterrombach). Allerdings wurde aufgrund der bisher lang andauernden kühlen Witterung - vor allem in Verbindung mit den kühlen Nächten - nur im Freibad Hirschbach eine Wassertemperatur von knapp 24 Grad Wassertemperatur erreicht. Im Freibad Unterrombach wird das Beckenwasser über eine Solaranlage beheizt. Hier braucht das Beckenwasser unbedingt noch Sonne.

Der Ansturm auf Saisonkarten war groß: Es gab  eine Weißwurst.   
SPD-Gemeinderatsfraktionschef Albrecht Schmid und zwei junge Mädchen waren die Einzigen die den Sprung in die 24 Grad warmen Becken m Hirschbach-Freibad wagten. Baubürgermeisterin Heim-Wenzler "hatte kein Badezeug mitgenommen" und pflegte stattdessen Gesprächs-Kontakte mit Stadtwerke-Direktor Cord Müller, der seinerseits gesundheitlich angeschlagen ist und deshalb auch nicht ins Wasser konnte und wollte.

Albrecht Schmid suchte im Wasser vergebens Dr. Franke (CDU).    
Wo war denn Großschwätzer Franke von der
CDU der Freibad-Heizungen abstellen will?

"Das ist herrlich hier im 24 Grad warmen Wasser zu schwimmen", rief Teil-Pensionär Oberstudienrat und SPD-Gemeinderat Albrecht Schmid der AIZ zu: "Da kann man so richtig den seelischen Balast mal abwerfen". Was Schmid damit meinte war wahrscheinlich die Tatsache dass die Großschwätzer der CDU an der Spitze Gemeinderatsfraktions-Vorsitzender Franke wieder in Abwesenheit glänzte und zeigte dass er zu feige ist seine im Gemeinderat eingebrachten Forderungen die Heizungen wegen dem Sparen abzu-schalten als richtig oder falsch hätte beweisen können.

"Einfach toll in diesem 24-Grad-Wasser": SPD-Chef Albrecht Schmid
Denn dann hätte der abwesende Dr. Franke auch (dieses Malkam erstmals OB-Stellvertreterin Ursula Barth ,CDU, nicht und sprang mit OB-Stellvertreter Albrecht Schmid wie letztes Jahr ins Bad) von den Fachleuten hören können was die zu seinem Vorschlag bzw. seiner maroden CDU-Fraktion meinen: "Nicht machbar und ausgespro-chener Kirchturms-Mist" meinten. So aber darf Dr. Franke seinen Antrag im Gemeinderat zurück ziehen Freibad-Heizungen ab-schalten und dafür schneller schwimmen".

Nach 45 Minuten Schwimmen: Albrecht Schmid und Weinhold Schmid informierten sich an der Kasse im Hirschbach-Freibad.        
Der AIZ sagte der Leiter der Bäderbetriebe der Stadtwerke Aalen Weinhold Schmid:" Es ist richtig dass in Baden-Württemberg schon einige Freibäder sich keine beheizten Freibäder mehr leisten können.  Diese Städte und Gemeinden sind aber so gut wie pleite. Das sind wir ja Gott sei Dank noch nicht. Denn wenn man die Heizungen abschallten würde wäre nichts gespart: Dann gehen eben die Leute in beheizte Freibäder außerhalb des Ostalbkreises zum Beispiel nach Heidenheim".

Band durchschneiden zur Eröffnung geschafft: Agile Stadtwerke-Chef
Also könne man sich mit dem CDU-Vorschlag schneller schwimmen im eiskalten Wasser anstatt Wohlfühlen in 24 Grad warmen Wasser selbst das Wasser abgraben und die Freibäder in tiefe rote Zahlen führen. Dazu müsse man wissen, dass das Freibad in Rombach mit der Solar-Heizung erst eine Wärme von 10 Grad (normal 24 Grad) habe "und wenn sich die Sonne nicht schnell und stark zeigt wird es ewig dauern bis das Rombacher Freibad aufgeheizt ist". Tatsache sei auch, "dass das Freibad Hirschbach 3 Tage braucht um 24 Grad warm zu werden und das Spiesel-Freibad in Wasseralfingen fünf bis zehn Tage wegen der Gasheizung". Schon alleine wegen der hohen Anlauf-Zeiten würden die Bäderrund um die Uhr beheizt.  

