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Auch
Unterschneidheimer Schulleiter
C. März hocherfreut:
Chemie-Fonds fördert mit 1.480 € Naturwiss-
enschaft in der "Franz-Bühler-Grundschule"
Verwendet wird die Förderung unter anderem für Experimen-
tierkoffer zu Wasser u. Wärme sowie Fachliteratur in Chemie

Unterschneidheimer Schüler freuen sich über die Chemie-Unter-richt-Förderung
von 1.480 €. AIZ-Fotos: Franz-Bühler-Grundschule
Unterschneidheim. Mehr
Motivation für den naturwissensch-aftlichen Unterricht: dafür sind praktische
Übungen in den Schulstunden ideal. Denn Experimente lassen Schülerinnen und
Schüler Lernstoffe besser verstehen. Außerdem steigern sie die Bereitschaft
zu lernen. An
der Franz-Bühler-Grundschule in Wertheim kann dieser aktive Unterricht jetzt
ausgebaut werden, sie erhält vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) 1.480
Euro. Verwendet wird die Förderung unter anderem für Experimentierkoffer zu
Wasser und Wärme sowie Fachliteratur. Über die Unterstützung seitens der
Chemie-Unternehmen zeigte sich Schulleiter Christoph März hocherfreut.

Das "Stiftungsschild" der Unterschneiderheimer Grundschule.
„Um im internationalen Wettbewerb längerfristig
konkurrenzfähig zu sein, benötigt die Chemie-Branche motivierte und gut
ausgebildete Fachkräfte. Die Grundlagen legen die Schulen. Daher ist es im
Interesse unserer Branche, den naturwissenschaftlichen Unterricht zu stärken
und damit die beruflichen Perspektiven der Schüler zu erweitern“, erklärt
Tobias Pacher, der bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg den Dialog
Schule-Chemie leitet. Für die Chemie-Verbände ist deshalb eine gute
Grundausstattung der Schulen notwendig und wichtig.

Das
Lehrerkollegium.
Tobias Pacher empfiehlt Fachlehrern, einen
Antrag auf Förderung durch den Fonds zu stellen: Bis zu 2.500 Euro alle zwei
Jahre können allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie erhalten.
Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm

Stimmungsbild mit den neuen Schulpolos.
„Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg
mit dem Dialog Schule - Chemie (Adressse: http://dsc.chemie.com)
die Zusammenarbeit von Chemie-Unterneh-men und Schulen. Dabei stehen der
naturwissenschaftliche Unter-cht und die Weiterbildung im Mittelpunkt.
Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen,
beispiels-weise zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen
Unterricht.
Zum Fonds der Chemischen Industrie: Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der
Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung,
Nachwuchswissenschaftler sowie den Che-mieunterricht an Schulen. So vergibt
der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und
fördert gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland. Durch das
Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ werden seit 2013 rund 7,5 Millionen
Euro für den Chemieunterricht an allgemein bildenden Schulen zur Verfügung
gestellt.
In dieses Programm sind seit 2001 insgesamt mehr
als 23 Millionen Euro zur Förderung des Unterrichts geflossen. Davon wurden
rund 10,7 Millionen Euro an über 3.400 Schulen in Deutschland für Geräte und
Chemikalien eingesetzt. Der Fonds investierte in Unterrichtsmaterialien, wie
zum Beispiel Experimentiersets und Infoserien.
Mittel aus diesem Fördertopf können Lehrer für
die Anschaffung von Geräten oder Materialien für Schülerversuche beantragen.
Außer-dem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissensch-aftler,
Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene
wissenschaftliche Veranstaltungen durch (http://fonds.vci.de).
Zu den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg:
Unter dem Dach der Chemie-Verbände
Baden-Württemberg arbeiten mehrere Verbände mit Sitz in Baden-Baden
zusammen. Es handelt sich dabei um den tarif- und sozialpolitisch tätigen
Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V. (agvChemie) und den
wirtsch-aftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e.V.,
Landesver-band Baden-Württemberg (VCI).
Der VCI hat in Baden-Württemberg zwei eigenständige Fachverbände: Den
Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen
Industrie e.V. (BPI) und die Bezirksgruppe
Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und
Druckfarbenindustrie e.V. (VdL).
In diesen Verbänden sind derzeit insgesamt 442 Mitgliedsunter-nehmen mit
107.000 Beschäftigten organisiert. Der Jahresumsatz betrug 2014 ca. 37,3
Milliarden Euro. Die größten Teilbranchen sind Pharma (35 Prozent), Lacke,
Farben und Bautenschutz (12 Prozent) sowie Körperpflege und Waschmittel (9
Prozent). Derzeit bilden die Unternehmen etwa 3.500 Jugendliche aus.
AIZ-Infos:
http://www.grundschulen-unterschneidheim.de
http://medien.chemie.com
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http://youtube.com/chemiebw
http://slideshare.net/chemiebw
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