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Stadtarchivar Dr.
Roland Schurig blickte auf 75 Jahre zurück:
Letzte Glückwünsche von OB Martin Gerlach
für weitere 75 Jahre der Aalener Weststadt
Gerlach machte mit seiner Kamera das letzte
Erinnerungsfoto
von der AIZ im Gegenlicht - OB: "Den Vorteil nicht verspielen"

OB Gerlach bei
seiner letzten Jubiläums-Rede am Sonntag im Weststadtzentrum in
Hofherrnweiler. AIZ-Fotos: Dieter Geissbauer
Aalen-Hofherrnweiler. Mit einem ökumenischen Gottesdienst
gingen am Sonntag, 9. Juni, 11 Uhr, die Feierlichkeiten in der Weststadt
weiter. Posaunenchor und der katholische Kirchenchor gestalteten den
Gottesdienst musikalisch. Im Anschluss fand um 11 Uhr der Festakt zum
Thema "75 Jahre Weststadtzentrum" stattt. Nach der Begrüßung durch den
Sprecher der Weststadtvereine, Pfarrer Jürgen Astfalk hat Stadtarchivar Dr.
Roland Schurig (Geschäftsführer der Stiftung Schloß Fachsenfeld) in seinem
bebilderten Festvortrag auf “75 Jahre Unterrombach-Hofherrnweiler”
entsprechend gewürdigt.

OB Gerlach:
Für den TSG Hofherrnweiler sinnvoll Millionen investiert.
Im Mittelpunkt des Sonntages stand aber das letzte Grußwort seiner
Amtszeit in der Weststadt von Oberbürgermeister Martin Gerlach, das eines
deutlich machte: Auch nach 75 Jahren wird Martin Gerlach der Weststadt treu
bleiben. Dies drückte der OB im "Weststadtzentrum" treffend auch in
bewegenden Worten aus:

Zwei Freunde
die zum 75-jährigen Jubiläum wissen dass sie vorbildiche Aalener Pioniere
sind: Pfarrer Astfalk u. OB Gerlach (re.)
Seine große Freude bracht der OB zum Ausdruck, "dass alle vier
OB-Kandidaten zur 75-Jahr-Feier in das Weststadt-Zentrum gek-ommen sind".
Denn Aalen sei geprägt von der Eingemeindungs-Geschichte und den
Eingemeindungen damit sich alle Eingemein-deten als Aalener fühlen können".
Auch die 9.000 der Weststadt aus dem Stadtteil Hofherrnweiler und Stadtteil Unterrombach.

Das einzige
und wahre Weststadt-Kreisel-Wahrzeichen 2013.
"Stolz auf die eigene Ortschaft aber auch auf die Stadt Aalen" sei nicht von
Selbstverständnis gewachsen. Heute könne und wolle man den Weststädtern den
"Stolz nicht mehr nehmen Aalener zu sein - in 75 Jahren" seien sie eng
zusammen gewachsen.

Dien "graue
Eminenz" Ex-Stadtkassen-Chef Kämmerer Siegfried Staiger sorgte als
Weststädtler dass Spenden eingesammelt wurden
Nicht erst zur Hitlerzeit habe man die _Eingemeindungen angestr-ebt, sondern
schon lange vorher. Es habe zu Anfang nur aus Wasseralfingen Widerstand
gegeben. Heute aber seien alle froh und glücklich in der Aalen-Familie: "Wir
haben heute ständig wachsende Einwohner-Zahlen, die Arbeitslosigkeit hat
sich halbiert und Aalen ist die größte Kreisstadt weit und breit im
Ostalbkreis."

In der Voba
war einst die Außenstelle des Aalener Rathauses aber schnell waren die
Weststädler bereit diese Außenstelle aufzugeben und haben diesen Schritt bis
heute nicht bereut: Vorbilder für alle.
Das bedeute, dass damals die die Vertragsvorteile für alle Seiten damals vor
75 Jahren fair ausgelotet wurden. Dann aber wollte OB Gerlach statt eines
Geldgeschenkes zum Jubiläum oder Blumen doch ein Geschenk machen: "Ich habe
mir schon überlegt ob wir ein Autokennzeichen nach dem GM-Gmünd-Vorbild UH
(für Unter-rombach und Hofherrnweiler) beantragen sollen, aber das
Kennz-eichen ist leider schon belegt". Für diese Geste bekam der OB trotzdem
sehr viel und langen und dankenden Beifall.