"Ein Herz und eine Seele":Stadtwerke-Direktor und Albrecht Schmid.
Zur Saisoneröffnung boten die Stadtwerke Aalen und die Kiosk-pächterin Nadja Kern ihren Badegästen eine Begrüßungsaktion: Die ersten 200 Saisonkartenkäufer erhielten beim Kauf am Samstag, 22. Mai, im Freibad Hirschbach kostenlos ein Paar Weißwürste oder eine Rostbratwurst, eine Brezel und ein freies Getränk nach Wahl.

Konferenz am Rande: Albrecht Schmid,Heim-Wenzler und Direktor.
Im Freibad Spiesel in Wasseralfingen erhielten die ersten 100 Besucher kostenlos die Broschüre „50 Jahre Freibad Spiesel". Außerdem durften dort alle am Eröffnungstag kostenlos am Großtrampolin springen. Zwar sprangen sie auch nicht ins Wasser aber es wurden schon am ersten Tag sehr viele Saison-Karten aus-gegeben, obwohl die Kasse aus unerfindlichen Gründen wieder einmal streikte.

Albrecht Schmid und Heim-Wenzler waren die Stars der Eröffnung.  
Die Vorbereitungen für die Badesaison verliefen planmäßig und die Aalener Freibäder sind gut gerüstet für eine hoffentlich lange und heiße Saison 2010 mit vielen erlebnisreichen Badetagen. Die Stadtwerke Aalen investierten für die nun kommende Freibadsaison rund 96.000 Euro, um die Freibäder badebereit zu stellen. Hier eine Übersicht über die Investitionen in den einzelnen Bädern:

Freibad Hirschbach: Beckenbodensauger 17.000 €, Marmorkies-reaktionsbehälter 3.000 €, Vakuumdosieranlage Chlorgas 2.500 €, Strömungsüberwachungen/Chlorabschaltung 1.500 €, Wippe Spielplatz 1.300 €, Stühle und Tische 600 €, Kleinschwimmgeräte 300 €, Ausbesserungsarbeiten Wege, Treppen, Sitze 6.000 €, Rohrbrüche (2x Hirschbach, 1x Unterrombach) 11.000 € , Fugenarbeiten Planschbecken 4.000 €, Fliesen 4.100 € .

Samstag 22. Mai zur Eröffnung: Natürlich mit Glas Fruchtsaft-Sekt.  
Freibad Spiesel: Hecke 2.000 €, Schaukeltier 2.000 €, Volley-Ball: Netz und Pfosten 1.700 €, Wertschließfächer 1.500 €, Bäume 800 €, Eisdruckpolster 900 €, Kleinschwimmgeräte 700 €, Regal mit Schutzwanne 600 €, Putzmaschine 700 €, Instandsetzen Plattenbelag Hauptgebäude 3.000 €, Instandsetzen Zaun 2.300 €, Bodenhalterung Großspielgerät 600 €, Bodenabläufe 600 €, Fugen Nichtschwimmerbecken 4.800 €, Klinker Beckenkopf 1.000 €, Sonstige Fugen 2.000 €

Freibad Unterrombach: Lager (Garage) 7.000 €, Hebepumpe 3.100 €, Durchschreitebecken: Neue Fliesen 2.100 €, Neuer Sandkasten (noch in Vorbereitung) 1.500 - 2.000 €, Strömungsüberwachung-en/Chlorabschaltung 1.000 €, Bänke mit Fundament 1.000 €, Fliesen 1.700 € und  Fugen 1.600 €.

Untergetaucht: Zwei Mädchen tauchten im glasklaren Hirschbachbad

Außer zwei Mädchen keine Menschenseele in dem Hauptbecken.    

Alles wartet nur auf Sonne und Badegäste: Auch
sehr lange Rutsche




Respekt: Auch die Umrandungen blühen wieder wie in Vorjahren.     

Leere Liegestühle und Bänke am Eröffnungstag zu Pfingsten 2010.  


Albrecht Schmid: Meister-Schwimmer des Gemeinderates in Aktion.

Zum Saisonstart gab's
unerfindliche Probleme an Hirschbachkasse.