Das Quartell
der Musikschule der Stadt Aalen bekam viel Beifall.
Obwohl die Weststadt Dank der Millionen Investitionen der _stadt Aalen
ein sicherer Hafen für Vereine und Menschen geworden ist, mahnte der OB zu
seinem Abschied in Hofherrnweiler folgendes an bevor er die Themen der
75-jährigen Geschichte Stadtarchivar Dr. Schurig (Zitat: "ein
Sachverständiger der an der Quelle sitzt..." überließ: "Wir müssen und
werden uns damit beschäftigen, wie wir das weitere Miteinander in Zukunft
besser dokumentieren. Den Vorteil der Großstadt Aalen wollen wir nicht
verspielen..."

Der stärkste
Posaunenchor in der gesamten Kreisstadt Aalen spielte
Pfarrer Jürgen Astfalk betonte in seiner Begrüßungs-Rede als Vor-sitzender
des Arbeitskreises der Vorstadt-Vereine aus der weststadt: "Jetzt müsset
ebba die Offiziellen warten bis die Kirche das Podium geräumt hat" (der
Gottesdienst-Altar und die Fahnen) und begrüßte es ebenfalls, dass alle vier
OB-Kandidaten anwesend sind. Er hob die "Verbundenheit und die Entwicklung
von Unterr-ombach zur Weststadt hervor" und entlockte dem Publikum viel
Beifall in der Feststellung, dass auch CDU-MdB Kiesewetter zur
Jubiläumsfeier bekam.


Gegenlincht:
OB Martin Gerlach fotografierte die AIZ zum Abschied während die AIZ ihn
ablichtete: Rechts:Der große Pionier Dr. Schludi
Bevor Dr. Schurig seinen Vortrag "75 Jahre Weststadt" beginnen ko-nnte,
erfüllte sich bei seinem letzten offiziellen Besuch in der Weststadt OB Gerlach
selbst einen Wunsch: Zwar hatte er seine hübsche Frau und Aalener Königin
Katja nicht dabei, war aber mit einer Profi-Kamera bewaffnet und machte
selbst Fotos von diesen bewegenden Minuten der Jubiläums-Feier: "Zur
Erinnerung an die gute Zusammenarbeit und an die schönen Zeiten in fairem
Miteinan-der" gab es eine Gegenlicht-Aktion: OB Gerlach drückte auf seinen
Auslöser als die AIZ ihn im Gegenlicht fotografierte "zum Absch-ied...ser
in zwei Monaten schon leider da ist". Dieter
Geissbauer

OB Gerlach und
Dr. Schurig (links) mit letzten Regie-Anweisungen.

Regieanweisungen an den OB vom heimlichen Weststadt-OB Ritter.


Nach 75 Jahren
Gemeinsamkeit: Alle Promis an einen Festtisch...

Beeindruckens:
Posaunenchor spielt besser als eine teure Orgel.

Blick in den
Saal: Stehen vorne einer der vie =B-Wahl-Kandidaten.



Wehmut: Auch
die West-Frauen haben OB Gerlach lieben gelernt.. .

OB-Kandidaten-Gespräche in Freundschaft mit dem derzeitigen OB.

Unter den
Gästen SPD-Stadtrat Schmid. Dahinter ein OB-Kandidat.

Vorne links
ein OB-Kandudat für due OB-Wahl im Kontakt mit Volk.

OB Gerlach
härte seinem möglichen Nachfolger sehr aufmerksam zu

Prägend für
die Weststadt sind die Hochhäuser in Hofherrnweiler.

Der Herr
Pfarrer griff beim Jubiläums-Gottesdienst gerne zur Gitarre.

Während der
Weltkirchentag in Aalen endete: Gelebte Ökumene.

Ein
OB-Kandidat aus Wasseralfingen mit einem fördernden Stadtrat.

OB M. Gerlach
hielt zum letzten Mal alles für seine Frau im Bild fest

Für die 9.000 in
der Weststadt war das "West-
stadtzentruum" nun heute schon viel zu klein













Zwischen
Hofherrnweiler und Unterrombach: Sehr viel Bauland...






















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